
(Hochschul-)Bildung inklusiv
Die HAW Hamburg besitzt eine mittlerweile 50-jährige Expertise in der Qualifizierung von Fachkräften. Als (ehemalige) Fachhochschule sind wir von Beginn an mit einer diversen Studierendenschaft vertraut und haben (Studien-)Programme für Erhöhung von Bildungschancen aufgebaut. Bereits jetzt sind wir eine offene, vielfältige und kreative Hochschule, die das Ziel einer möglichst inklusiven Hochschulkultur verfolgt. Als Hindernis zu einer inklusiven Hochschule ist das Selbst- und Fremdverständnis zu nennen, dass höhere kognitive Leistungen aller Akteure voraussetzt. Unser Projekt gibt Menschen eine Chance auf Beschäftigung und Einfluss auf Lehre und Forschung, die bislang davon systematisch ausgeschlossen sind. Wir pilotieren die Zusammenarbeit von Studierenden, Lehrenden und sogenannten Bildungsfachkräften, um die Diversity- und Inklusionskompetenz der beteiligten Hochschulangehörigen zu erweitern. Dabei unterstützen wir das Konzept, den Bildungsfachkräften eine berufliche Perspektive jenseits der Beschäftigung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen. Die Bildungsfachkräfte werden extern qualifiziert und können ihre Praxiserfahrungen in unserer Hochschule machen. Der Einsatz von sogenannten Bildungsfachkräften ermöglicht einerseits die bessere Qualifizierung der Studierenden (Bildungsperspektive) und andererseits die Verbesserung von Lebenswelten für Menschen mit Beeinträchtigungen (Empowerment Perspektive). Die avisierten Outcomes werden evaluiert.
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Digital Teaching Plug-in
Im Zuge der ad-hoc Digitalisierung aufgrund der COVID-19 Pandemie wurden an der Universität des Saarlandes innerhalb weniger Monate die für einen Online-Betrieb benötigten Technologien implementiert und digitale Lern-, Lehr- und Prüfungsangebote als Einzellösungen erstellt; zudem wurde die Erstellung digitaler Angebote punktuell zentral unterstützt. Bislang wurden die Angebote der digitalen Lehre nicht systematisch evaluiert, weiterentwickelt und verbreitet. In einem kollaborativen Co-Design Ansatz sollen nun aus guten Einzellösungen übertragbare Best Practice Konzepte erarbeitet und das universitäre Wissensmanagement zu digitalen Lern-, Lehr- und Prüfungsangeboten professionalisiert werden. Außerdem werden gezielt neue innovative Formate zur Nutzbarmachung für die akademische Lehre entwickelt. Das Digital Teaching Plugin wird dazu als zentrale Schnittstelle zur Förderung der Digitalen Lehre mit den drei Funktionsbereichen Knowledge Hub, Competence Building Hub und Innovation Hub an der UdS verankert. Die damit verbundene Organisationsentwicklung wird die bisherigen Ergebnisse des Digitalisierungsprozesses sichern und systematisch weiterentwickeln, so dass die digitale Lehre an der UdS qualitätsbasiert verankert sein wird.
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Vernetzung mit Akteuren der Lehrkräftebildung
Das Zentrum Lehrkräftebildung hat während der Förderphasen und darüber hinaus in der Vernetzung von DigiTeLL-Teilprojekten mit universitären und außeruniversitären Stakeholdern gearbeitet. Durch die fachliche Ausrichtung des Zentrums Lehrkräftebildung hat sich so ein engerer Kontakt mit der Goethe Lehrkräfteakademie, der Hessischen Lehrkräfteakademie und Kontakten in der dritten Phase des Lehrberufs ergeben. Die Vernetzung erfolgte zwecks Transfers der Projektergebnisse und auch deren Weiterentwicklung (durch zusätzliche Anregungen von Dritten).
Maßnahme anzeigen
Students as Partners: Potenziale und Grenzen der Umsetzung in einem sächsischen Verbundprojekt
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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