
Wirtschaftsmathe nachhaltig und ganzheitlich sehen
Während Wirtschaftsmathematikvorlesungen bisher fast ausschließlich ökonomische Anwendungen aufgreifen, bleiben ökologische und soziale Aspekte meist außen vor. Die Notwendigkeit, dem Klimawandel und sozialen Ungerechtigkeiten entgegenzuwirken, erfordert jedoch die Betrachtung aller drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie, Soziales. In WiNGS steht deshalb die Erweiterung der mathematischen Grundlagenvorlesung der BWL um ökologische und soziale Aspekte im Fokus. Studierende sollen dadurch frühzeitig dazu befähigt werden, eine holistische Perspektive einzunehmen und Entscheidungen zu treffen, die nicht nur finanziell rentabel sind, sondern auch quantitativ bewertbar positive Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft haben.Somit geht es in WiNGS darum, nicht nur bestehende quantitative Bewertungen von ökologischen oder sozialen Aspekten in die mathematische Grundausbildung der BWL aufzunehmen, sondern auch Methoden einzubinden, die Ökonomie, Ökologie und Soziales integrativ quantitativ bewerten. Unter Einbindung von Studierenden werden zu den mathematischen Methoden auch die passenden Lehrkonzepte erarbeitet. In Lehrveranstaltungen und studentischen Workshops werden diese erprobt, durch Studierende evaluiert und ggf. überarbeitet. Die fertigen Methoden und Lehrkonzepte werden hochschulintern und -übergreifend für andere Lehrveranstaltungen zur Verfügung gestellt.
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Souverän lernen im Digitalen
Das zurückliegende Studienjahr zeigte, dass die bisher in Projekten entwickelten und erfolgreich eingesetzten digitalen Lernangebote an der HS KL Insellösungen darstellen und es weiterer zielgerichteter, koordinierter Schritte bedarf, um digitale Lernräume und -methoden in der Hochschule nachhaltig zu verankern. Der disruptive Umstieg in ein rein digitales Studium unter Corona-Bedingungen offenbarte Kompetenzlücken bei Studierenden und Lehrenden in der optimalen Nutzung digitaler Informations- und Studienangebote. Mit dem Projekt SoliD Souverän lernen im Digitalen will die HS KL diese Lücken schließen. Deren vier Handlungsmaxime Verantwortung, Vielfalt, Vernetzung und Impuls sowie die Stärkung der 4K-Kompetenzen bei Studierenden und Lehrenden dienen als Orientierung zur Befähigung zum souveränen Handeln im digitalen Lernraum. In den vier sich ergänzende Maßnahmenpakete Ankommen gestalten, Lerngelegenheiten schaffen, Transfer leben und Chancen ermöglichen richten sich die spezifischen Einzelmaßnahmen daher jeweils an Studierende und Lehrende. Die studentische Sicht wird durch die Etablierung von studentischen Projektmitarbeitenden als Lernexpert*innen auf Augenhöhe eingebunden.
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Open-Source-Projekte einführen und mit gestalten
Die Einführung und Nutzung von freien Open-Source-Projekten für die Hochschule erlaubt die Anpassung an hochschuleigene Bedarfe, eine Integration in bestehende Systeme und eine nachhaltige Nutzung auch nach Projektende. Das wird vor allem durch die Community eines Open-Source-Projektes gesichert, die gemeinsam die weitere Nutzung der Tools und die Mitgestaltung an der Software ermöglicht. Zudem wird die dauerhafte Finanzierung von Lizenzen hinfällig.
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