
Mehr Universal Design for Learning in der Lehre
In den letzten Jahren hat die Diversität der Studierendenschaft zugenommen. Um chancengleich studieren zu können, sind Lehr- und Lernszenarios so zu gestalten, dass die größtmögliche Gruppe der Lernenden bestmöglich partizipieren kann. Im internationalen Raum wird das Konzept Universal Design for Learning in Higher Education (UDL in HE) verstärkt angewendet, um diversitätsgerechte Lehr- und Lernszenarios in der Hochschule zu etablieren.Kennzeichnend für UDL ist eine proaktive Vorgehensweise, d. h. es werden von vornherein gezielte Maßnahmen im Lehr- und Lernprozess bestimmt, die eine größtmögliche Zugänglichkeit (Barrierefreiheit) der Studierenden an den Studieninhalten bewirken. Folglich reduziert sich der Bedarf an individuellen Anpassungen (Nachteilsausgleich). So sind beispielsweise Untertitel (Live) in Lehrveranstaltungen (LV) einzusetzen, um sowohl Studierende mit Beeinträchtigung des Hörens als auch internationale Studierende und Studierende mit visuellen Lerngewohnheiten beim selbständigen Lernen zu unterstützen.Im Rahmen des Projekts UD[L]ehre wird erstmals ein Informationsangebot zu UDL für Lehrende in Deutschland bereitgestellt (HowToUDL@UHH). Außerdem werden Supportstrukturen für Lehrende vorgehalten, die gezielte Maßnahmen für eine diversitätsgerechtere und damit lernerorientierte Lehre integrieren (UDL@Lehre). Dies unterstützt die Weiterentwicklung der Universität Hamburg zu einem inklusiven Lernort.
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