
Ganzheitliche Curriculumsentwicklung an KHS
CUNQuer steht für ganzheitliche, kooperative und praxisorientierte Curriculumentwicklung an Kunsthochschulen, mit dem Ziel Inter- und Transdisziplinarität weiter zu stärken. Der Ansatz des Projektes ist es, strukturelle und organisationale Rahmenbedingungen von Lehre im Kunsthochschulkontext neu zu denken – nicht isoliert, sondern in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten: Lehrenden, Studierenden, Verwaltungsmitarbeitenden und der Hochschulleitung. Wir konzentrieren uns dabei auf die postgraduale Phase (Master, künstlerische Qualifikation bzw. Promotion) und legen einen besonderen Fokus auf die Entwicklung studiengangsübergreifender Lernangebote. Im Laufe des Projekts entwickeln wir theoriebasiert einen systematischen Prozess der Curriculumentwicklung, der auch in der Praxis funktioniert. Dabei berücksichtigen wir die Spannungsfelder, die an einer kreativen Hochschule existieren, etwa zwischen der Rolle als Künstler*in oder Wissenschaftler*in und Hochschullehrer*in, und nutzen sie konstruktiv. Die Filmuniversität bietet für dieses Vorhaben eine ideale Umgebung, weil sie als Filmschule, Kunsthochschule und Universität unterschiedliche Praktiken, Disziplinen und Studiengänge vereint. CUNQuer knüpft hieran an, entwickelt spezifische curriculare Ideen und Konzepte und trägt somit zu den strategischen Zielen der Filmuniversität bei. Wir verfolgen darüber hinaus den Anspruch, dass unsere Ergebnisse Modellcharakter erlangen und auch für andere Kunsthochschulen fruchtbar werden.
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Diversitätssensible lehrunterstützende Maßnahmen im MINT-Bereich
Ziel des Projekts ist eine Lehr- und Lernunterstützung in studienerfolgskritischen Modulen in MINT-Studiengängen. Ein Schwerpunkt liegt mit dem Matheerfolgspaket auf Unterstützungsangeboten für Mathematik. Zur Sicherung des Studienerfolgs soll mit verzahnter fachlicher und überfachlicher Unterstützung angesetzt werden. Die Sensibilisierung der Studierenden für studienerfolgskritische Faktoren im Selbststudium erfolgt über (Peer-)Tutor:innen, die für diese Aufgabe entsprechend geschult werden. Zudem soll der Studienerfolg durch rechtzeitige Vermittlung in entsprechende Angebote erhöht werden, u. a. bei bislang unterrepräsentierten Zielgruppen. Die Attraktivität eines Studiums in Wildau für non traditional students soll ebenso gesteigert werden wie die eines MINT-Studiums für Studentinnen. Durch ein MINT-Empowerment-Programm sollen Studentinnen für eine MINT-Karriere ermutigt werden.
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Stud.IP Core & Plugins ausbauen für Studium/Lehre
Mit der Weiterentwicklung sollen Studierende in Gruppen (innerhalb einer Lehrveranstaltung) und damit in Kontakt gebracht werden (Herausforderung Isolation während Covid-19 Pandemie), damit unterstützen wir die Kommunikation, Kooperation und Kollaboration untereinander. Neben den Studiengruppen werden entsprechende Tools über Stud.IP angeboten bzw. eingebunden, wofür das System an entsprechenden Stellen modernisiert wurde und Schnittstellen zu externen Tools generiert wurden. Für die wissenschaftliche Evaluation wurde ein entsprechendes Plugin generiert (YourNetwork).
Maßnahme anzeigen
Appropriating Hybrid Teaching: Faculty Challenges in a Multi-Campus German University System
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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