
Feedback bedarfsgerecht - 3D-Avatare und natürliche Sprachprozessierung für optimales Lernen in Virtual Reality
Um Lücken in der medizinischen Praxisausbildung zu schließen, werden in den vergangenen Jahren verstärkt auf Augmented und Virtual Reality (AR/VR) Technologie basierende Lernprogramme entwickelt. Diese immersiven Technologien zusammen mit Entwicklungen auf dem Gebiet der Prozessierung natürlicher Sprache und KI-basierter Dialogsysteme bieten bisher weitgehend ungenutzte Möglichkeiten, Lernprozesse im digitalen/virtuellen Raum zu unterstützen. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass die kognitive Verarbeitungsfähigkeit (Cognitive Load) und die Echtheit der Lernerfahrung (Immersion/Presence) durch die instruktionale Unterstützung nicht negativ beeinflusst werden. In dem Vorhaben soll die bestehende VR-Lernumgebung für medizinische Notfallszenarien (STEP-VR) um eine virtuelle Tutorperson als Ansprechpartner für die Lernenden erweitert werden. Basis hierfür ist ein KI-basiertes Dialogsystem, das beruhend auf maschinellem Lernen flexibel zu verschiedenen Lernszenarien und perspektivisch auch unterschiedlichen Typen von Lernsoftware - trainiert werden kann. Auf diese Weise kann die virtuelle Tutorperson den Lernenden bedarfsgerecht Rückmeldungen und Hilfestellungen geben, aber auch Hintergrundwissen zum Lernkontext vermitteln. Im nächsten Schritt soll dessen Wirksamkeit auf Nutzungserfahrung, Lernerfolg und kognitive Belastung mit der von traditionellem automatisiertem Expertenfeedback verglichen werden.
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Digitale Souveränität für Kunsthochschulen
Ziel des Projekts Digitale Souveränität für Kunsthochschulen ist der Aufbau einer hochschulübergreifenden digitalen Lehrinfrastruktur für Kunsthochschulen. Die Pionierleistung besteht darin, eine über Einzelinitiativen hinausgehende, bedarfsgerechte digitale Infrastruktur mit gemeinsamer Steuerung an den drei großen Kunsthochschulen in Baden-Württemberg (ABK Stuttgart, Kunstakademie Karlsruhe, HfG Karlsruhe) zu entwickeln und zu implementieren. Der Fokus liegt auf den spezifischen Anforderungen für Lehre und Forschung im kreativen Bereich: projektbasiertes Arbeiten und Synchronisierung von Produktions-, Dokumentations- und Publikationsprozessen; Heterogenität und Interdisziplinarität der Projekte; besondere Formate der (Forschungs-)Daten. Die digitale Lehrinfrastruktur orientiert sich an den Prinzipien Souveränität, Offenheit, Mündigkeit und Nachhaltigkeit im Kontext der künstlerischen Praxis. Ihr Aufbau ist mit einem Lehr- und Schulungsprogramm zur Entwicklung einer Kultur der Datensouveränität und digitalen Mündigkeit verbunden, die sich an die gesamte Hochschulgemeinschaft richtet.Die entwickelten Strukturen werden nach Projektende an den Partnerhochschulen verstetigt. Das Projekt ist modellhaft und skalierbar angelegt, so dass weitere Partner integriert werden können. Langfristiges Ziel ist der Aufbau eines Ateliers Digitale Souveränität, das Kunsthochschulen unterschiedlicher Größe digitalstrategisch berät und maßgeschneiderte bewährte Praxismodelle transferiert.
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Immersive Technologien in der Hochschullehre
Das Lehrlabor „Lab for Innovative Teaching“ bietet Lehrenden einen Raum, um immersive Technologien wie Virtual Reality, Augmented Reality, Mixed Reality, Extended Reality und 360°-Anwendungen für die eigene Lehre zu erproben. Da in der Hochschullehre häufig nur begrenzte Zeit und Ressourcen für experimentelle Methoden zur Verfügung stehen – trotz hoher Motivation und Engagement seitens der Lehrenden – setzt das Labor gezielt hier an. Durch die Bereitstellung der Technik und der qualifizieren Begleitung ermöglicht das Lab praxisnahes, eigenständiges Ausprobieren, schafft eine kollegiale, förderliche Lernatmosphäre und unterstützt Lehrende auf unterschiedlichen Kompetenzstufen. Zentrales Element ist eine gelebte Experimentier- und Fehlerkultur, die dazu ermutigt, Neues zu wagen und aus den Auseinandersetzungen mit Bildungstechnologien produktive Lernerfahrungen zu gewinnen.
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KI-unterstützte Programmierung mittels ergebniszentrierter Fehlerklassifikation. Potenziale zur Schaffung neuer Lernräume
Programmierkenntnisse gewinnen in technischen Studiengängen zunehmend an Bedeutung. Jedoch stehen in Programmierübungen häufig zu wenige Tutor:innen zur Verfügung, die die Studierenden beim Lösen der Programmieraufgaben unterstützen. Deshalb wird ein KI-System entwickelt, das die Studierenden jederzeit und individuell beim Lösen der Programmierübungen unterstützt. Im Gegensatz zu klassischen Ansätzen analysiert das KI-System nicht den programmierten Code, sondern fokussiert sich auf die Zwischen- und Endergebnisse (z. B. erzeugte Daten, Plots). Anhand dieser gibt das KI-System Hinweise und Erklärungen, um das selbstständige Arbeiten und kritische Denken ohne Musterlösung zu fördern. Ein erster Prototyp wurde im Rahmen einer Programmierübung eingesetzt und mit positiver Resonanz evaluiert.
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