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Digital Assessment - Digitales, kompetenzorientiertes Prüfen an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

Die pandemiebedingte ad-hoc Umstellung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen auf digitale Formate ist eine große Herausforderung im Bildungsbereich. Dabei nehmen Prüfungen eine zentrale Rolle ein, denn sie entscheiden über die weitere Bildungsbiographie von Studierenden. Kompetenzorientiertes Prüfen im Sinne des Constructive Alignments erfordert eine präzise Passung der Prüfungsformate und -aufgaben mit den angestrebten Lernergebnissen. Ziel des Projektvorhabens DiAs ist es, innovative Prüfungsformate neu zu entwickeln und nachhaltig auf allen Ebenen der Hochschulstrukturen zu implementieren, um damit wegweisend auch für andere Hochschulen zu sein. Hauptaugenmerk liegt daher darauf, mit Hilfe digitaler Technologien innovative Prüfungsformate zu etablieren, die über den bisherigen Standard textbasierter Prüfungen hinausgehen. Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen sind: 1) Qualitätssicherung bereits vorhandener digitaler Prüfungen, 2) Rahmenbedingungen und Supportstrukturen optimieren und stärken, 3) kompetenzorientierte und innovative Prüfungen entwickeln und verstetigen. Diese Prüfungsformen sollen für möglichst alle Fachbereiche – aber insbesondere auch auf andere Hochschulen – generalisierbar und in die Praxis übertragbar sein.

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Musikalische Lehre digital

Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden nutzt, als ein Vorreiter auf dem Gebiet der Digitalisierung, seit vielen Jahren deren zahlreiche Möglichkeiten für die musikbezogene Lehre insbesondere in musiktheoretischen Fächern und Neuer Musik. Bedarf und Innovationspotential der Digitalisierung werden zunehmend auch in der musikalischen Lehre selbst sichtbar. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel dieses Antrages, das musikalisch-künstlerische Studium zu einem audio-visuellen, intermedialen Studium zu erweitern und entsprechende Studieninhalte zu entwickeln, die verpflichtend für alle Fachrichtungen ausgebaut sowie für die klassische künstlerische Ausbildung nachhaltig adaptiert werden können. Die Erweiterung der digitalen Kompetenzen ist für unsere Absolventen unabdingbar im aktuellen Musikermarkt. Das Projektvorhaben beruht auf zwei Säulen: Einerseits der Entwicklung eines Moduls „Musik und Digitalisierung“ mit Lehrangeboten für Bachelor- und Masterstudiengänge und deren verpflichtende Integration in die bestehenden Curricula. Zweitens beruht es auf der Entwicklung einer „Digital Concert Hall“ als Labor und Plattform für künstlerische Arbeit und Präsentation digitaler und hybrider Formate.

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