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Module zur Arzt-Patienten-Kommunikation

Das Projekt zielt darauf ab, die Arzt-Patienten-Kommunikation an der Universitätsmedizin durch innovative Lernmodule mit Künstlicher Intelligenz zu verbessern. Es adressiert insbesondere nichtmuttersprachliche Studierende. Hierfür werden speziell auf diese Bedürfnisse angepasste Lernmodule mit KI basierten Interaktionen in Form von Chatbots entwickelt, die die Kompetenzen der Studierenden im Kontext der Arzt-Patienten-Kommunikation sowie des Arzt-Arzt-Gesprächs fördern und sie somit auf das Praktische Jahr und den Berufseinstieg vorbereiten. Die Lernmodule werden in einem innovativen und dank der KI besonders interaktiven Lernmanagementsystem installiert und adressieren empathisches Verhalten, Schmerzabfrage, Verständnis von Symptomen und Aussagen sowie Dokumentation. Thematisiert werden in diesem Rahmen u. a. Arztbriefe, Nachtdienst-Protokolle, Anamnesegespräche, Patientenvorstellungen und deren Aufklärung sowie Interaktion mit dem Klinikpersonal. Der Lernprozess wird durch den Einsatz von generativen KI-Anwendungen wie ChatGPT maximal optimiert. Die Chatbots (virtueller Tutor) werden den Lernenden Empfehlungen, Erklärungen und Zusatzinformationen bereitstellen. Für einen personalisierten Lernprozess werden KI-Systeme auch passgenaue Feedbacks in Echtzeit geben und die Kompetenzen bewerten. Eine regelmäßige Lernstandserfassung ermöglicht zeitnahe Anpassungen durch kontinuierliche Wirkungsüberprüfung, die durch finale Erhebung und Evaluation ergänzt wird.

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Projekt 101910
Projekt

Systemisches Denken: Transformation, Resilienz, KI

Angesichts ökologischer, sozialer und technologischer Krisen wird systemisches Denken (Systems Thinking, ST) zu einer Schlüsselkompetenz für nachhaltige Entwicklung. Besonders im Kontext Künstlicher Intelligenz (KI) stößt das verbreitete reduktionistische Paradigma des Computational Thinking (CT) an seine Grenzen. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines zweiteiligen Lehrformats, das ST als reflexive und gestalterische Kompetenz erfahrbar macht. In einer ersten Lehrveranstaltung (LV1) gestalten Studierende gemeinsam mit Lehrenden in einem co-kreativen Prozess ein Modul (LV2), das systemisches Denken auf KI-Anwendungen und Fragen der Nachhaltigkeit anwendet. Der Prozess orientiert sich an Prinzipien systemischer Didaktik und fördert sowohl individuelles als auch kollektives Lernen als dynamischen, kontextgebundenen Prozess. Das Projekt verläuft von April 2026 bis März 2028 und umfasst sieben Arbeitspakete von Konzeption und Durchführung über Evaluation bis zur Dissemination. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch formative Evaluationen, Portfolioanalysen, Pre-/Post-Erhebungen und Interviews. Die Ergebnisse fließen in Open Educational Resources (OER), didaktische Toolkits und Transferformate ein, um eine institutionenübergreifende Verstetigung zu ermöglichen. Langfristig soll die transformative Resilienz der Studierenden gestärkt und ein Beitrag zur verantwortungsvollen Gestaltung von KI in komplexen Systemzusammenhängen geleistet werden.

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Publikation 100176

Illustrationen Themen Coworking, Leben mit Technik

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