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Service-Café – Ein Raum zur Unterstützung Studierender in der Praxisphase des Service Learnings

Das Service-Café stellt ein Angebot für Studierende dar, die das Engagement (community service) des Service Learnings absolvieren. Es ist auf Peerebene etabliert. Studierende können dort über ihre Erfahrungen in der Praxis in den Austausch treten, sie können über ihre Praxiserfahrungen reflektieren und sich Unterstützung holen. Die Inhalte entstammen partizipativ und selbst organisiert aus den Erfahrungen der Studierende. Eine Studentische Hilfskraft leitet moderierend das Service-Café. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Peer-Austausch
Reflexion
Praxisengagement
Fallbearbeitung
Sprachbildung
Zielgruppe(n)
Studierende
Handlungsfeld & Aktivität(en)
Supportangebote
Angebote für Austausch und Kollaboration entwickeln
Beratungs-/Coachingangebote für die Lehre entwickeln
Angebote für Lernbegleitung und Studienberatung entwickeln
Technisch-räumliche Infrastruktur
Lernassistenz-/Monitoringsysteme entwickeln
Strukturelle Rahmenbedingungen
Supportstrukturen entwickeln

Beschreibung

Herausforderung

Theorie-Praxis-Verzahnung im sprachbildenden Engagement des Service Learnings

Zu wenig Austauschraum über die Verzahnung. Dieser wurde von Studierenden explizit erwünscht.

Zu geringe theoretisch identifizierte Reflexion des sprachbildenden Engagements

Zu geringe Austauschräume über die Praxiserfahrungen im Allgemeinen

Methodische und didaktische Unterstützung der Studierenden im Praxisengagement des Service Learnings

Inhaltliche, aber insb. methodische und didaktische Herausforderungen, die bei Studi

Voraussetzung

Veränderte Kommunikationswege:

Der Kommunikationsweg mit den Studierenden hat sich verändert von verschiedenen digitalen Plattformen (myStudy, moodle) über teilweise mündliche Weitergabe über SHKs/Dozierende des Moduls.

Konkrete Themensetzung:

Das Service-Café war angedacht als partizipativer Austauschraum auf Peer-Ebene, der von den Inhalten/Anliegen und Wünschen der Studierenden gestaltet wird. Dieses Ziel, einen Ermöglichungsraum zur aktiven Gestaltung anzubieten, müsste sowohl mit den Lehrenden als auch Studierenden des Moduls im nächsten Durchlauf bereits zu Semesterstart verdeutlicht werden. Dies könnte dazu führen, dass nicht nur Angebote wahrgenommen werden, die klar strukturiert und aufbereitet wurden, sondern auch die frei gestaltbaren Formate. Aus den Evaluationen geht jedoch stark hervor, dass diese Art der studentischen Partizipation von den Studierenden nicht vorausgesetzt, sondern wie andere Lehr-Lernmethoden auch explizit eingeübt werden müssen.

Stabile Ansprechpartnerinn

Eignung

  • formativ (projektbegleitend)

  • summativ (zum Abschluss)

Die Studierenden erhielten die Möglichkeit durch die Teilnahme an einem kurzen Online-Fragebogen nach jedem Service-Café ein Feedback zu geben und Wünsche für das nächste Service-Café zu formulieren. Dieses Evaluationsverfahren sollte auf einer niedrigschwelligen Ebene ermöglichen, dass die Studentische Hilfskraft prozessbegleitend auf Wünsche der Studierenden reagieren konnte.

Auch wurden in der Abschlussevaluation des Service Learning Projektes einzelne Items einbezogen, mit denen v.a. eine Rückmeldung zur Wahrnehmung des Service-Café Angebots eingeholt werden sollten. Diese Evaluation erfolgte in Form einer Online-Studienbefragung, an der alle Studierenden der teilnehmenden Seminare teilnehmen sollten.

Durch diese Möglichkeit sollten die Stimmen aller oder einer größeren Menge von Studierenden eingeholt werden, um die Maßnahme weiterentwickeln zu können.

Vorgehen/Schritte

  1. Werbung (ca. 4 Wochen vor Semesterstart, Aufwand ca. 2-3 Stunden zur Vorbereitung und Verbreitung in Seminaren und über digitale Plattformen/Plakate)

  2. Inhaltliche & methodische Vorbereitung (Generelle Vorbereitung ca. 2 Wochen; je nach Sitzungsthema unterschiedlich, daher in nächsten Schritten aufgeführt.)

  3. Durchführung (wiederkehrend): partizipative Themensammlung, Raum für Austausch/Diskussion über die Praxis & konkrete Fragen/Anliegen, gezielte Reflexionsmethoden durch angeleitete Reflexionsimpulse schaffen, Evaluation des Service-Cafés mit kurzem Fragebogen (In jeder Sitzung jeweils für alle Punkte ca. 30 min.)

  4. Durchführung 1: Fragen Praxisortsuche (Geringer Vorbereitungsaufwand in dem Moment, da Praxisortliste bereits besteht und die meisten Fragen sich eher auf zwischenmenschliche Belange beziehen. – Vorbereitungszeit ca. 10min. + Durchführung ca. 60 min.)

  5. Durchführung 2: Erste Sitzungen im Engagement gestalten (Ca. 15-25 min. Vorbereitungsaufwand, da Kennenlernspiele und Sprachstandserhebungen für alle Altersklassen herausgesucht und Spiele präsentabel sowie am besten kurz einsetzbar gemacht werden müssen. + Durchführung ca. 60 min.)

