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AbA-StudiumHeb
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Arbeitsplatz-basierte Assessments - Hebammenstudium

Im (dualen) Hebammenstudium dient die Praxisbegleitung als Bindeglied zwischen Hochschule und Kliniken. Die Studierenden werden während der Praxiseinsätze vor Ort besucht und fachlich mit den Praxisanleitenden bewertet. Die Lernortkooperation wird gestärkt. Bislang werden Anleitungssituationen eher unstrukturiert ausgewählt. Dies erschwert u. a. das Aufzeigen von Kompetenzzuwächsen. Abhilfe können arbeitsplatz-basierte Assessments (AbA) schaffen, die rund 30 Minuten dauern. Sie bestehen aus direktem Beobachten, Dokumentation, Selbstreflexion und Feedback. Abschließend werden die nächsten Lernziele und Verbesserungsmaßnahmen gemeinsam geplant. Im Vordergrund steht ein formativer Bewertungsansatz. Die Besonderheit bei dem Projekt AbA-StudiumHeb ist, dass hier Praxisanleitung und -begleitung anwesend sind. Zudem geht es um vorab festgelegte alltägliche Situationen, die zuerst im Skills Lab geübt wurden. Sie werden dort und in der Praxis wieder aufgegriffen und auch partiell Bestandteil des Examens sein. Es geht um die AbA-Modelle "Direct Observation of Procedural Skills" mit dem Fokus auf manuelle (prozedurale) Fähigkeiten wie die Durchführung einer Blutentnahme und "Mini - Clinical Evaluation Exercise" mit dem Fokus auf tendenziell patienten-nahen Handlungen wie eine Anamneseerhebung. Nach der Pilotierung in zwei Partnerhäusern erfolgt die Integration in das Praxiscurriculum. Lehr- und Anleitungsvideos unterstützen die Prozesse.

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Formative Online-Evaluation für die Lehre

Das Projekt „Formative Online-Evaluation für die Lehre (FOFL_UFR)“ hat sich zum Ziel gesetzt, quantitative Ergebnisse der Lehrveranstaltungsevaluation in einer Form zu erheben, die es erlaubt, studentisches Feedback unmittelbar in didaktische Reflexionen und Anpassungen einfließen zu lassen und die Ergebnisse gemeinsam mit den Studierenden produktiv für die Optimierung des Lehr-Lern-Prozesses zu nutzen. Seit 2013 koordiniert der Zentrale Evaluationsservice (ZES) die Durchführung der quantitativen Lehrveranstaltungsevaluation, allerdings gibt es bei Studierenden und Lehrenden den Wunsch nach mehr Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten. Das Projekt setzt auf zentrale Unterstützung, um Lehrenden zu ermöglichen, die Methodik und den Zeitpunkt der Feedbackeinholung individuell an den Lehrverlauf anzupassen. Durch QR-Codes und Echtzeit-Feedback sollen Lehrende befähigt werden, fundierte, flexible Feedbackgespräche auf Grundlage empirischer Daten zu führen, was eine dynamische und motivierende Lehrumgebung schafft. Lehrende und Studierende werden im Rahmen des Projekts sowohl methodisch als technisch unterstützt. Durch die konkreten Erfahrungen von Studierenden und Lehrenden sollen einerseits die Wirkung eines solchen Verfahrens auf die Evaluationsmotivation und die Qualität des Lehr-Lern-Prozesses sondiert werden, als auch mögliche Szenarien für ein Ausrollen des Verfahrens auf das gesamte Lehrangebot der Universität Freiburg erarbeitet werden.

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