
pioneerING@Home - Freiraum für Visionen
Eingebettet in den ländlich geprägten Nordosten Baden-Württembergs liegt der Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn (HHN) im Herzen der prosperierenden Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken. Als HAW liegen die didaktischen Maxime der HHN auf einer exzellenten, praxisnahen sowie nachhaltigen Lehre am Puls der Zeit. Das Projekt pioneerING@Home - Freiraum für Visionen ist dahingehend Wegbereiter für die Etablierung eines innovativen subsidiären Lehrkonzepts zur situierten und dezentralen labordidaktischen Ausbildung von angehenden Ingenieur*innen im Fachbereich Elektronik, Messtechnik und Sensorik. Primäre Zielsetzung ist die Vermittlung eines Konglomerats aus experimentellen und analytischen Fähigkeiten. Die Platzierung des Wirkungsraums außerhalb der Bildungseinrichtung erlaubt eine asynchrone Bearbeitung der Inhalte in einem individuellen Lerntempo und schafft den nötigen Freiraum für die Umsetzung kreativer Projekte gemäß der jeweiliger Vorkenntnisse. Das Projekt fußt auf der Konzeption portabler Versuchs-Kits entlang eines Komplexitätsgradienten (Basic-, Advanced- und Research-Level). Diese Differenzierung gestattet eine effektive Konsolidierung der Lerninhalte über alle Phasen des Studiums hinweg und bietet zugleich ein Höchstmaß an Flexibilität. Ergänzt wird das Konzept des selbstorganisierten Lernens durch die simultane Bereitstellung digitalisierter Unterstützungsangebote über die hochschulinterne Lernplattform in Form korrespondierender Leitfäden und Lehrvideos.
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Digital kompetenzorientiert Prüfen
Das Projekt fokussiert die Identifizierung, Konzeption, Erprobung und Verstetigung innovativer digitaler Prüfungsformen. Ausgangspunkt ist kein zuvor bestimmter didaktischer oder technischer Ansatz, sondern die bisher gelebte Praxis an der Hochschule Hannover mit einer sehr heterogenen Fach- und Prüfungskultur. Um inhaltlich anschlussfähig zu sein und kollaborativ Lösungswege zu erarbeiten ist das Projekt grundsätzlich ergebnisoffen angelegt. Es verfolgt einen klar didaktischen Schwerpunkt und zielt auf eine nachhaltig-akzeptierte Veränderung der Fachprüfungskulturen hin zu stärker transfer- und kompetenzorientierten und durchgängig digital unterstützten Prüfungsszenarien. Somit besteht kein (technischer) Fokus auf den Einsatz (monolithischer) Prüfungssysteme, sondern werden relevante Lehr-Szenarien strukturiert erhoben um im iterativ angelegten Projektverlauf gemeinsam digitale Lösungen für didaktisch innovative Prüfungen auf rechtlich abgesicherter Basis zu entwickeln. Dies schließt die kritische Betrachtung flexibler Distanzprüfungen mit ein, gilt deren Umsetzung doch gemäß Eingangsbefragung an der HsH als zentrale Herausforderung, die von strategischer Bedeutung für die Unterstützung der (hybriden) Lehre auch in Zukunft ist.
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Aufbau des Digital Object Learning Centre (DOLCE)
Das Digital Object Learning Centre (DOLCE) vermittelt disziplinübergreifend digitale Kompetenzen in der Arbeit mit Sammlungen am Beispiel der zentralen Sammlungsdatenbank der Goethe-Universität. Der aus aktuell neun Modulen bestehende DOLCE-Kurs kann entweder in Form eines Readers oder in Form von Video- oder Texttutorials auf Moodle benutzt werden. Er funktioniert sowohl als Selbstlern- als auch als Blended Learning Tool. DOLCE wurde bisher in der objektbezogenen Lehre genutzt und eignet sich darüber hinaus für den Kompetenzaufbau in der digitalen Sammlungsarbeit für Universitäten und GLAM-Institutionen.
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Open Music Academy
Lemma ›Open Music Academy‹, in: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Open_Music_Academy
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