  6. Durchführung 3+4: Spiele & Methoden zur Sprachbildung kennenlernen (Ca. 45 min. Vorbereitungsaufwand; dieser ist vergleichsweise hoch, da Spiele und Methoden recherchiert und aufbereitet werden müssen, sodass sie mit den Studierenden auch durchgeführt werden können. + Durchführungen je ca. 60-90 min.)

  7. Durchführung 5: Austauschraum (Ca. 5 min. Vorbereitungszeit. Hierbei geht es nicht darum, ein Programm vorzugeben, sondern den Studierenden einen Raum zu bieten sich auszutauschen. Durchführung ca. 30-60 min.)

  8. Durchführung 6: Sprachspiele mit Bewegung kennenlernen (Ca. 15-30 min. Vorbereitungsaufwand, um Kennenlernspiele und Sprachstandserhebungen für alle Altersklassen herauszusuchen und präsentabel sowie durchführbar zu machen. + Durchführungen ca. 60-90 min.)

  9. Durchführung 7: Austauschraum & Abschlussreflexion (Ca. 20-30 min. Vorbereitungszeit für die Vorbereitung einer Abschlussreflexion. + Durchführungen je ca. 30-45 min.)

  10. Nachbereitung: Evaluationsergebnisse auswerten, Überarbeitungen für den nächsten Durchgang planen, etc. (Je nach Bedarf und zeitlichem Kontingent 2-5 Stunden)

ein Monat bis zu einem Semester

Hinweise

Effekte

Durch eine Freiwilligkeit der Teilnahme geringe Anzahl der Teilnehmer*innen, wodurch keine breite Erprobung unter allen Studierenden der Service Learning Projekte stattfinden konnte.

Durch partizipativen Austausch auf Peerebene fand ein Austausch über Theorie-Praxis-Verknüpfungen statt. Diese wurde reflektiert und Lösungsansätze dazu erarbeitet. Zudem hat die Maßnahme bei der methodisch-didaktischen Ausgestaltung des sprachbildenden Engagements unterstützt.

Der größte Effekt, der während der Umsetzung eintrat, war, dass die Teilnahme an dem Service-Café durchweg sehr gering ausfiel. Trotz der Möglichkeit der partizipativen sowohl inhaltlichen als auch terminlichen Mitgestaltung traf das Angebot auf keine hohe Resonanz bei Studierenden. Dies widerspricht erhobenen Evaluationsdaten der vergangenen und laufenden Projekte, dass Studierende sich mehr Austauschräume über Praxiserfahrungen wünschen. Diese sollten nach Angaben der Studierenden jedoch möglichst in die Seminarzeit integriert sein

Learnings

Zusätzliche additive Angebote treffen auf keine hohe Resonanz bei Studierenden, Integration in bereits bestehende zeitliche(!) Strukturen sind nach Angaben der Studierenden essenziell für eine hohe Teilnahme.

Empfehlung

Raum- & Terminstabilität:

Aus Rückmeldungen der Evaluationen ging hervor, dass die Studierenden überrascht darüber waren, dass ein weiteres zusätzliches Angebot an das Modul gekoppelt ist, was sie vor Semesterstart nicht mit eingeplant hatten. Eine vorzeitige Kommunikation über zusätzliche Angebote sollte daher vor Semesterstart bedacht werden.

Hybride Teilnahme:

Durch die Ermöglichung einer digitalen Teilnahme per Zoom konnten mehr Studierende abgeholt, das Angebot besser genutzt und in den Alltag der Studierenden integriert werden.

Tipps

Die Maßnahme sollte häufiger durchgeführt werden, um zu ermitteln, wovon die geringe Teilnahme in diesem Durchgang abhing. Vielleicht könnte das Angebot in feste zeitliche Strukturen der Module/Seminare integriert werden, um einer größeren Zahl von Studierenden eine Teilnahme neben anderen Verpflichtungen in Hinblick auf den zeitlichen Aspekt zu ermöglichen.

Ein Angebot, das gezielt mit einem partizipativen Blick versucht, studentische Perspektiven & Erfahrungen einzufangen und auf diese ad hoc zu reagieren, ist eine großartige Möglichkeit durch Reflexionsmomente Lernsituationen zu schaffen! Dabei Impulse/Ideen und Strukturen anzubieten, die diesen Raum der Partizipation mehr rahmen, zeigte sich als hilfreich für die Durchführung. Auch die studentische Hilfskraft für die Durchführung un

Sonstiges

Das Angebot bzw. die Möglichkeit Materialien, Spiele und Methoden vor Ort in dem Raum der Fachbibliothek Sprache kennenzulernen, in diese reinzuschauen und sie auszuprobieren, wurde als sehr positiv von den Studierenden wahrgenommen. Auch die Möglichkeit sich kurz Feedback oder Rückmeldungen auf Peer-Ebene über Herausforderungen einzuholen, traf auf positive Resonanz und sorgte dafür, dass Reflexionsmomente angestoßen werden konnten. Durch die Abgrenzung von der Seminarstruktur konnten teilweise

Methoden

Empfohlen

Methoden
Die hybride Teilnahme einerseits durch einen festen Raum (die Fachbibliothek Sprache, die ebenfalls eine große Materialauswahl für die inhaltliche Arbeit bereitstellte) und andererseits einen Zoom-Raum ermöglichte es mehr Studierenden an dem Service-Café teilzunehmen und es in den Stundenplan & Allt

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden
Material
NameDownload / LinkBeschreibungLizenzFormatGröße
https://pubdata.leuphana.de/handle/20.500.14123/199Link aufrufen/Link/
https://www.twillo.de/edu-sharing/components/render/c0020668-d2df-4eaa-a45e-2cdd0f7490f3Link aufrufen/Link/

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