
Innovative Lehre: Assessment, Rückmeldung, Adaption
Das Projekt iLEARN@HRSM fördert innovative Lehre, indem es digitale Assessments (weiter)entwickelt und die Nutzung der darüber generierten Informationen verbessert. Dies geschieht durch eine systematische Verschränkung der Rückmeldungen aus den Assessments mit Unterstützungs- und Beratungsangeboten für die Studierenden. Gleichzeitig nutzen die Lehrenden die Informationen für die Adaption der Lehre und werden dabei durch eine didaktische Weiterbildung zum Einsatz und zur Qualitätssicherung der Assessments unterstützt. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes ist Teil des institutionellen Lernprozesses der HSRM. In der Gestaltung von digitalen Assessments im Sinne aller Lernstandserhebungen, unabhängig davon, ob ihr Ergebnis unmittelbar in die abschließende Leistungsfeststellung einfließt sieht die Hochschule einen effektiven Hebel zur Steigerung der Lehr- und Lernqualität. Das häufigere und zeitnähere Feedback zum individuellen Lern- und Leistungsstand hilft den Lehrenden, besser auf die Studierenden einzugehen, und den Studierenden, ihr Studium individueller zu gestalten. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag, um der stark gewachsenen, heterogenen Studierendenschaft ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen.
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Virtuelle Realität als visuell attraktive Lernwelt am Beispiel des Praktikums
Im Rahmen des Projektes wird über eine Virtuelle Realität (VR) ein dezentraler Raum geschaffen, in dem mittels 360°-Aufnahmen ein visuell attraktiver und zugleich nachhaltiger Wissens- und Erfahrungsaustausch stattfinden kann. Über eine Dauer von zwölf Monaten soll gemeinsam mit Studierenden der technischen Zugang zu einer VR-Lehr- und Lernumgebung entwickelt und verschiedene Ideen zur Gestaltung der VR-Umgebung erprobt werden. Der flexible und asynchrone Zugang zu Wissen und Erfahrungen soll neue Freiräume für Studierende schaffen. Die individuell gestalteten 360°-Rundgänge durch verschiedene Praktikumserfahrungen ermöglichen vielseitiges immersives Lernen, indem die Studierenden in verschiedene Praxiswelten "eintauchen" können.
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Wissenschaftliches Arbeiten erleben - Virtueller Konferenzbesuch
Wir ermöglichen den Studierenden Kontakt zur aktuellen Forschung im Rahmen eines virtuellen Konferenzbesuchs inkl. Vorstellung der Lieblings-Paper mit einer Digest-Slide. Die Studierenden verbringen (für alle Seiten unerwartet) viel Zeit mit dem Gucken von Videos: teilweise ganze Samstage! Wir steigern das Interesse am Thema und das Gefühl, "etwas relevantes, aktuelles" kennenzulernen. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Mediendidaktische Einordnung von Virtual Reality - Potenziale von Virtual Reality bei der Entwicklung von Lehr-und Lernangeboten
Der folgende Beitrag soll Forschenden und Lehrenden ein Modell als Bewertungsmittel an die Hand geben, unter welchen Bedingungen Virtual Reality (VR) in Lehr- und Lernangeboten eingesetzt werden kann. In diesem Modell werden die vier Determinanten für Leistungshandeln [Ke18] - Motivationsdefizit, Personalauswahl, Umgebungsfaktoren und Bildungsproblem - modifiziert und um die Komponentzfaktoren Wissen und Fertigkeiten erweitert. Grundlage für die Bewertung des VR-Einsatzes soll dabei die Beantwortung der Frage sein, ob digital angereicherte Bildungsangebote entweder ein Bildungsproblem lösen oder aber - anders wie in der bisherigen Literatur geschildert - auch (störende) Umgebungsfaktoren modifizieren können.
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