
Lernspiel für die Orthopädie und Unfallchirurgie
Ein wesentlicher Teil akuter medizinischer Konsultationen geht auf Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates zurück. Neben dem Beherrschen wichtiger Handgriffe zur raschen Diagnostik einer Fraktur müssen Studierende der Humanmedizin sich auch mit weiteren Prinzipien der Notfallversorgung vertraut machen hierzu gehören die Priorisierung von Patient:innen und die korrekte Interpretation von Röntgenbildern. Häufig liefert auch das einfache Gespräch mit dem/der Patienten/in bereits die entscheidenden Hinweise auf den Ablauf eines Unfalls und somit auf die wahrscheinlich vorliegenden Verletzungen. Die entsprechenden Kompetenzen können in erster Linie im direkten Patient:innenkontakt erworben werden. Dies ist im Medizinstudium nicht umfassend realisierbar, da der großen Zahl an Studierenden eine begrenzte Zahl an Patient:innen gegenübersteht und Notfallsituationen sich generell nicht gut für Lehrzwecke eignen. Eine Alternative sind Simulationen mit Schauspielpatienten; diese sind jedoch sehr ressourcenintensiv. In dem hier vorgestellten Projekt soll aufbauend auf Vorarbeiten auf dem Gebiet der Inneren Medizin eine interaktive, digitale Simulation einer chirurgischen Notaufnahme programmiert werden, die von Studierenden der Medizin und verwandter Fächer deutschlandweit kostenlos genutzt werden kann. Die Plattform soll etabliert, ihr Einsatz pilotiert und der mit ihrer Nutzung verbundene Lernerfolg der Studierenden evaluiert werden.
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FutureScape Conference
Die FutureScape Conference an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) ist eine innovative Lehrveranstaltung, in der Studierende aller Fachrichtungen eine Konferenz aktiv gestalten und organisieren. Das Modul ist integriert in die öffentliche Ringvorlesung "Verantwortung Zukunft", die regelmäßig Zukunftsthemen aus dem Kontext der Sustainable Development Goals (SGDs) aufgreift. Es orientiert sich an den Prinzipien des Challenge based Learnings, bei dem wissenschaftliche Fragestellungen und Methoden anhand komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen erarbeitet und praxisorientierte Kompetenzen gefördert werden. Die Studierenden setzen sich aktiv mit Megatrends wie Nachhaltigkeit und den notwendigen Transformationsprozessen auseinander. Sie sind eingeladen, u.a. ein SDG auszuwählen, es zu ihrer persönlichen Herausforderung zu machen, praxisnah zu erforschen und ihre Ergebnisse zu präsentieren. Die gesamte Konferenz, von der Themenwahl bis zur Präsentation, wird von den Studierenden selbst gesteuert. Unterstützt werden die Studierenden dabei einerseits durch thematischen Input von Lehrenden und andererseits im MakerSpace bei der konkreten Umsetzung ihrer Prototypen oder Mock-Ups. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Entwicklung anwendungsorientierter Nachhaltigkeitskompetenzen, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Befähigung der Studierenden, als Change Agents zur Großen Transformation hin zu einer nachhaltigeren Gesellschaft beizutragen.
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Mikromodule („MiMos“)
Mikromodule (“MiMos”) sind 90-minütige, multimediale und interaktive Online-Selbstlerneinheiten. Sie enthalten Texte, interaktive Videos, Podcasts, Aufgaben/Quizze etc. Studierende können selbstständig wichtige überfachliche Kompetenzen für Studium und Berufsleben entwickeln, insbesondere in den Bereichen “Selbstorganisation” und “Umgang mit digitalen Medien und künstlicher Intelligenz”. Da sie als OER veröffentlicht werden, können Lehrende MiMos (bzw. einzelne Bestandteile) in ihrer Lehre einsetzen und anpassen, um zentrale fachunabhängige Kompetenzen zu fördern. Sie sind leicht über das Stud.IP-Lernmanagementsystem erreichbar und mit dem Courseware-Plugin bearbeitbar.
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Kuratieren digital denken – Impulse für das digitale Sammeln, Zeigen und Vermitteln
Kuratieren bedeutet Inhalte und Werte recherchieren, aufarbeiten und dafür Sorge zu tragen, dass dieses Wissen nicht nur für eine kleine Bubble zugänglich gemacht wird. Alles in allem: ein wichtiger Bereich der Wissensgenerierung und des -transfers! Immer mehr Gedächtniseinrichtungen greifen für diesen Arbeitsbereich auf digitale Möglichkeiten zurück, z.B. weil keine analoge Ausstellungsfläche vorhanden ist, das Material vielfältig oder geografisch breit gestreut. Wie man sich einem digital-kuratierten Projekt annähern kann – von der Ideenfindung, über Zielgruppenansprachen bis zum finalen Produkt – stellt dir der Lernleitfaden „Kuratieren digital denken – Impulse für das digitale Sammeln, Zeigen und Vermitteln“ vor.
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