
Erfahrungswissen weitergeben - intergenerativ lernen
Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. Um diesen Gedanken auf Hochschulbildung und Förderung von Nachhaltigkeit zu übertragen, braucht es zivilgesellschaftliches Engagement und die Öffnung der Hochschule für diese Mitwirkung über alle Generationen hinweg. Seniorcoaches sind ein wertvolles Bindeglied zwischen Bildung und Berufstätigkeit. Sie sind Botschafter und Beispielgeber nachhaltigen Handelns und prägen junge Generationen, sich für Nachhaltigkeit einzusetzen und zukunftsfähige Lebensbedingungen zu entwickeln.
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Avatar-based Scientific Writing Companion
Wissenschaftliches Arbeiten ist unverzichtbarer Bestandteil jedes Studiums. Bisherige Erfahrungen zeigen jedoch eine große Heterogenität in den Kompetenzen der Studierenden insbesondere im Lehramtsstudium in Bezug auf Kerntechniken wissenschaftlichen Arbeitens. Im Projekt ScienceWrite wird deshalb eine virtuelle Avatar-basierte Lernumgebung entwickelt, um ein attraktives und effektives Lernangebot zum wissenschaftlichen Arbeiten bereitzustellen. Die Avatar-basierte Lernumgebung und Gamificationelemente sollen die Motivation der Studierenden fördern und selbstgesteuerte sowie angeleitete Lernprozesse ermöglichen. Automatisiertes Feedback unterstützt dabei den Lernprozess. Kernthemen sind Recherche, Literaturverwaltung, Lesen und Exzerpieren, wissenschaftliches Schreiben, korrektes Zitieren und Plagiatsprävention. Zudem werden aktuelle Entwicklungen in generativer künstlicher Intelligenz, wie z.B. ChatGPT, thematisiert. Der Fokus liegt dabei nicht auf potenziellem Missbrauch, sondern auf dem reflektierten und produktiven Einsatz. In die Entwicklung werden Studierende und Dozierende eingebunden (Design Thinking Ansatz), um die Nützlichkeit für alle Zielgruppen zu erhöhen. Die Kooperation mit Prof. Schmidt-Hertha (Ludwig-Maximilians-Universität München) ermöglicht die standort- und fächerübergreifende Anwendbarkeit in den Bildungs- und Erziehungswissenschaften sowie anderen Sozialwissenschaften. Alle Materialien werden als Open Educational Resources verfügbar gemacht.
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Medientechnische Konzeption und Aufbau eines SCALE-UP-Raums
Ziel war der Aufbau eines Demonstrationsraums nach dem SCALE-UP-Konzept („Student-Centered Active Learning Environment with Upside-down Pedagogies“), der darauf ausgerichtet ist, dass Studierende in Kleingruppen und bei Bedarf digital gestützt zusammenarbeiten. Diese Lernumgebung ist medientechnisch so ausgestattet, dass die Arbeitsergebnisse der Gruppen bei Bedarf für den gesamten Kurs sichtbar gemacht werden können und kollaborativ daran gearbeitet werden kann. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Diversität braucht Digitalität? Eine Verhältnisbestimmung in der Organisation Hochschule
Sowohl Digitalisierung als auch Diversität zählen derzeit zu den zen- tralen strategischen Zukunftsaufgaben von Hochschulen. Im Hochschulkontext werden die beiden Themenfelder jedoch häufig getrennt voneinander betrachtet und ihre Verschränkungen nur punk- tuell thematisiert. Im Sinne einer integrativen Hochschulentwicklung gilt es, die beiden Themenfel- der stärker zusammenzudenken und einen genaueren Blick auf die Verschränkung von Digitalitäts- und Diversitätsfragen zu werfen. Dieser Beitrag greift ausgewählte Aspekte auf, die für eine produk- tive Bearbeitung dieses Themenkomplexes relevant sind. Dabei wird mit einer organisationstheore- tischen Brille das Verhältnis dieser beiden Zukunftsaufgaben in der Organisation Hochschule be- trachtet.
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