
Labor für Digitalität - Digitale Bühnen, Körper und Objekte in der performativen Lehre und Kunst
Unser gesellschaftlicher Alltag ist von Kommunikation und Verhandlung in virtuellen Räumen durchdrungen. Es ist von elementarer Wichtigkeit, dass Kunst- und vor allem Theaterhochschulen ihre künstlerische aber auch technische Auseinandersetzung mit diesem wachsenden Bereich eigenmächtig gestalten und bespielen können. Besonders Theater- und Kultureinrichtungen obliegt die Aufgabe, auch in digitalen Räumen Konfliktsituationen aufzeigen und verhandelbar machen zu können. Hierzu ist der Einsatz und der sichere Umgang mit eben diesen Technologien von entscheidender Bedeutung. Um diese Herausforderung anzugehen soll an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch (HfS) das Labor für Digitalität geschaffen werden, das den Umgang mit digitalen Räumen und Interaktionsformaten in der Lehre und Theaterarbeit etabliert. Das Labor soll eine nachhaltige Denkweise für hybride und virtuelle Formate auf experimentelle Weise zulassen, dokumentieren und zugänglich machen, um eine Transferleistung hin zu neuen Formaten zu ermöglichen. In Teilen bestehen in den Studiengängen der HfS bereits Erfahrungswerte bezüglich digital vernetzten Bühnenvorgängen und delokalisiertem, virtuellem Handeln. Diese Erfahrungswerte sollen explorativ erweitert werden
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Musikalische Lehre digital
Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden nutzt, als ein Vorreiter auf dem Gebiet der Digitalisierung, seit vielen Jahren deren zahlreiche Möglichkeiten für die musikbezogene Lehre insbesondere in musiktheoretischen Fächern und Neuer Musik. Bedarf und Innovationspotential der Digitalisierung werden zunehmend auch in der musikalischen Lehre selbst sichtbar. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel dieses Antrages, das musikalisch-künstlerische Studium zu einem audio-visuellen, intermedialen Studium zu erweitern und entsprechende Studieninhalte zu entwickeln, die verpflichtend für alle Fachrichtungen ausgebaut sowie für die klassische künstlerische Ausbildung nachhaltig adaptiert werden können. Die Erweiterung der digitalen Kompetenzen ist für unsere Absolventen unabdingbar im aktuellen Musikermarkt. Das Projektvorhaben beruht auf zwei Säulen: Einerseits der Entwicklung eines Moduls Musik und Digitalisierung mit Lehrangeboten für Bachelor- und Masterstudiengänge und deren verpflichtende Integration in die bestehenden Curricula. Zweitens beruht es auf der Entwicklung einer Digital Concert Hall als Labor und Plattform für künstlerische Arbeit und Präsentation digitaler und hybrider Formate.
Projekt anzeigen
Learning Analytics
Übergeordnetes Feedback für das Studierverhalten mit Hilfe von „Learning Analytics“ unterstützt die Studierenden in ihrem Lernverhalten. Dabei werden die Datenspuren der Studierenden in Moodle mit Zusatzdaten ergänzt und mit Hilfe von selbstprogrammierten KI-Modellen mit Vorgängerkohorten verglichen und Prognosen auf das Bestehen der Prüfung gemacht, sowie aufgrund der persönlichen Datensituation individuelle Tipps zum Wiederholen und Lernen gegeben. Der Maßnahme liegt ein robustes Datenschutzkonzept für die Verarbeitung der persönlichen Daten der Studierenden zugrunde.
Maßnahme anzeigen
Studentische Partizipation weiterdenken: Gelebte Mitbestimmung als Zukunftsaufgabe der Hochschule
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen