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Souverän lernen im Digitalen

Das zurückliegende Studienjahr zeigte, dass die bisher in Projekten entwickelten und erfolgreich eingesetzten digitalen Lernangebote an der HS KL Insellösungen darstellen und es weiterer zielgerichteter, koordinierter Schritte bedarf, um digitale Lernräume und -methoden in der Hochschule nachhaltig zu verankern. Der disruptive Umstieg in ein rein digitales Studium unter Corona-Bedingungen offenbarte Kompetenzlücken bei Studierenden und Lehrenden in der optimalen Nutzung digitaler Informations- und Studienangebote. Mit dem Projekt SoliD – Souverän lernen im Digitalen will die HS KL diese Lücken schließen. Deren vier Handlungsmaxime – Verantwortung, Vielfalt, Vernetzung und Impuls – sowie die Stärkung der 4K-Kompetenzen bei Studierenden und Lehrenden dienen als Orientierung zur Befähigung zum souveränen Handeln im digitalen Lernraum. In den vier sich ergänzende Maßnahmenpakete Ankommen gestalten, Lerngelegenheiten schaffen, Transfer leben und Chancen ermöglichen richten sich die spezifischen Einzelmaßnahmen daher jeweils an Studierende und Lehrende. Die studentische Sicht wird durch die Etablierung von studentischen Projektmitarbeitenden als Lernexpert*innen auf Augenhöhe eingebunden.

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Augmented reality und KI in der Medizinlehre

Im klinischen Abschnitt lernen Medizinstudierende Krankheitsbilder kennen, welche durch MRT/CT diagnostiziert werden. Das Erkennen der Pathologie, die Umsetzung des Schnittbildes in eine dreidimensionale Welt und der Transfer auf den tatsächlichen Patienten ist schwierig. Zudem erhalten Studierende im OP bei minimal-invasiven Eingriffe nur limitierte Einblicke in das Operationsgeschehen. Aus konventionellen Dünnschicht MRTs können inzwischen automatisiert naturgetreue 3D Abbilder der Patientenanatomie entstehen. In diesem Verbundprojekt der Universität Siegen (technischer Anteil) und dem Universitätsklinikum Bonn (medizindidaktischer Anteil) soll diese Technik im Blockpraktikum der Fächer Neurologie, Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie und Gynäkologie an den Siegener Lehrkrankenhäuser eingesetzt werden. Konkret erheben Studierende an realen Patient:innen klinische Befunde und erhalten danach Zugang zu 3D-Animationen der gleichen Patient:innen – allerdings in geänderter Reihenfolge. Unter Supervision durch die Lehrenden sollen sie dann versuchen, reale Patient:innen und 3D-Animationen einander zuzuordnen und so ihr Verständnis der zugrundeliegenden Pathologie zu schärfen. Der Lernerfolg wird mit dem einer Bonner Kohorte von Blockpraktikant:innen verglichen, die keinen Zugang zu den 3D-Animationen hat. Die Technik soll auch in den Studiengängen der Lebenswissenschaftlichen Fakultät in Siegen eingesetzt werden

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Kompetenzorientierung durch Wissensmanagement

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Publikation 100086

Diversität und Digitalität in der Hochschullehre

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