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INTERAPT
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Interaktive und adaptive Physik-Praktika

Laborpraktika sollen im Rahmen des Physikstudiums wissenschaftliche Arbeitsweisen vermitteln, fachliches Wissen vertiefen, kommunikative und kooperative Kompetenzen stärken und Motivation steigern. Häufig sind Versuche allerdings in einem starren und begrenzten Setting verortet und von „kochrezeptartigen“ Versuchsanleitungen (Skripten) begleitet, sodass weder kritisches Nachfragen noch exploratives Weiterdenken begünstigt werden. Dieser Diskrepanz zwischen Zielvorstellungen und Erfahrung begegnet das Projekt „INTERAPT“.Im Rahmen des Projektes wird ein Laborpraktikums-Modul so neukonzipiert, dass es den individuellen Lern-/Wissenstand und das Interesse der Studierenden berücksichtigt, um die Integration theoretischen Wissens und experimenteller Praxis, Hypothesenbildung als Element wissenschaftlichen Arbeitens und die Motivation zu fördern. Dies geschieht über den Einbau interaktiver und adaptiver Skripte und Versuche, die alle Arbeitsprozesse innerhalb der Praktika begleiten. Durch interaktive Elemente wie Simulationen, Bildschirmexperimente und Quizfragen sollen die Studierenden angeregt werden sich aktiv mit den physikalischen Inhalten und experimentellen Aufbauten auseinandersetzen. Basierend auf den Interessen und dem Antwortverhalten der Studierenden sollen die Skripte adaptiv weiterführende Informationen bereitstellen und adressatenspezifische Versuche ermöglichen (unterschiedliche Teilversuche, Manipulation vs. Programmierung, offene vs. geschlossene Versuchsaufträge).

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Projektbeteiligte
Josefine NeuhausProjektleiter:in

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Projekt 101856
Projekt

Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben

Revolutionär. So werden häufig die durch Digitalisierung getriebenen Entwicklungen bezeichnet, die sich in allen Bereichen der akademischen Bildung niederschlagen. In allen Bereichen? Nein! Im Bereich der digitalen Aufgaben klafft eine riesige Lücke zwischen vorhandenem und genutztem Potenzial im Hinblick auf den Einsatz und die Verbreitung der besten verfügbaren Technologie. Dies bindet personelle Ressourcen, bremst eine stärkere Individualisierung des Lernens, auch und gerade unter Berücksichtigung von Diversität und Bildungsgerechtigkeit, und wirkt sich erschwerend auf den Lernerfolg aus. Die Lücke führt dazu, dass Möglichkeiten zur Senkung der Studienabbruchquoten in erheblichem Maße ungenutzt bleiben. Ziel des Projekts ist es daher, ein Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben in der Hochschullehre (DZdA) zu etablieren. Dieses soll erstmals allen Hochschulen den Zugang zu qualitätsgeprüften, mehrsprachigen digitalen Aufgaben der besten verfügbaren Technologie ermöglichen und damit die Entwicklung und den Einsatz digitaler Aufgaben in den WiMINT-Fächern bei allen Lehrenden fördern, beides über die Projektlaufzeit hinaus verstetigen und so seine Wirkung auf die Lehrarchitektur aller Hochschulen nachhaltig entfalten. Die Strahlkraft dieses Innovations- und Erneuerungsprozesses entwickelt sich dabei bottom-up aus der Community über die Verbundhochschulen und die landes- und bundesweit agierenden Partner des Projektvorhabens mit bereits über 170 AkteurInnen in Deutschland.

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Innovative Lehrkonzepte: Bamberger Best Practices

In der Vortragsreihe Bamberger Best Practices in der Lehre stellen Dozierende der Otto-Friedrich-Universität Bamberg erfolgreich erprobte, innovative Lehrformen und -werkzeuge vor. Im Anschluss an eine Inputphase wird moderiert durch eine Hochschuldidaktikerin Raum für Austausch geschaffen. Pro Semester werden 4-5 Konzepte in einem einstündigen Format vorgestellt und im Nachgang mit den Teilnehmenden diskutiert. Ziel ist es, den fakultäts- und uniübergreifenden Diskurs zum Thema guter Lehre anzuregen und durch inhaltliche Impulse Dozierende bei der Weiterentwicklung ihrer Lehre zu unterstützen.

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Publikation 100133

Gemeinsam tiefer graben, Ideen spinnen und Kaffee trinken – wie drei ungewöhnliche Austauschformate die digitale Verbundarbeit verbessern.

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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