
Interaktive Webseite: Digital Feedback Map (DFM)
Es wird eine Online-Plattform, die „Digital Feedback Map“ (DFM), entwickelt, die Studierenden und (angehenden) Lehrkräften ein Orientierungswissen sowie konkrete didaktische Umsetzungsempfehlungen zu verschiedenen digitalen Feedback-Methoden bietet. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
International frei zugängliche Webseite mit umfangreichen Informationen und Anwendungsbeispielen zu digitalen Feedback-Methoden für Lehrende und Lernende erstellen
fehlende Möglichkeit für Lehrende und Lernende, sich an einem Ort kompakte Informationen zu digitalen Feedback-Methoden und Anwendungsbeispielen einzuholen
Digitale Feedback-Kompetenzen unter Lehrenden und Lernenden entwickeln
Es fehlen empirisch fundierte und praxisorientierte Anleitungen zur Nutzung von digitalem Feedback in unterschie
Voraussetzung
Unvorhersehbare technische Hürden, wie etwa das Bereitstellen der Materialien, mussten erst überwunden werden.
Die vorangestellte Literaturrecherche sowie die praktische Erprobung digitaler Feedback-Methoden waren Kern-Bestandteile dieser Maßnahme.
Eignung
keine Evaluation
Vorgehen/Schritte
Literaturrecherche zu digitalen Feedback-Methoden durchführen (mehrere Monate)
geeigneten Anbieter (Software/Plattform) finden (1 bis 2 Wochen)
mit technischen Funktionen vertraut machen (1 bis 2 Wochen)
Struktur/Konzept/Layout für Plattform erstellen (mehrere Wochen)
Inhalte und passende Grafiken auf Webseite erstellen (2 Monate)
Handouts auf Englisch zu jeder digitalen Feedback-Methode erstellen und ins Deutsche übersetzen (mehrere Monate)
Schriftliche Handreichungen (Written Manuals) und Aufgabenbeispiele erstellen (mehrere Monate)
Video-Tutorials konzipieren und erstellen (mehrere Monate)
Materialien hochladen und verlinken (mehrere Wochen)
Plattform up-to-date halten (fortwährend)
ein Jahr oder mehr
Hinweise
Effekte
Die Online-Plattform „Digital Feedback Map“ (DFM) wurde erfolgreich erstellt und ist weltweit zugänglich.
Lehrende und Lernende haben nun die Möglichkeit, Informationen zu digitalen Feedback-Methoden kompakt an einem Ort abzurufen. Dies umfasst Übersichten zu zahlreichen digitalen Feedback-Methoden, inkl. Definitionen, einer Diskussion von Vor- und Nachteilen sowie Lösungsvorschlägen, Software- und Plattform-Empfehlungen, Anwendungsbeispielen und herunterladbaren Handouts auf Englisch und Deutsch sowie Video-Tutorials. Auf die Informationen kann über verschiedene Filtermöglichkeiten zugegriffen werden: Feedback-Richtung, Feedback-Modus, Feedback-Zeit, Feedback-Kriterien.
Die Suche nach einer geeigneten Darstellungsform, die unseren Vorstellungen entsprach, hat länger gedauert als erwartet. Es wurde Zeit benötigt, um die verschiedenen Funktionen der Plattform Genial.ly kennenzulernen. Da Genial.ly keine direkten Uploads ermöglicht, sondern mit Verlinkungen arbeitet, mussten wir die Handou
Learnings
Wir haben eine umfassende Online-Plattform erstellt, die dank ihres Layouts und der verschiedenen Zugriffspunkte dennoch übersichtlich gestaltet ist. Zudem kommt die Multimedialität der Digital Feedback Map heterogenen Lernbedürfnissen entgegen und kann die Motivation zur Nutzung digitaler Feedback-Methoden seitens Lehrender und Lernender steigern.
Empfehlung
Ein gewisses technisches Know-How zur Webseite- und Video-Erstellung kann den Prozess zur Erstellung einer Online-Plattform beschleunigen.
Die erstellten Handouts, Handreichungen und Anwendungsbeispiele sollten in Seminaren pilotiert und reflektiert und anschließend überarbeitet werden, bevor sie auf die Online-Plattform gestellt werden.
Tipps
Für die gegenwärtigen Zwecke erscheint die gewählte Vorgehensweise und Online-Plattform die passende Wahl gewesen zu sein. Es ist jedoch zu bedenken, dass mit zunehmender Komplexität der Inhalte die Bearbeitung auf Genial.ly langsamer wird (Speichervorgänge).
Die Stärken und Schwächen unterschiedlicher Online-Plattformen sollten abgewogen werden hinsichtlich des angestrebten Nutzens.
Sonstiges
Letztendlich hat alles so funktioniert wie gewünscht, auch wenn der Weg dahin sehr zeitintensiv war.
Methoden
Empfohlen
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Kasuistische Demokratiebildung im Lehramt
Soziale Polarisierung äußert sich in Schule zunehmend als religionsbezogene Diskriminierung und Radikalisierung. Das für alle Lehramtsstudierenden (LAS) verpflichtende Modul "Politische Bildung für alle" (PBA) bereitet Dresdener LAS hierauf vor. Das didaktische Konzept beruht auf kasuistischer Demokratiebildung: Lerngegenstand sind komplexe Konfliktfälle aus der sächsischen Schulpraxis, die auch politisch-religiöse Dynamiken betreffen. Die LAS erschließen die Fälle im Modul multiperspektivisch und sie diskutieren Handlungsstrategien im Lichte fachdidaktischer Qualitätsstandards (FQS). Allerdings ist für viele LAS eine religionssensible Konfliktanalyse überfordernd. Aus diesem Grund wird im Projekt die Lernumgebung von PBA mit religionsbez. Expertise weiterentwickelt. Die Herangehensweise ist an partizipatives Design-Based-Research (DBR) angelehnt und in Dresden etabliert: Die Lernumgebung wird iterativ überarbeitet, erprobt und evaluiert. Modell für die Überarbeitung ist "Justice in Schools" (Harvard), der Benchmark kasuistischer Demokratiebildung. Die Konfliktanalyse soll so durch 3 Innovationen gestärkt werden: 1) Fälle werden lebendig erzählt und multimedial inszeniert. 2) Systematisch berücksichtigt wird die Sicht ausgewählter zivilgesellschaftlicher Stakeholder auf Unterricht - beispielsweise Spannungen zwischen den Perspektiven von Eltern und Schulleitung. 3) Zusätzlich stärken strukturierte Diskussionsprotokolle die multiperspektivische Konfliktanalyse.
Projekt anzeigen
Materialienreihe „Russisch: Text & Kontext“
Im Rahmen der Maßnahmen haben wir neue digitale Lehr- und Lernmaterialien für das Fach Russisch entwickelt und erprobt, die auf die aktuellen Herausforderungen im universitären Russischunterricht reagieren. Neben der Heterogenität der Studierenden gehört zu den Herausforderungen Mangel an geeigneten authentischen und didaktisch aufbereiteten Quellen, die über aktuelle Ereignisse im russischsprachigen Raum Aufschluss bieten sowie die Notwendigkeit einer didaktischen Fokusverschiebung von Russisch als Staatssprache Russlands hin zu Russisch als Lingua franca.
Maßnahme anzeigen
Diversität braucht Digitalität? Eine Verhältnisbestimmung in der Organisation Hochschule
Sowohl Digitalisierung als auch Diversität zählen derzeit zu den zen- tralen strategischen Zukunftsaufgaben von Hochschulen. Im Hochschulkontext werden die beiden Themenfelder jedoch häufig getrennt voneinander betrachtet und ihre Verschränkungen nur punk- tuell thematisiert. Im Sinne einer integrativen Hochschulentwicklung gilt es, die beiden Themenfel- der stärker zusammenzudenken und einen genaueren Blick auf die Verschränkung von Digitalitäts- und Diversitätsfragen zu werfen. Dieser Beitrag greift ausgewählte Aspekte auf, die für eine produk- tive Bearbeitung dieses Themenkomplexes relevant sind. Dabei wird mit einer organisationstheore- tischen Brille das Verhältnis dieser beiden Zukunftsaufgaben in der Organisation Hochschule be- trachtet.
Publikation anzeigen