
Weiterbildung zur Projektevaluation
Teilnahme an einer Weiterbildung zur Evaluation eines Projektausschnitts (TESOL Research Colloquium) mit dem Ziel, die Ergebnisse im nächsten Wintersemester anzuwenden. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Erfahrung in der Projektevaluation gewinnen und dabei verschiedene Datenquellen berücksichtigen. Bislang weniger umfangreiche Projekte durchgeführt; stärkeren Fokus auf formative Evaluation setzen, nicht nur summative Evaluation; Lernprodukte analysieren zusätzlich zu Fragebogen-Daten
Voraussetzung
Der Evaluationsworkshop begann leider erst nach Durchführung der Datenerhebung, die bereits während der Projektlaufzeit im Wintersemester 2022/23 stattfinden musste. Demnach konnten während der Förderlaufzeit die neuen Erkenntnisse noch nicht angewandt werden. Sie sollen jedoch für zukünftige Erhebungen berücksichtigt werden. Einige Begrifflichkeiten zur Evaluation erschlossen sich erst in einem Einzelgespräch mit dem Weiterbildungsteam, weil die Sitzungen kaum Zeit für Fragen vorsahen. Die Teilnahme am Workshop einschließlich der erforderten Lektüre und Einreichungen war sehr zeitintensiv. Die regelmäßige Teilnahme an den Workshop-Terminen, die Wahrnehmung der individuellen Beratung, die vorbereitende bzw. begleitende Lektüre sowie die fristgerechte Arbeit an den einzureichenden Aufgaben.
Eignung
keine Evaluation
Vorgehen/Schritte
Infoveranstaltung zu möglichen Weiterbildungsmaßnahmen besuchen und Anmeldung zur geeigneten Weiterbildungsmaßnahme vornehmen (1 Tag)
Vorbereitende Lektüre lesen (1 Woche)
1. Sitzung: Evaluationsgegenstand und Interventionsziele formulieren, Kartographische Analyse durchführen (Stakeholder klären) (1 Tag)
Aufgaben für nächste Sitzung erledigen und mit Evaluationsplan beginnen (Funktionen und Zwecke formulieren) (2 Wochen)
2. Sitzung: Erhebungsdesign erstellen (1 Tag)
Entwurf von Evaluationsplan formulieren und einreichen (2 Wochen)
Zwei Einzelgespräche mit Weiterbildungsteam führen, um offene Fragen zu klären und Feedback zum Evaluationsplan zu bekommen (2 Tage)
Vorstellungsvideo für finale Sitzung vorbereiten (Präsentation und Skript) und aufnehmen (2 Wochen)
3. Sitzung: Durchführung der Evaluation darstellen, Berichterstattung formulieren und Evaluationsplan per Video vorstellen mit anschließender Diskussion (1 Tag)
Evaluationsplan fertigstellen (3 Wochen)
(ein Monat bis zu einem Semester)
Hinweise
Effekte
Der Evaluationsplan wurde abgeschlossen und eingereicht. Neue Kenntnisse konnten gewonnen werden. Die intensive Auseinandersetzung mit der bisherigen Auswertung des TESOL Research Colloquiums und das Kennenlernen zusätzlicher Evaluationswerkzeuge und -abläufe führte zur Modifizierung Evaluationsplanung für das Kolloquium im kommenden Semester. Die neuen Begrifflichkeiten, die während des Evaluationsworkshops eingeführt wurden, sind auch für zukünftige Projektvorhaben hilfreich. Die Vielzahl an Begriffen und Tools war zu Beginn des Workshops überwältigend, hat sich im Laufe der nachfolgenden Sitzungen jedoch geklärt. Die Diskussionszeit im Nachgang zur Präsentation des eigenen Evaluationsvorhabens war leider sehr begrenzt. Ein synchroner Austausch mit den anderen Projektgruppen hätte zu einem früheren Zeitpunkt beginnen können. Allerdings konnte man von Beginn an erste Eindrücke asynchron über die TaskCards (Online-Pinnwand) gewinnen.
Learnings
Die Arbeit am Evaluationsplan hat hilfreiche grafische Darstellungen hervorgebracht, die auch anderweitig zur Visualisierung des Projektausschnitts verwendet werden können. Im Kontext einer anderen Weiterbildung wurden bereits Ziele und Stakeholdergruppen formuliert, was die Arbeit am Evaluationsplan vereinfacht und beschleunigt hat. Außerdem konnte der Fokus auf die Modifizierung des Evaluationsplans gelegt werden, da zum Zeitpunkt des Evaluationsworkshops bereits die Auswertung des TESOL Research Colloquiums durchgeführt worden war.
