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Ganzheitliche Curriculumsentwicklung an KHS

CUNQuer steht für ganzheitliche, kooperative und praxisorientierte Curriculumentwicklung an Kunsthochschulen, mit dem Ziel Inter- und Transdisziplinarität weiter zu stärken. Der Ansatz des Projektes ist es, strukturelle und organisationale Rahmenbedingungen von Lehre im Kunsthochschulkontext neu zu denken – nicht isoliert, sondern in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten: Lehrenden, Studierenden, Verwaltungsmitarbeitenden und der Hochschulleitung. Wir konzentrieren uns dabei auf die postgraduale Phase (Master, künstlerische Qualifikation bzw. Promotion) und legen einen besonderen Fokus auf die Entwicklung studiengangsübergreifender Lernangebote. Im Laufe des Projekts entwickeln wir theoriebasiert einen systematischen Prozess der Curriculumentwicklung, der auch in der Praxis funktioniert. Dabei berücksichtigen wir die Spannungsfelder, die an einer kreativen Hochschule existieren, etwa zwischen der Rolle als Künstler*in oder Wissenschaftler*in und Hochschullehrer*in, und nutzen sie konstruktiv. Die Filmuniversität bietet für dieses Vorhaben eine ideale Umgebung, weil sie als Filmschule, Kunsthochschule und Universität unterschiedliche Praktiken, Disziplinen und Studiengänge vereint. CUNQuer knüpft hieran an, entwickelt spezifische curriculare Ideen und Konzepte und trägt somit zu den strategischen Zielen der Filmuniversität bei. Wir verfolgen darüber hinaus den Anspruch, dass unsere Ergebnisse Modellcharakter erlangen und auch für andere Kunsthochschulen fruchtbar werden.

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Projekt 101612
Projekt

Diversity Talk für angehende Lehrkräfte

Kommunikation über diversitätsbezogene Themen (Diversity Talk) ist für alle Beteiligten herausfordernd – v.a. innerhalb divers zusammengesetzter Gruppen. Das Projekt DiTa zielt darauf ab, angehende Lehrkräfte mit Blick auf ihre spätere Berufspraxis mittels evidenzinformierter Ansätze zu konstruktivem Diversity Talk zu befähigen. Dafür werden Lehramtsstudierende kurz vor Eintritt in das Referendariat in die Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Seminarkonzepts eingebunden. Aufgebaut wird dabei auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Faktoren, die sich hinderlich oder förderlich auf konstruktiven Diversity Talk auswirken. Die Erkenntnisse werden im Sinne des Constructive Alignments in Lehr-Lern-Formate mit den Lehr-Lern-Zielen Wissenserwerb, Kompetenzeinübung und Erkennen eigener Haltungen überführt. In zwei Schritten werden diese Formate in Teilen und schließlich komplett als geschlossenes Seminarkonzept erprobt und evaluiert. Das Seminarkonzept wird uniintern in Kooperation mit dem kollegialen Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung, Lehrservice und Gleichstellungsbüro in ein dauerhaftes Seminarangebot für Lehramtsstudierende überführt und in die Weiterbildung für Lehrende an der Leuphana Universität Lüneburg (LUL) integriert. Abschließend werden universitätsübergreifende Workshops sowie ein Seminar-Package angeboten, das als Open Educational Ressource (OER) dauerhaft für (Hochschul-)Lehrende, Fachkräfte der Lehrer:innenfortbildung und Studierende verfügbar ist.

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New Study: with participation to more learner-centredness.

Current teaching approaches do not always seem to provide an adequate response to the challenges of the future, assuring that students acquire the necessary skills and mindset capable of adapting to emerging challenges. In the era of New Study, we need a shift from traditional teaching to a more learner-centred pedagogy. One important aspect of this is to actively engage students in the (re)design of the learning environment, giving them the freedom and responsibility to decide and contribute to the development, exploration, or evaluation of the learning process. New Study needs participation – an educator-student partnership as a collaborative and mutual process where all participants are given the equal chance to partake in shaping the learning environment. This article analyses the first exploration phase of the research project KoLLI, which analyses the role of participation in higher education and aims to develop a generic and flexible framework to enable participation at the course level.

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