
Serious Gaming in der interprofessionellen Lehre zur Optimierung der Arzneimitteltherapie
Die medizinische Versorgung wird oftmals durch mangelnde Kommunikation und Interaktion der einzelnen Berufsgruppen erschwert. Wir möchten eine interprofessionelle universitäre Lehre in medizin-nahen Fächern (Medizin, Psychotherapie, Hebammenwissenschaft, Pharmazie) fördern, um ein gemeinsames Verständnis der einzelnen Interessengruppen zu etablieren und die Versorgung zu verbessern. Hierbei soll das Interaktionspotenzial und fachübergreifende Arbeit mittels Serious Gaming eruiert und weiterentwickelt werden. Es wird ein Prototyp des Serious Games SEE ME genutzt. SEE ME wurde bisher in der Lehre von Studierenden der Humanmedizin an der RWTH Aachen evaluiert und konnte sowohl den Kenntnisstand wie auch das subjektive Sicherheitsempfinden der Spielenden verbessern. Es soll eine neuartige Studiengangs-übergreifende, interprofessionelle Lehre etabliert werden, in der den Studierenden nicht nur die Nutzung, sondern auch die partizipative Weiterentwicklung des Serious Games ermöglicht wird. SEE ME soll im Kontext einer interprofessionellen Lehre eingesetzt werden. In Zusammenarbeit mit Studierenden diverser Fächer und dem audiovisuellem Medienzentrum wird eine Erweiterung des Spiels auf für die medizinische Versorgung relevante Kerninhalte erfolgen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Entwicklung eines gegenseitigen interprofessionellen Verständnisses und der Ergänzung verschiedener Kenntnis- und Erlebenswelten zur Verbesserung der gemeinsamen medizinischen Versorgung
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Entwicklung von fachspezifischen Lehrkonzepten zum Transfer der Praxisvermittlung in digitalen Werkstätten
Die Digitallehre an der HS Anhalt mit vielfältigen Lernangeboten, -situationen und -inhalten versteht sich in der fächerübergreifenden Tradition der Bauhauswerkstätten in Dessau und beruht bislang auf klassischen Medientechnologien in Präsenz und Online. In unserem Vorhaben werden wir mit partizipativer Lernraumgestaltung ein hybrides Lernraumkonzept entwickeln, um limitierende Online-Konzepte zu überwinden. Mit dem fachübergreifenden Gesamtkonzept befähigen wir Lehrende und Lernende zur Co-Creation ihrer eigenen Lernräume. An der School of Digital Education der HS Anhalt angesiedelt, werden Entwicklungen neuer hybrider Räume in den Raumdimensionen ARVR, synchrones Audio und Haptik etabliert. Auf technischer und methodischer Expertise aufbauend und ergänzt um didaktisches und soziologisches Wissen, werden wir mit Lehrenden und Lernenden ein mobiles Toolkit entwickeln, erproben und iterativ verbessern. Das Toolkit wird, methodisch angeleitet, in allen Fachbereichen der Hochschule zur Implementierung fachspezifischer hybrider Lernräume erprobt und genutzt. Ein digitaler Lernleitstand unterstützt Lehrende bei Methodenwechseln. Die Ergebnisse unseres Projektes werden beitragen, neue Dimensionen virtueller Lernkonzepte zu erschließen.
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Immersive Technologien in der Hochschullehre
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Virtual Gaming Simulation (VGS) in Teacher Education: Fostering Counseling Competencies in Preservice Teachers
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