
Adaptive Digital Assistance in Virtual Reality
Virtual Reality (VR) wird in der höheren Lehre allgemein ein enormes Potenzial zugeschrieben und Umfragen verdeutlichen immer wieder, dass VR gegenüber eine positive Grundeinstellung entgegengebracht und ihre Nutzung in der Lehre allgemeinhin als positiv wahrgenommen wird. Dennoch schreitet die Adaption von VR in der Lehre nur zögerlich voran.Grund dafür könnte sein, dass VR immer noch ein neues Medium ist und dessen Nutzung allein viele Nutzer*innen bereits überfordert. Gleichzeitig sind erfahrenere Nutzer*innen von zu ausgedehnten Tutorials schnell unterfordert. Beides kann zu Frustration führen und von der eigentlichen VR-Erfahrung ablenken.Wesentlicher Vorteil virtueller Welten ist, dass sie sich in Echtzeit verändern und an Nutzer*innen anpassen können. Das soll ausgenutzt werden, um gezielt hilfebedürftigeren Nutzer*innen Supportmechanismen wie visuelle/auditive Anweisungen zur Verfügung zu stellen und so ein flüssigeres Erlebnis zu ermöglichen. Da sich Schwierigkeiten in der Nutzung von VR auf sehr heterogene Weise äußern können, sollen diese Supportmechanismen nicht regelbasiert, sondern datengetrieben mit Machine Learning auf Basis von Nutzungsdaten umgesetzt werden, die im Rahmen des Projekts erhoben werden sollen. Die Wirksamkeit der Maßnahmen soll anschließend durch Anwendung in der Lehre geprüft werden. Ziel ist es, eine intelligente Umgebung zu schaffen, die Nutzer*innen kennenlernt und sie nur dort unterstützt, wo Hilfe gebraucht wird.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Gestaltung von Lehr-/Prüfungsszenarien mit Moodle
Moodle ist das an Hochschulen weltweit meistverwendete Open Source Learning-Management-System zur elektronischen Begleitung von Lehrveranstaltungen. Dennoch ist eine effiziente Abbildung kompletter Lehr-/Lernprozesse damit nur bedingt möglich, da es in bestehender Form Schwächen in den Bereichen Constructive Alignment, Sicherheit, Software-Architektur und Rechtskonformität aufweist - insbesondere im Hinblick auf rechtssichere elektronische Prüfungen.Das Projekt GEM (engl. Juwel) sucht nach einer optimalen Softwarebegleitung von (digitalisierten) Lehrveranstaltungen, bei der Lehre und Lernen ebenso abgebildet werden können, wie formatives und summatives Assessment - d.h. üben, testen und rechtskonformes Prüfen.Die Umsetzung in einem einzigen System ermöglicht vielerlei Synergien, wie z.B. ein besseres Erlebnis für Studierende und Lehrende durch Gewöhnung an nur eine Lösung für Lehre und Prüfen, Kostenreduktion für Inhaltserstellung und Betrieb sowie Begünstigung von Innovationen didaktischen Lehrkonzepten durch Förderung der Digitalisierung.Dazu werden gemeinsam mit Lehrenden Lehrveranstaltungen innovative Lehrkonzepte und Softwarekomponenten entwickelt, die kontinuierlich anhand von Wirksamkeitsanalysen mit Studierenden evaluiert werden. Die erzielten Lösungen werden als Open Source bereitgestellt und mit Moodle-Nutzern weltweit geteilt, damit eine nachhaltige und effiziente Nutzung des Systems begünstigt und es so zum Juwel von Lehre, Lernen, Testen und Prüfen wird.
Projekt anzeigen
Open-Source-Projekte einführen und mit gestalten
Die Einführung und Nutzung von freien Open-Source-Projekten für die Hochschule erlaubt die Anpassung an hochschuleigene Bedarfe, eine Integration in bestehende Systeme und eine nachhaltige Nutzung auch nach Projektende. Das wird vor allem durch die Community eines Open-Source-Projektes gesichert, die gemeinsam die weitere Nutzung der Tools und die Mitgestaltung an der Software ermöglicht. Zudem wird die dauerhafte Finanzierung von Lizenzen hinfällig.
Maßnahme anzeigen
Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt – Ein Lehrprojekt zu Digital Health
Der Beitrag bechreibt ein Lehrprojekt, dessen Ziel es ist, Studierenden im Bachelorstudiengang Gesundheits- und Sozialmanagement mittels einer lernpfadbasierten Selbst- lerneinheit einen Überblick zur Digitalisierung im Gesundheitswesen zu ermöglichen, ihnen aufzuzeigen, welche Kompetenzen die Berufspraxis in diesen Bereichen erfordert, und Ansätze zum individuellen überfachlichen Kompetenzaufbau zu vermitteln. Grundlage dafür ist der Ansatz der Future Skills nach Ulf-Daniel Ehlers (2020). Als Pilotprojekt soll die digitale Lerneinheit zur Entwicklung einer Kultur der Digitalität an der Hochschule beitragen, indem unterschiedliche Lehr- und Lernformate kombiniert und verschiedene Organisationseinheiten miteinander verknüpft werden.
Publikation anzeigen