
Intersektionalität im Lehren und Lernen
Die Diversität der Studierenden an der TU Dortmund wirkt sich stark auf ihre Lernbedürfnisse aus. Diese können nur adressiert werden, wenn Lehrende und Lernende situierte Intersektionalität gemeinsam konzeptualisieren und diese konstruktivistisch in die Lehrpraxis (Curricula, Prüfungen und Lernumgebungen) integriert wird. Das Projekt fokussiert die Herausforderungen der Studierenden in einem Modul des Bachelorstudiengangs Wirtschaftswissenschaften an der TU Dortmund. Unter Berücksichtigung der Heterogenität der Studierenden wird beabsichtigt, ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten und Kompetenzen zu Diversität und Inklusion intersektional auf- und auszubauen.Hierbei werden folgende Projektaktivitäten und -ziele verfolgt: a) eine Bestandsaufnahme von Intersektionalität im Lernraum, b) die Zusammenstellung von Beispielen für Herausforderungen im Zusammenhang mit Intersektionalität in unterschiedlichen Arten von Organisationen, c) die Erstellung einer digitalen Lernumgebung zur Veranschaulichung dieser Herausforderungen, d) die Implementierung von herausforderungsbasiertem Lernen im Lernraum mittels Projekt- und Gruppenarbeit sowie, e) die Neugestaltung der Prüfung zur Berücksichtigung von situierter Intersektionalität. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten, werden Maßnahmen zum Wissenstransfer innerhalb der Fakultät Wirtschaftswissenschaften sowie auf universitätsweiter und -übergreifender Ebene durchgeführt.
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Souver@nes Digitales Lehren und Lernen in Niedersachsen
Ziel des vorliegenden Antrags ist es, souveränes digitales Lehren und Lernen zu fördern. Dies umfasst 1) die souveräne, d.h. kompetente und lernzielorientierte Nutzung digitaler Werkzeuge auf Seiten der Lehrenden und Studierenden (Digital Literacy) ebenso wie 2) die professionelle Entwicklung hochwertiger digital angereicherter Lehr-/Lernkonzepte bzw. -inhalte und 3) die durch den Verbund gestärkte digitale Souveränität der Hochschulen als Institutionen. Mit der intensiven Nutzung digitaler Lerntechnologien in den vergangenen Semestern sind Erfahrungswissen und digitale Kompetenzen, aber auch didaktische, rechtliche sowie technische Bedarfe und Anforderungen massiv gestiegen. Orientiert am Zielbild der digitalen Souveränität haben sich die Verbundpartner zusammengeschlossen, um durch Bündelung ihrer Kompetenzen und Leistungen in den Bereichen IT-Basis, Services und Content (vgl. Abb. 1) den gestiegenen Anforderungen dauerhaft gerecht werden zu können. Das SOUVER@N-Projekt versteht sich dabei als Nukleus für den Aufbau eines landesweiten Netzwerks, dessen Services und Angebote Zug-um-Zug auf alle niedersächsischen Hochschulen ausgedehnt und in bestimmten spezialisierten Bereichen später auch deutschlandweit ausgerollt werden soll.
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#myfirstresearchpaper
#myfirstresearchpaper ist ein Modul- bzw. Kursangebot, welches Studierende dabei begleitet und unter-stützt, hervorragende schriftliche Ausarbeitungen (bspw. Seminar-, Projekt-, Abschlussarbeiten) im Be-reich der Wirtschaftsinformatik in wissenschaftliche Arbeitspapiere so weiterzuentwickeln, dass diese einreichungsreif für eine wissenschaftliche Tagung (bspw. European Conference on Information Systems) oder eine wissenschaftliche Zeitschrift (bspw. Business & Information Systems Engineering) sind. Aktuell werden nur wenige der hervorragenden Arbeiten von Studierenden zu wissenschaftlichen Einreichungen weiterentwickelt, wodurch potenzielles Wissen ungenutzt bleibt. #myfirstresearchpaper bietet einen Rahmen und Hilfestellungen, um es Studierenden zu vereinfachen ihre im Studium erzielten wissenschaftlichen Erkenntnisse einem breiten wissenschaftlichen Publikum zugänglich zu machen. Gleichzeitig werden damit auch Studierende an die Wirtschaftsinformatik-Community herangeführt.
Maßnahme anzeigen
Forschung (hybrid) lehren und forschendes Lernen auf der Basis von „Students as Partners“ im Studium Soziale Arbeit – eine datensortentriangulierende Projektevaluation.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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