
Reflexiv digital prüfen
Ziel des beantragten Projekts ist es, Inhalte und Aufbau der Prüfungsleistung so zu entwickeln, dass die Prüfungsleistung möglichst genau abbildet, welchen Entwicklungsstand die Studierenden bzgl. der Reflexionskompetenz erreicht haben und dabei: - die Heterogenität der Studierenden würdigt, indem unterschiedliche Lösungsvarianten v.a. hinsichtlich des Kompetenzzuwachses und nicht nur die einfache Lösungsqualität bewertet werden, - eine hohe Transparenz und Strukturiertheit in den Anforderungen der Prüfungsleistung erreicht wird, - Potential, Grenzen, und Anforderungen digitaler Prüfungsformate genau analysiert und für zukünftige Anwendungsbereiche zugänglich macht. Hierfür wollen wir systematisch variierte Aufgabenformate innerhalb der Prüfungsleistung Projektarbeit prüfen. Gleichzeitig wollen wir die Bearbeitung der Projektarbeit in Form eines Formativen Assessments über den gesamten Verlauf der Vorlesungszeit und der Bearbeitungszeit in der vorlesungsfreien Zeit wissenschaftlich begleiten. Anhand von Seminaraufgaben sollen die entwickelten Erhebungsinstrumente studierendenfreundlich eingesetzt werden, sodass der projektbezogene Mehraufwand für die Studierenden möglichst gering bleibt. Wir zielen mit dem Projekt darauf ab, langfristig eine Prüfungsleistung zu entwickeln, die für die Professionalisierung der Lehrkräfte in Ausbildung und Beruf wichtige Teilkompetenzen in der Diagnostik legt und dabei Ressourcen von Studierenden und Dozierenden im Blick hat.
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Problembasiertes Lernen in der Computergestützten Mathemathischen Modellierung
Mathematische Modellierung ist ein Werkzeug, das in Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften gleichermaßen verwendet wird. Im CAMMP Praxisprojekt lösen Studierende in interdisziplinären Teams Modellierungsfragen basierende auf echten Forschungsthemen selbstständig mit ihnen bekannten Methoden unter minimaler Anleitung in einer befristeten Zeit. Damit erfahren die Studierenden wie Forschung passiert, lernen ihre Stärken kennen und ihr schon vorhandenes Wissen zu nutzen. Die behandelten Fragestellungen basieren auf aktuellen und authentischen Forschungsfragen des Forschungszentrum Jülich (FZJ), den Arbeitsgruppen der RWTH oder der Wirtschaft. Wichtig ist die methodische Anwendbarkeit der mathematischen Modellierung, jedoch nicht eine inhaltliche Nähe zu den Studiumsschwerpunkten. Außerdem werden Themen gestellt, die so noch nicht in der Fachliteratur behandelt wurden, so dass die Studierenden problembasiert die Höhen und Tiefen der Forschungsarbeit kennenlernen, den Transfer von Methode zu Problemstellung erleben und ihre Selbstwirksamkeit erfahren können. Studierende arbeiten in interdisziplinären Teams, um im Rahmen einer einwöchigen Blockveranstaltung ihr Problem zu verstehen, zu modellieren, Lösungen zu entwickeln und zu implementieren. Die Woche wird durch Auftakt- und Abschlussveranstaltungen gerahmt. Für Rückfragen und fachlichen Input werden Ansprechpersonen gestellt. Zum Abschluss präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse mündlich und schriftlich.
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Auswertung von Studienverlaufsdaten
Zur Überprüfung der Frage, inwieweit die Wahl von Modulreihenfolgen einen Erklärungsgehalt auf den Studienerfolg haben wurden Studienverläufe von Absolventinnen und Absolventen analysiert. Würden sich aus der Reihenfolge bei der Wahl von Modulen signifikante Erkenntnisse ermitteln lassen, dann könnten diese in einem digitalen Studienassistenten berücksichtigt werden. Konkret wurden mittels ökonometrischer Instrumente beispielsweise analysiert ob es erfolgreicher für eine Abschlussnote oder die Studiendauer ist früh im Studium spezifische Kernfächer (als notwendige Grundlage) oder Wahlmodule (als Motivation) zu belegen?“, „Ziel ist es, durch Aufdeckung erfolgreicher Strategien, Studierenden Vorschläge zur effizienten und effektiven Studienplanung an die Hand zu geben, um den erfolgreichen Studienverlauf zu unterstützen. Als weiteres Ziel sollen die Daten auch zur Optimierung der des Studiums von organisationaler Seite aus genutzt werden, um das Design des Studiengangs zu überdenken und
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„Die Audio-Feedbacks waren eine totale Bereicherung.“: Direktes Feedback bei Unterrichtsvideoanalysen in der asynchronen Online-Lehre.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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