
Personalisierte Übungsaufgaben und Lehrvideos zur Unterstützung und automatisierte Evaluierung des Lernerfolgs der Studierenden im Physik(-Lehramts)studium
Die mathematische Grundausbildung ist essenziell im Physikstudium und wird über Übungsaufgaben trainiert. Allerdings bedingt dies meist lange Korrekturzeiten, was als Feedback zum Lernerfolg inadäquat ist und zu den teils hohen Abbruchquoten in der Physik und MINT Fächern beiträgt. Wir adressieren dies mit digitalen Aufgaben im STACK-Format (System for Teaching and Assessment using a Computer algebra Kernel) und Lehrvideosequenzen. Mit STACK können komplexe Aufgaben mit randomisierten Zahlen, Parametern und Variablen erstellt und Zwischenschritte abgefragt werden. Rechenfehler werden automatisch erkannt und Probleme sind für Lehrende direkt einsehbar. Dies ermöglichen eine zeitnahe Adressierung der Lernlücken in den Lehrveranstaltungen und zielgerichteten Aufarbeitungen, wodurch Studierende besser Anschluss halten können. Zudem wird ein reines Abschreiben und die fehlende Auseinandersetzung mit den Lerninhalten unterbunden da Studierende individuelle Aufgabe durch die Randomisierung erhalten. Die Aufgaben werden zudem als Trainingskurse für das Selbststudium zur Verfügung gestellt und Studierende können das gleiche Rechenschema in immer neuen Fassungen üben. Der weitreichende Pool von Aufgaben verringert den Vorbereitungsaufwand für Dozierende und schafft zeitliche Freiräume für die Lehrveranstaltungen. Zusammenfassend führt dies zu einer höheren Stringenz innerhalb der Lehrveranstaltungen und Studierende können zielgerichteter an Aufgaben herangeführt werden.
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Experimente in der Physiklehre zielen auf die Förderung des Verständnisses physikalischer Zusammenhänge und das Erlernen naturwissenschaftlicher Methoden. An Hochschulen werden die theoretische Lehre in Vorlesungen und die praktische Anwendung jedoch aufgrund des logistischen Aufwands physikalischer Praktika zeitlich deutlich getrennt und auf starre Versuchsabläufe beschränkt. Dies soll im Projekt Physik.SMART durch den Einsatz von Smartphone-Sensoren mit der an der RWTH Aachen entwickelten App "phyphox" überwunden werden. Exemplarisch werden dazu an der RWTH Aachen sowie der FH Aachen für verschiedene Zielgruppen die typischen vorlesungsbegleitenden Übungen durch experimentelle Aufgaben ergänzt, bei denen ausgenutzt wird, dass nahezu alle Studierende über Messgeräte in Form der Sensoren ihrer Smartphones verfügen. Hierzu werden offene Arbeitsmaterialien erstellt, einfache und kostengünstige Materialsets mit beispielsweise Maßbändern oder Schnüren zusammengestellt und günstige ergänzende Sensoren für vom Smartphone nicht bereitgestellte Messgrößen entwickelt. Dies erlaubt experimentelle Aufgaben ohne den Aufwand eines traditionellen Praktikums und somit den direkten Bezug zu den Vorlesungsinhalten, wodurch die klassische Physiklehre grundlegend innoviert wird.
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MarSkills - Strukturen und Inhalte des neuen Studi
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