Empfehlung
Im Kontext einer anderen Weiterbildung wurden bereits Ziele und Stakeholdergruppen formuliert, was die Arbeit am Evaluationsplan vereinfacht und beschleunigt hat. Außerdem konnte der Fokus auf die Modifizierung des Evaluationsplans gelegt werden, da zum Zeitpunkt des Evaluationsworkshops bereits die Auswertung des TESOL Research Colloquiums durchgeführt worden war.
Tipps
Diese Maßnahme beruht auf der Weiterbildung zur Projektevaluation der Univation GmbH – ein Unternehmen, das sich auf die Durchführung von Evaluationen, Evaluationsforschung und Weiterbildung im Bereich der Evaluation spezialisiert hat. Aufgrund der außeruniversitären Perspektive fand ein wertvoller Austausch mit anderen Projekten statt. Die Teilnahme an Workshops zur Evaluationsplanung sinnvoll, insbesondere wenn komplexe Forschungsprojekte realisiert werden sollen. Allerdings sollte nicht nur eine gute inhaltliche, sondern auch eine gute zeitliche Passung der angebotenen Workshops beachtet werden. Wenn möglich, sollten Workshops zur Evaluationsplanung zu Beginn eines Forschungsprojekts absolviert werden. Leider war dies aufgrund der extern vorgegebenen Terminierung nicht möglich.
Sonstiges
Die intensive Arbeit an einem Evaluationsplan von Einleitung bis Schluss war sehr hilfreich, um das eigene Projekt kritisch zu hinterfragen und Rückschlüsse zu ziehen.
Methoden
Empfohlen
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

eService-Agentur im Land Sachsen-Anhalt
Die Hochschulen im Land Sachsen-Anhalt haben sich bezüglich der Digitalisierung in der Lehre sehr heterogen entwickelt, wobei Nachholbedarf als auch Leuchtturmprojekte zu konstatieren sind. Um die nachhaltige Weiterentwicklung der Digitalisierung in den Hochschulen zu koordinieren, sollen in einem auf Transfer und Synergie beruhenden Verbundprojekt die Grundlagen für eine landesweite Koordinierungsebene im Bereich Digitalisierung der Hochschulbildung geschaffen werden. Diese soll als eService-Agentur für Hochschullehre im Land Sachsen-Anhalt (eSALSA) aus der koordinierten Arbeit von mehreren thematischen Kompetenzzirkeln entstehen, in denen die einzelnen Hochschulen ihre vorhandene Expertise im Bereich Digitalisierung der Hochschulbildung einbringen, weiterentwickeln und Transfer ermöglichen. Die Projektziele bestehen darin, dass alle beteiligten Hochschulen über die didaktischen, technischen und rechtlichen Möglichkeiten verfügen, vor Ort elektronische Prüfungen durchzuführen, hybride Lehrszenarien einzusetzen und allen Lehrenden didaktisch orientierte Qualifizierungen zur digitalen Lehre anzubieten. Nach dem Ende der Förderperiode wird eine Verstetigung der Zusammenarbeit in Form einer Länderinitiative angestrebt (eSALSA).
Projekt anzeigen
Modul Bridgelab
Zum Sommersemester 2026 wird erstmals die Masterveranstaltung BridgeLab im Masterstudiengang Bauingenieurwesen der Universität Siegen angeboten. Ziel ist es, Studierenden eine projektorientierte Lernumgebung zu bieten, in der aktuelle Fragestellungen des Brückenmonitorings praxisnah bearbeitet werden. Im BridgeLab arbeiten Studierende in Teams an realitätsnahen Aufgabenstellungen zur Analyse und Bewertung von Brückenbauwerken. Dabei kommen moderne Methoden der digitalen Modellierung und strukturellen Analyse zum Einsatz. Neben fachlichen Inhalten steht insbesondere der Transfer zwischen universitärer Forschung, ingenieurpraktischen Anwendungen und innovativen Lehrformaten im Mittelpunkt. Die Veranstaltung ist im Modulkatalog der Fachprüfungsordnung verankert und richtet sich an Masterstudierende mit Interesse an Bauwerksüberwachung, Infrastruktur und digitalen Methoden im Brückenbau.
Maßnahme anzeigen
Virtual Reality und Flipped Classroom in religionspädagogischen Bildungsprozessen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen