
Physikalisches Grundwissen an weiterführenden Schulen durch Reverse-Mentoring begreifbar machen
DimensionLab3 Vermittlung von Physik in der dritten Dimension: Begreifbar machen von Grundwissen aus den Bereichen Technische Mechanik, Strömungslehre und Chemie durch Reverse-Mentoring studentischer Mentoren im naturwissenschaftlichen Unterricht von Schulen bei Schülern der Altersgruppe 13-16 Jahre. Obwohl eigentlich gerade aktuelle Probleme wie Pandemie, Klimawandel, Energieversorgung, Hochwasser, Mobilitätswende, Einsatz von Wasserstoff, Brennstoffzelle, Heizungs- und Lüftungskonzepte, Aerosole, usw. sehr stark nach technischen Lösungen und darüber hinaus deren Digitalisierung im Bereich Simulation verlangen, verknüpfen die Schülerinnen und Jugendlichen dieses nicht mit der klassischen Ingenieurausbildung. Durch die Miteinbeziehung der Studierenden in den Lernprozess an den Schulen und bei der Durchführung und Organisation eines sog. Reverse-Mentoring an Schulen, bei dem sie selbst als Vorbild wirken, sollen die Motivation und Anerkennung für den eigenen Lernprozess aktiviert werden. Die Schnittstelle zwischen Schulen und Hochschulen soll gestärkt werden.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Sprachbarrieren in der Anamnese überwinden
Das Projekt Sprachbarrieren in der Anamnese überwinden am Universitätsklinikum Würzburg bereitet Studierende der Humanmedizin und der Hebammenwissenschaft auf interkulturelle und sprachliche Herausforderungen in der klinischen Praxis vor. Studien zeigen, dass bei der Gesundheitsversorgung von Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland, im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung, häufiger Fehldiagnosen, Fehlversorgung und unzureichende Patientenaufklärung auftreten. Dies wird u.a. auf Sprachbarrieren, soziokulturelle Missverständnisse sowie fehlendes Wissen zu Migration und Flucht zurückgeführt. Die Interaktion und Versorgung von betroffenen Patienten ist im Klinikalltag oft erschwert: Professionelle dolmetschende Fachkräfte könnten helfen, stehen jedoch häufig nicht zur Verfügung, da die Kosten nicht regelhaft von den Krankenkassen übernommen werden.In den Projekt-Modulen erwerben die Studierenden die notwendigen interkulturellen Kompetenzen für eine erfolgreiche Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturkreisen mittels Dolmetschenden und weiteren Übersetzungstools sowie ein Bewusstsein für kulturell unterschiedlich geprägte Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit. Das Projekt adressiert eine Lücke in der Ausbildung und trägt somit zu einer Verbesserung der Lehre und langfristig zu einer besseren Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Migrationshintergrund bzw. Sprachbarrieren bei. Eine Übertragung auf andere Standorte ist denkbar und wünschenswert.
Projekt anzeigen
Lehrendenbefragung zur Zukunft der Lehre
Die Herausforderung bestand darin, nach der Covid-19-Pandemie herauszufinden, wie Lehrende an Hoch-schulen in Sachsen die Hochschullehre weiterentwickeln würden. Was von der Hochschullehre in der Pande-miezeit soll bleiben? Wohin soll sich die Hochschullehre entwickeln? Grundlage für die Erhebung bilden die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur zukunftsfähigen (digitalen) Gestaltung von Studium und Lehre.
Maßnahme anzeigen
Too Positive to Be True? Sentiment Analysis of AI-Guided vs. Human-Led Debriefings in Virtual Reality Counseling Training
Debriefings are a crucial component of simulation-based learning, as they allow participants to critically reflect on their performance and translate experiences into knowledge. With the rise of artificial intelligence (AI), large language models (LLMs) are increasingly being explored as conversational agents in debriefings. However, concerns have been raised that AI debriefers may display sycophantic tendencies, characterized by overly positive sentiment and a lack of critical feedback. Such tendencies could affect learners' self-evaluations. In this study, 45 university students participated in a virtual reality (VR) counseling simulation, followed by either an AI-guided or a human-led debriefing. Sentiment analysis of 958 debriefing statements (350 AI, 608 human) was conducted using a German sentiment classification model. Results show that AI debriefers expressed significantly more positive sentiment and substantially fewer negative statements compared to human debriefers, corroborating the assumption of a sycophancy effect. However, sentiment was not found to predict self-rated counseling competence or self-efficacy. While AI debriefers provide consistent encouragement, their lack of critical feedback raises questions about their long-term effectiveness for professional skill development. Future research should explore hybrid approaches that combine AI scalability with human expertise in constructive reflection.
Publikation anzeigen