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Horizontale, digitale Integration von Lehre und Filmproduktionsprozessen an der HFF München

Die Produktion von Filmen ist ein wesentlicher Teil der Ausbildung an der HFF München bei der Studierende verschiedener Fachrichtungen zusammenwirken. Die Prozesse der Filmproduktion und der Filmarchivierung sind aktuell nicht durchgehend digitalisiert und werden in verschiedenen Systemen abgebildet. Ein gemeinsamer Zugriff der beteiligten Lehrenden und Studierenden auf die relevanten Daten, Produktionsunterlagen und damit einheitliche Kommunikation ist nicht möglich. Die Innovationsidee ist die horizontale, digitale Integration der o.g. und weiterer Prozesse und die durchgängige Anbindung des HFF-Filmarchivs. Es soll eine Softwarelösung der Filmuniversität Babelsberg auf die Bedürfnisse und Prozesse der HFF München angepasst und verschiedene Softwareprodukte mittels Schnittstellen verbunden werden. Außerdem soll das bestehende digitale Filmarchiv der HFF angebunden und mit einer remote abrufbaren einfachen Benutzeroberfläche ausgestattet werden, um den Einsatz der an der HFF produzierten Filme im Unterricht jederzeit zu ermöglichen.

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Lehr- und Lernassistenzsystem für Studienerfolg

Mit dem übergeordneten Ziel der Erhöhung des Studienerfolgs soll aus Sicht der Verbundhochschulen der sich stetig verändernden Bildungslandschaft mit zwei maßgeblichen „Shifts“ begegnet werden: Empowerment von Studierenden durch KI-unterstützte persönliche Ansprache, individuelle Reflexionsanlässe, regelmäßiges qualitatives Feedback zur Kompetenzentwicklung und zum Lernprozess sowie fortlaufende Motivation; Weiterentwicklung der Coaching-Rolle von Lehrenden hin zu einem akademischen Mentoring, das durch die Tool-Unterstützung eine wesentlich stärkere Interaktion mit Studierenden und individuelle Begleitung studentischen Lernens auch in Selbstlernphasen umfasst. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Integration eines KI-gestützten Lehr- und Lernassistenzsystems („LernKI“). Es reflektiert die Notwendigkeit, Lehre in einer zunehmend KI-geprägten Welt zu transformieren, und berücksichtigt die sich verändernden Lerngewohnheiten der Studierenden. Die Ergänzung des Lehr-Lernprozesses um eine proaktive, digitale Coachingfunktion bedeutet einen strukturellen Wandel: Die Beziehung der Lehrenden und Studierenden wird ergänzt um eine beidseitig unterstützende, technisch simulierte „Entität“ ("Third Educator"), die ein komplementäres Lehr-Lern-Szenario schafft. Damit gehen nachhaltige strukturelle und personenbezogene Haltungsänderungen einher, die einen tiefgreifenden Wandel bedeuten, dessen Initiierung und Begleitung essenzieller Bestandteil des Vorhabens ist.

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