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Implementierung digitaler Feedback-Methoden in das TESOL Research Colloquium

Das Lehrkonzept des Forschungskolloquiums wird überarbeitet und durch mehrere Feedbackschleifen bereichert, um eine bessere Lernbegleitung zu ermöglichen. Zu verschiedenen Phasen des Forschungsprozesses tauschen Masterstudierende und Doktorand:innen mithilfe von drei verschiedenen digitalen Methoden (Cloud-Feedback, aufgezeichnetes Audio-/Video-/Screencast-Feedback, Forum-Feedback) Kommentare zu ihren Forschungsvorhaben aus. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Feedback
TESOL
Thesis
Screencast
Abschlussarbeit
Zielgruppe(n)
Handlungsfeld & Aktivität(en)

Beschreibung

Herausforderung

Verbesserung der Qualität der Abschlussarbeiten der Masterstudierenden und Doktorand:innen, die das „TESOL Research Colloquium“ besuchen.

Aufgrund personeller Kapazitäten und hoher Studienzahlen sind regelmäßige, lernprozessbegleitende Feedbackschleifen selten; Im Forschungskolloquium hatten die Studierenden zuvor lediglich die Möglichkeit, ihr Vorhaben zu präsentieren und im Anschluss an die Präsentation Feedback von den Mitstudierenden und der Lehrkraft zu erhalten. Wichtig ist jedoch, so frühz

Voraussetzung

Aufgrund des verspäteten Projektbeginns blieb keine Zeit, die Online-Fragebögen umfassend vorab zu pilotieren. Manche der Fragen in den Online-Surveys stellten sich somit im Nachgang als zu vage heraus und wurden für spätere Erhebungen abgeändert (z.B. in Matrix-Fragen umgewandelt). Das Bereitstellen von Handreichungen sowie die Veranschaulichung der Vorgehensweise war wichtig, damit die Studierenden die Funktionen verschiedener Plattformen und Software-Anwendungen kennenlernen und selbst nutzen können.

Eignung

  • formativ (projektbegleitend)

  • summativ (zum Abschluss)

Die Studierenden haben nach Nutzung jeder digitalen Feedback-Methode einen Online-Fragebogen ausgefüllt (insgesamt drei formative Fragebögen). In diesen wurden die vorherigen Kenntnisse zur Software bzw. Plattform und die allgemeine Zufriedenheit mit deren Nutzung sowie die Qualität des Feedbacks inkl. Begründungen abgefragt. Nach Ende des Kurses wurde zusätzlich ein Online-Fragebogen zur Kursevaluation eingesetzt. Dieser enthielt auch eine summative Abfrage zur nützlichsten digitalen Feedback-Methode aus Teilnehmendensicht.

Vorgehen/Schritte

  1. Literaturrecherche zu digitalen Feedback-Methoden unter besonderer Berücksichtigung der Erfordernisse von Qualifikationsarbeiten (mehrere Wochen/ Monate)

  2. Kurskonzept überarbeiten (digitale Feedback-Methoden integrieren) (mehrere Wochen)

  3. Kursablaufplan schreiben (mit Aufgaben für Studierende) (mehrere Wochen)

  4. Handreichungen zur Nutzung digitaler Feedback-Methoden zusammenstellen (mehrere Wochen)

  5. Fragebögen erstellen (mehrere Wochen)

  6. Kursdurchführung (Studierende nutzen digitale Feedback-Methoden & beantworten Fragebögen) (4-5 Monate)

  7. Studierenden regelmäßig Feedback geben (jeweils mehrere Tage)

  8. Feedbackprodukte und Fragebögen auswerten (mehrere Wochen/ Monate)

  9. Ggfls. Überarbeitung des Kurskonzepts oder der Handreichungen (2-3 Wochen)

  10. Erkenntnispräsentation (Poster, Publikation) (mehrere Wochen)

(ein Semester bis zu einem Jahr)

Hinweise

Effekte

Masterstudierende und Doktorand:innen haben durch drei verschiedene digitale Feedback-Methoden (Cloud-Feedback, Aufgezeichnetes Audio-/ Video-/ Screencast-Feedback, Forum-Feedback) Feedback zu ihren Abschlussarbeiten ausgetauscht. Die Studierenden und Doktorand:innen hatten bereits in einer frühen Phase ihres Forschungsprozesses (Themenfindung, Forschungsplanung) die Gelegenheit, ihre Ideen zu diskutieren. Sie hatten die Möglichkeit, verschiedenen digitale Feedbackmethoden kennenzulernen und zu reflektieren, was für ihren späteren Beruf als Lehrkraft sehr relevant ist. Durch positives und kritisch-konstruktives Feedback der Peers und der Lehrkraft wurden ihnen verschiedene Perspektiven auf ihre Abschlussarbeiten aufgezeigt. Dies führte zu einer tieferen Reflexion und höheren Motivation sowie zur Beschleunigung der Vorgehensweise beim Bearbeiten ihrer Qualifikationsarbeit. Die Bereitschaft zur Nutzung verschiedener digitaler Feedback-Methoden der Studierenden war sehr hoch, wodurch viel

Learnings

Reflektierte und detaillierte Forschungsexposés, die von den Teilnehmenden zum Abschluss des Kurses eingereicht worden sind. Zudem interessante Erkenntnisse aus der Analyse der Feedback-Produkte und Fragebögen, die zur Verfeinerung des Kurskonzepts und der Entwicklung der Feedback-Kompetenzen beitragen können.

Empfehlung

Gemeinsame Klärung des Feedbackverständnisses und vorangehendes Feedbacktraining (auch in verschiedenen Modi und Tools).

Peer-Feedback als sinnvolle Maßnahme, um Studierende zu aktivieren (Feedback geben und nehmen).

Konkrete Deadlines (inkl. Zeitpuffer) sowie Erinnerungsmails an die Studierenden, sodass die Fragebögen rechtzeitig ausgefüllt werden.

Tipps

Je nach fachspezifischem Kontext und Lernziel könnte eine Modifikation der Vorgehensweise sinnvoll sein. Sobald sich das neu entwickelte Kurskonzept bewährt hat, kann die Anzahl der eingesetzten Fragebögen reduziert werden. Je nach fachspezifischem Kontext und Lernziel könnte eine Modifikation der Vorgehensweise sinnvoll sein. Sobald sich das neu entwickelte Kurskonzept bewährt hat, kann die Anzahl der eingesetzten Fragebögen reduziert werden.

Sonstiges

Neben dem allgemeinen erfolgreichen Ablauf des Kurses sollten die Online-Fragebögen angepasst werden.

Methoden

Empfohlen

Methoden
Empfehlenswert ist die Nutzung einer gemeinsamen Uni-Cloud, auf die alle Teilnehmenden Zugriff haben und Feedback in verschiedenen Modalitäten austauschen können.

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
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