
Module zur Arzt-Patienten-Kommunikation
Das Projekt zielt darauf ab, die Arzt-Patienten-Kommunikation an der Universitätsmedizin durch innovative Lernmodule mit Künstlicher Intelligenz zu verbessern. Es adressiert insbesondere nichtmuttersprachliche Studierende. Hierfür werden speziell auf diese Bedürfnisse angepasste Lernmodule mit KI basierten Interaktionen in Form von Chatbots entwickelt, die die Kompetenzen der Studierenden im Kontext der Arzt-Patienten-Kommunikation sowie des Arzt-Arzt-Gesprächs fördern und sie somit auf das Praktische Jahr und den Berufseinstieg vorbereiten. Die Lernmodule werden in einem innovativen und dank der KI besonders interaktiven Lernmanagementsystem installiert und adressieren empathisches Verhalten, Schmerzabfrage, Verständnis von Symptomen und Aussagen sowie Dokumentation. Thematisiert werden in diesem Rahmen u. a. Arztbriefe, Nachtdienst-Protokolle, Anamnesegespräche, Patientenvorstellungen und deren Aufklärung sowie Interaktion mit dem Klinikpersonal. Der Lernprozess wird durch den Einsatz von generativen KI-Anwendungen wie ChatGPT maximal optimiert. Die Chatbots (virtueller Tutor) werden den Lernenden Empfehlungen, Erklärungen und Zusatzinformationen bereitstellen. Für einen personalisierten Lernprozess werden KI-Systeme auch passgenaue Feedbacks in Echtzeit geben und die Kompetenzen bewerten. Eine regelmäßige Lernstandserfassung ermöglicht zeitnahe Anpassungen durch kontinuierliche Wirkungsüberprüfung, die durch finale Erhebung und Evaluation ergänzt wird.
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EAT: Teaching 1-world-diet in 2 nations
Hintergrund: Im Lancet EAT Report formulierten Experten Empfehlungen für eine nachhaltige Ernährung, zum Wohl des Planeten und der Menschen. Hausarztpraxen sind entscheidende, aber unzureichend genutzte Stellen für die Dissemination dieser Informationen an Patient*innen. Projekt: Das internationale blended-learning Lehrprojekt EAT entwickelt und implementiert ein Curriculum für die gemeinsame Edukation von Medizinstudierenden und Lehrärzt*innen der Allgemeinmedizin der Universitäten Bonn und St. Andrews (Schottland). Studierende lernen die EAT-Ernährung gemeinsam in Theorie und Praxis kennen. Unter Anleitung von geschulten Hausärzten trainieren sie die Edukation von Hausarztpatient*innen. Didaktik: Das Projekt integriert zahlreiche innovative didaktische Methoden, z.B. digitale Kochsessions geleitet von Ökotrophologen, Erfahrungslernen in binationalen Kleingruppenteams, Strategien zur Patientenedukation. Vorarbeiten: Im Wahlfach Culinary Medicine mit digitalen Kochsessions, das von Studierenden als sehr gut evaluiert wurde, hat Bonn umfangreiche Vorerfahrungen gesammelt. Evaluation: Das EAT-Projekt wird wissenschaftlich von einem interprofessionellen Team von Dozierenden beider Universitäten mit einem Mixed-Methods-Ansatz evaluiert. Impact: Das Projekt ist als nachhaltiges Lehrprojekt angelegt, das national und international in Lehrsettings anderer Universitäten integriert werden kann.
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Evaluation von fachspezifischen Communities
Die wesentlichen Herausforderungen bestehen darin, dass es wenig Einblicke in Aktivitäten innerhalb fachspezifischer Professional Learning Communities gibt, die Fluktuation der Teilnehmenden wechselt und es kaum Studien zu Learning Communities gibt, die zwar einerseits fachspezifisch und andererseits hochschul-übergreifend agieren und zudem eine fachspezifische Koordination haben. Um diese komplexen Herausforderungen anzugehen, wurden die fPLC in zwei Schritten evaluiert. Ziel war es, zum einen die Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmenden der fPLCs zu optimieren und zum anderen Erkenntnisse zum Aufbau und zur Koordinierung entsprechender Communities zu erhalten. Es erfolgte eine Online-Befragung der Teilnehmenden im Jahr 2024 und ein Gruppeninterview mit den Community-Koordinierenden im Jahr 2025.
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Appropriating Hybrid Teaching: Faculty Challenges in a Multi-Campus German University System
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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