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Labor für Digitalität - Digitale Bühnen, Körper und Objekte in der performativen Lehre und Kunst

Unser gesellschaftlicher Alltag ist von Kommunikation und Verhandlung in virtuellen Räumen durchdrungen. Es ist von elementarer Wichtigkeit, dass Kunst- und vor allem Theaterhochschulen ihre künstlerische aber auch technische Auseinandersetzung mit diesem wachsenden Bereich eigenmächtig gestalten und bespielen können. Besonders Theater- und Kultureinrichtungen obliegt die Aufgabe, auch in digitalen Räumen Konfliktsituationen aufzeigen und verhandelbar machen zu können. Hierzu ist der Einsatz und der sichere Umgang mit eben diesen Technologien von entscheidender Bedeutung. Um diese Herausforderung anzugehen soll an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch (HfS) das „Labor für Digitalität” geschaffen werden, das den Umgang mit digitalen Räumen und Interaktionsformaten in der Lehre und Theaterarbeit etabliert. Das Labor soll eine nachhaltige Denkweise für hybride und virtuelle Formate auf experimentelle Weise zulassen, dokumentieren und zugänglich machen, um eine Transferleistung hin zu neuen Formaten zu ermöglichen. In Teilen bestehen in den Studiengängen der HfS bereits Erfahrungswerte bezüglich digital vernetzten Bühnenvorgängen und delokalisiertem, virtuellem Handeln. Diese Erfahrungswerte sollen explorativ erweitert werden

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#ZukunftslaborErde

Mit dem #ZukunftsLaborErde wollen wir die Klima-Schockstarre überwinden, die in vielen Menschen Angst und Unsicherheit erzeugt. Diese lässt Zusammenhänge und Lösungen schwer wahrnehmen und entwickeln. Ziel des #ZukunftsLaborErde ist es, Studierende zu befähigen aus Wissen zu komplexen Zusammenhängen globaler Umweltveränderungen in Vergangenheit und Zukunft Lösungsansätze zu entwerfen, zu testen und zu kommunizieren. In einem zweisemestrigen Praxisseminar werden wir uns mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen in Kleingruppen mit den Ursachen globaler Umweltveränderungen auseinandersetzen und konkrete, lokale, soziale, natürliche und technische Lösungsansätze für Abschwächung und Anpassung erarbeiten. Alle erarbeiteten Konzepte werden in Seminararbeiten nach dem ersten Semester skizziert, präsentiert, und diskutiert. Ein Gremium aus Studierenden & Wissenschaftler:innen entscheidet hierbei über 2-3 favorisierte Konzepte. Diese Konzepte werden konkret mit Sach-, Raum- und Hilfskraft-Mitteln gefördert. Im zweiten Semester werden die ausgewählten Konzepte getestet und evaluiert. Das #ZukunftsLaborErde ist ein Pilotprojekt. Es kann Studierenden wie Lehrenden, und der Gesellschaft innovative Möglichkeiten der universitären Lehre aufzeigen und tiefe Einblicke in die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft auf unserer Erde eröffnen.

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Schütze, Judith & Gerlach, Jana (2026). Gender- und intersektionale Perspektiven für eine diskriminierungssensible Lehrgestaltung.

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