
Die Open Music Academy. Ein Wiki und Lernmanagement-System für den Musikunterricht
Die Open Music Academy (OMA) war ein Projekt der Hochschule für Musik und Theater München, das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) zwischen 2021 und 2025 gefördert worden ist. Ziel war der Aufbau einer digitalen Lehr- und Lernplattform für Musik mit einem öffentlichen Bereich (Wiki-Prinzip) und einem privaten Bereich (Lernmanagement-System). Die Plattform ist seit 2022 unter der Domain openmusic.academy erreichbar und bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Open Educational Resources (OER) zur Musik. Der Artikel diskutiert technische, rechtliche und kulturelle Herausforderungen der OER-Produktion im Musikbereich, stellt exemplarisch vier integrative Lehrformate vor und reflektiert über Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven der OMA.
Auf einen Blick
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Digitale Innovationen in der Lehre durch virtuelles und Blended E-Learning
Bei Lehrenden und Studierenden der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist in den stark von digitaler Lehre geprägten Jahren 2020 und 2021 der Wunsch entstanden, die vielen positiven Ansätze und Effekte der digitalen Lehr-/Lern-Szenarien langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dazu wurde das Projekt WueDive (Digitale Innovationen in der Lehre durch virtuelles und Blended E-Learning) ins Leben gerufen, das Austausch, Anschub und Unterstützung aus drei Perspektiven gibt: Organisational wird mit dem Digital Higher Education Hub eine Einrichtung zur Vernetzung und agilen Weiterentwicklung digitaler Lehre geschaffen. Hier bekommen Lehrende und Studierende technisches Rüstzeug und pädagogisch-didaktische Expertise für ihre interdisziplinären Projekte, in denen sie digitale Lehre ausarbeiten, testen und in den Lehralltag implementieren. Pädagogisch-didaktisch liegt ein Schwerpunkt auf Simulation in verschiedenen Ausprägungen. Mit Simulationen werden durch das Eintauchen in neue Lernwelten mehr Praxisanteile curricular verankert. Technisch wird VR/AR-Hard- und Software zentral zur Verfügung gestellt und für einen niederschwelligen Zugang erschlossen, so dass eine Ausweitung digitaler Lehre in alle Fächer entsteht.
Projekt anzeigen
#myfirstresearchpaper
#myfirstresearchpaper ist ein Modul- bzw. Kursangebot, welches Studierende dabei begleitet und unter-stützt, hervorragende schriftliche Ausarbeitungen (bspw. Seminar-, Projekt-, Abschlussarbeiten) im Be-reich der Wirtschaftsinformatik in wissenschaftliche Arbeitspapiere so weiterzuentwickeln, dass diese einreichungsreif für eine wissenschaftliche Tagung (bspw. European Conference on Information Systems) oder eine wissenschaftliche Zeitschrift (bspw. Business & Information Systems Engineering) sind. Aktuell werden nur wenige der hervorragenden Arbeiten von Studierenden zu wissenschaftlichen Einreichungen weiterentwickelt, wodurch potenzielles Wissen ungenutzt bleibt. #myfirstresearchpaper bietet einen Rahmen und Hilfestellungen, um es Studierenden zu vereinfachen ihre im Studium erzielten wissenschaftlichen Erkenntnisse einem breiten wissenschaftlichen Publikum zugänglich zu machen. Gleichzeitig werden damit auch Studierende an die Wirtschaftsinformatik-Community herangeführt.
Maßnahme anzeigen
Schmitz, Sigrid & Both, Göde (eds.) (2021): Positionensammlung. SI: Digitalisierung (geschlechter-)gerecht gestalten.
Um die Potenziale, Herausforderung und Grenzen digitaler Bildung nicht nur in Um die Potenziale, Herausforderung und Grenzen digitaler Bildung hinsichtlich ihrer Geschlechtergerechtigkeit zu hinterfragen, haben wir Kolleg*innen aus dem Feld gebeten, ihre Erfahrungen, Analysen und Reflexionen in einem Positionenportfolio einem größeren Kreis zugänglich zu machen. Die Positionspapiere spannen ein breites Feld auf, wägen Chancen und Risiken ab, und das vielfach mit Bezug zur Situation der plötzlichen Umstellung auf zumeist rein digitale Lehre im Frühjahr 2020 infolge der Corona-Pandemie. In: Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien 27(1): 131-180.
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