Projekt Bühne
NutzArth
Projekt
Zur Suche

Nahrungsmittel der Zukunft- Insekten

Die Ernährung Europas ist im Wandel. Einerseits werden immer mehr traditionelle Ernährungsweisen jenseits ihrer Grenzen propagiert, andererseits etablieren sich neue Modelle. Auch das Bewusstsein hinsichtlich Klima und Tierwohl spielen eine Rolle. Der Konsum essbarer Insekten ist sowohl Jahrtausende alte Traditionen in vielen Regionen der Welt wie auch Novum in den Regionen, in denen sie bislang kaum konsumiert werden, z.B. Europa. Die kommerzielle Zucht entlastet natürliche Populationen, führt zu kontrollierter Qualität und schafft neue Verdienstmöglichkeiten. Da sie in großen Gruppen gezüchtet werden, benötigen sie dieselbe Aufmerksamkeit hinsichtlich Tiergesundheit und Tierwohl wie andere Nutztiere, und das wurde bisher nicht praktiziert. Ziel des Projektes ist, Tiermedizin- und Biologiestudierende auf dieses Arbeitsfeld vorzubereiten. In Semestermodulen lernen Erstere, wie man integrale Bestandsbetreuung auf einem Insektenbetrieb durchführt und Letztere, wie man bisher ungenutzte Arten auf die Verwendung als Nutztier prüft. Die Lehrinhalte umfassen u.a. Biologie, Anatomie, Physiologie, Krankheiten, Haltungsweise, gesetzlicher Rahmen sowie Tierwohl. Jedes Studierendenteam erhält die Aufsicht über eine Insektencharge, die sie betreuen. Vorlesungen, auch von internationalen Fachkolleg*innen, sowie eine Prüfung runden das Modul ab. Dadurch werden die Kursteilnehmer*innen zu kompetenten Ansprechpartnern für Landwirt*innen. Das Projekt wird über soziale Medien begleitet.

Auf einen Blick

Kontakt

Projekt Kontakt
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101221
Projekt

Roll-out, Empowerment, Design in Engineering Education: ein neues Transfermodell für die Lehre

Die digitale Transformation erweitert die von Absolvent:innen geforderten Kompetenzen um Future Skills. Die pandemiebedingten Online-Semester zeigen, dass die TH Köln in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen über innovative Lehr-/Lernsettings auch zur Vermittlung dieser Skills verfügt, diese aber flächendeckend noch nicht zum Einsatz kommen. Unser Projekt »REDiEE. Roll-out, Empowerment, Design in Engineering Education: ein neues Transfermodell für die Lehre« verknüpft daher zwei Innovationsideen: (1) Wir entwickeln ein Transfermodell, um innovative Lehr-/Lernsettings in ko-kreativen Austauschprozessen in neue Kontexte zu überführen und in die Breite unserer ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge zu tragen. (2) Parallel dazu gestalten wir einen neuen Studiengang Product & Context, in dem die transferierten Lehr-/Lernsettings so zusammenwirken, dass sie das erweiterte Kompetenzprofil adressieren können. Die entwickelten Lehr- und Lernmaterialien werden als Open Educational Resources geteilt, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Begleitforschung publiziert und die von uns für den Transfer erarbeiteten didaktischen und curricularen Entwurfsmuster (Patterns) in Datenbanken öffentlich zugänglich gemacht.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100011
Maßnahme

Digitaler Kerbschlagbiegeversuch

Im Maschinenbau werden Praktika zur Vertiefung der Vorlesungsinhalte angeboten, in denen die Studieren-den anhand von Anwendungsfällen ihr theoretisches Wissen und die teilweise komplexen Inhalte anwenden lernen. Aktuell werden die theoretischen Grundlagen dazu nur anhand von Skripten in Textform vermittelt, was zu einer gewissen Skepsis im Umgang mit den Prüfmaschinen und -geräten führt.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100542

Praxisleitfaden für den kombinierten Key-Feature-Ansatz der VAN

Diese Praxis-Handreichung der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit (VAN) stellt den kombinierten Key-Feature-Ansatz (kKF-Ansatz) als Methode für kompetenzorientierte digitale Lehr- und Prüfungsformate im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vor. Ziel des Ansatzes ist es, über reine Wissensabfragen hinauszugehen und insbesondere die Entscheidungs- und Handlungskompetenz von Studierenden zu fördern und sichtbar zu machen. Der Ansatz basiert auf dem aus der medizinischen Ausbildung bekannten Key-Feature-Verfahren, das standardisierte Prüfungsszenarien auf kritische Entscheidungssituationen in Problemlösungsprozessen fokussiert. Im Rahmen des von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) geförderten Projekts KeNobi wurde der Ansatz für den Einsatz in Nachhaltigkeitskontexten adaptiert und weiterentwickelt. Zentrale Elemente sind fallbasierte kKF-Threads, in denen ein Szenario geschildert wird, auf das zunächst Wissens- und Analysefragen folgen, bevor Studierende Entscheidungen treffen müssen. Ergänzt wird dies durch einen vorab klar definierten Erwartungshorizont sowie Feedback-Loops für nicht vollständig korrekte Antworten.

Publikation anzeigen