
Leerraum oder was braucht es zum Lernen? Ko-kreative Gestaltung von fluiden Lehr-/Lernräumen
Kernidee des Projekts ist es, Lehr-/Lernräume auf Grundlage didaktischer Prinzipien neu zu erfinden. Das geschieht mittels einer positiven Disruption: Gedanklich und experimentell werden einige Räume ihrer starren und unhandlichen Ausstattungen entledigt, die Lehren und Lernen einhegen. Die entstandenen Leerräume werden gemeinsam mit Lehrenden und Lernenden erfinderisch, mutig und mit größtmöglicher Flexibilität zu Musterlernräumen ausgestaltet. Dies erfolgt auf Basis didaktischer und ästhetischer Kriterien, die zuvor in Interviews und Workshops ermittelt und mit Erkenntnissen ähnlicher Vorhaben an anderen Hochschulen verkoppelt werden. Ausgestaltet werden die Räume ko-kreativ, d.h. die jeweils adäquaten Ausstattungen werden gemeinsam entworfen, experimentell und iterativ anhand unterschiedlicher Lehr-/Lernszenarien und mit diversen Zielgruppen im Realbetrieb getestet. Besonderes Augenmerk in den Pilotvorhaben mit Lehrenden und Lernenden aus den vier Fakultäten liegt auf Lehr-/Lernszenarien und Ausstattungskonzepten, die die methodische Vielfalt von Lehren und Lernen erweitern bzw. die innovative Ansätze zur Lösung bisheriger Herausforderungen bieten. Die experimentelle Untersuchung von Wirkfaktoren im Verhältnis zwischen Raum, Ausstattung und Didaktik soll sowohl für Neu- und Umbauvorhaben der Universität (u.a. Lernwerkstatt) genutzt werden als auch Impulse setzen für die lernförderliche und interaktive Gestaltung von Lehr-/Lernräumen an anderen Hochschulen.
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Interprofessionelle studentische Pflege- und Behandlungsplanung für die patientenzentrierte ambulante Versorgung der Zukunft
Ziel dieses Projektes es, Studierenden verschiedener Fachrichtungen an der Charité auf die Herausforderungen der ambulanten, interprofessionellen Versorgung der Zukunft vorzubereiten. Dazu passen das Konzept des Work-Placed-Learnings (TVEPS) der Universität Bergen auf das deutsche Setting an. In kleinen interprofessionellen Gruppen aus Medizinstudierenden, Pflegestudierenden, Zahnmedizinstudierenden und ggf. Studierenden anderer Fachrichtungen lernen die Studierenden Pflegeheimbewohner:innen kennen. Sie führen ein Assessment durch und entwickeln gemeinsamen einen Behandlungsplan für die Bewohner:innen. Dieser Handlungsplan wird dann den Versorger:innen dieser Bewohner:innen vorgestellt und gemeinsam diskutiert.
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Virtuelle Realitäten zur Kompetenzentwicklung
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Effectiveness and Appeal of a Virtual Laboratories
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