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Virtuelle Labore für ortsungebundenes Lernen

Virtuelle Laborrundgänge, in Kombination mit Branching Scenarios und virtuellen Experimenten werden genutzt, um Studierenden einen Einblick in eine neue Laborumgebung zu geben. Branching Scenarios beschreiben dabei eine Lernumgebung, in der entlang von Entscheidungspfaden Versuchsabläufe im Dialog und mit Unterstützung von Videos, Fotos und Multiple-Choice-Fragen erprobt werden können. Eingebettet sind die virtuellen Labore in einen digitalen 360° Rundgang der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik an der Hochschule München. Die Studierenden können orts- und zeitungebunden neue Laborlandschaften erkunden und selbständig Prozesse durchführen, die ihnen ansonsten nicht zugänglich wären. Ein vertieftes Verständnis von Anlagen und Prozessen insbesondere im Bereich der Nanotechnik wird so erlangt.

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
360°Rundgang
Campustour
Hybrid
Orientierung
Prozessverständnis
Zielgruppe(n)
Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen/LfBA
Tutor:innen/stud. Mentor:innen
Professor:innen
Mitarbeiter:innen aus Service, Verwaltung & Wissenschaftsmanagement
Lehrbeauftragte
Hochschul-, Fachbereichs-/Fakultätsleitung
(Fach-)Öffentlichkeit
Studierende
Handlungsfeld & Aktivität(en)
Strukturelle Rahmenbedingungen
Vorgaben für Studienorganisation/Studienstrukturen entwickeln
Profil/Strategien/Leitlinien entwickeln
Technisch-räumliche Infrastruktur
Plattformen/Portale entwickeln
Lernassistenz-/Monitoringsysteme entwickeln
Lehr-/Lernumgebungen entwickeln
Projektkoordination
Wissenstransfer/Dissemination entwickeln
Kommunikationsprozesse & Öffentlichkeitsarbeit entwickeln
Lehr-/Studienangebote
Lehrkonzepte/-formate entwickeln
Lehr-/Lernmaterialien entwickeln
Curricula/Studienprogramme entwickeln
Supportangebote
Weiterbildungsangebote für die Lehre entwickeln
Angebote für Lernbegleitung und Studienberatung entwickeln

Beschreibung

Herausforderung

Studierende, insbesondere im 1. Semester, kennen sich in den Räumlichkeiten der Hochschule noch nicht aus und sie kommen mit unterschiedlicher Laborerfahrung in die Praktika in Bachelor- und Masterstudiengänge. Dies ist häufig verbunden mit einer gefühlten Unsicherheit, die unbeschwertes Lernen beeinflusst. Ziel war die Erstellung einer Orientierungshilfe sowohl innerhalb der Gebäude als auch innerhalb von Veranstaltungen, insbesondere von Praktika, um Barrieren abzubauen.

Herangehensweise

Um Studierenden den Einstieg in das neue Hochschulumfeld und die neue Laborumgebung zu erleichtern, wurden virtuelle 360° Rundgänge erstellt, in denen die Labore, Anlagen und Prozesse vorgestellt werden. Ein Beispiel ist der Rundgang durch das Labor für Mikrosystemtechnik, der eingebettet ist in einen Rundgang durch die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik. So erhalten Studierende, die neu an der Fakultät sind, die Möglichkeit, sich mit den Räumlichkeiten vertraut zu machen, wichtige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Organisation des Studiums zu finden und einen ersten Einblick in das Labor zu bekommen.

Zusammenhang

Die 360° Rundgänge sind über die Fakultätswebsite und über die E-Learning-Plattform Moodle an der Hochschule München zugänglich. Die Angebote für virtuelle Versuche sind ebenfalls über die E-Learning-Plattform zugänglich und werden optional zur Versuchsvor- und nachbereitung genutzt. Außerdem wurden sie mit den begleitenden Unterlagen zu den Praktika im Labor für Mikrosystemtechnik bereitgestellt.

Voraussetzung

Voraussetzung für die Durchführung waren Kamera und Software für die 360° Tour. Bei der Aufnahme der 360° Rundgänge wurde sehr darauf geachtet, dass keine Personen abgebildet werden, um Persönlichkeitsrechte nicht zu verletzen. Wichtige Stationen in der Verwaltung wurden mit dem Web-Auftritt verlinkt. Für die Laboraufnahmen wurden kurze Anlagen- und Prozessdarstellungen erstellt, um auch Laien einen Einblick zu ermöglichen.

Eignung

Durch die Erweiterung des Rundgangs und Anfragen zu weiteren Rundgängen. Zudem an den Rückmeldungen der Studierenden.

Die Rundgänge sind zudem frei zugänglich. Alle sind eingeladen, sie zu nutzen und Ideen für eine Weiterentwicklung einzubringen!

Vorgehen/Schritte

1. Vorbereitung (2 Wochen)

-Zielformulierung: räumliche Orientierung oder Laboreinweisung

-Absprache mit allen Beteiligten: IT, Webauftritt, Laborleitungen

-Wahl des Gebäudes oder des Labors

-Zusammenstellen des benötigten Equipments

2. Aufnahme (1 Woche)

-Wahl des Aufnahmetages mit wenig Publikumsverkehr

-Check der Lichtverhältnisse

3. Nachbereitung der Aufnahmen (>5 Wochen, je nach Umfang)

-Erstellung des Rundgangs

-Interview mit den beteiligten Laborleiterinnen: Definition der Zusatzinformation

-Aufbereitung des Zusatzmaterials: Bild, Ton, Text

-Zusammenführen des Rundgangs

-Testlauf mit Unbeteiligten

4. Veröffentlichen des Rundgangs

5. Weitere Anpassungen

Hinweise

Effekte

Der virtuelle Rundgang wurde sehr positiv von den Studierenden aufgenommen und wird genutzt. Schnell kam die Anfrage nach weiteren Rundgängen durch weitere Labore der Fakultät und andere Gebäude der Hochschule.

Learnings

Der Link zum Rundgang muss so platziert werden, dass er auch gefunden wird. Wir haben uns dafür entschieden, ihn auf der Unterseite „Der Weg zu uns“ zu platzieren – nicht alle Studierende finden aber diese Seite automatisch.

Tipps

Besonders bei der Laborbeschreibung sollte man nach dem Prinzip „Less is more“ arbeiten. Zu viele Details sind im Rundgang nicht hilfreich.

Methoden

Empfohlen

Methoden
Virtueller Rundgang zugänglich über Hochschulwebsite; bei der Erstellung: Fotos und Kurzvideos zur Anlagen- und Prozesserklärung
Formate
Online-Zugang über Website und E-Learning-Plattform
Technische Tools
360° Kamera, Stativ, Software zur Erstellung des Rundgangs

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden
Material
NameDownload / LinkBeschreibungLizenzFormatGröße
360° Rundgang durch den A und D-Bau der Hochschule MünchenLink aufrufen/Link/

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