
Mittelgroße Lehrveranstaltungen Neu Denken
Elemente des Flipped Classroom gewinnen zusehends an Bedeutung in der akademischen Lehre. Die in vielen Veranstaltungen anzutreffende lehrorientierte Sicht wird hier durch eine studierendenbezogene Sicht, mit deutlichem Umsetzungscharakter ersetzt. Mit diesem Projekt wird der Versuch unternommen, auch für mittelgroße Veranstaltungen im Kontext von Wertschöpfungs- und Nachhaltigkeitsfragen entsprechende Angebote zu schaffen, mit denen zudem flexibel zwischen präsenten und digitalen Angeboten gewechselt werden kann.
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Unterstützung individueller Lernprozesse und -verläufe durch die lehreinheitenübergreifende Förderung von Handlungskompetenzen in einer Mixed-Reality-Lernumgebung
Das Projektvorhaben zielt auf die iterative Entwicklung, Umsetzung und Evaluation einer lehreinheitenübergreifenden und praktischen Anwendungsaufgabe in einer Mixed-Reality-Lernumgebung ab. Im Rahmen von zwei Lehrveranstaltungen im Bereich der Arbeitswissenschaft soll die Vision umgesetzt und erprobt werden, Studierende ein vollständiges Arbeitssystem für die Fertigung eines Produkts als zentralen Lerngegenstand gestalten zu lassen. In Abhängigkeit von Erfahrung und Wissen der Studierenden im Bereich Arbeitswissenschaft werden mehrere Teams gebildet und unterschiedlich komplexe Gestaltungsaufgaben zugeordnet. Dadurch sollen individuelle Lernprozesse und -verläufe von Studierenden in den Mittelpunkt gestellt werden. Der Einsatz von Mixed-Reality ermöglicht Studierenden zudem, die Arbeitssystemgestaltung in der Immersion einer vollständigen Handlungsausführung (in den Schritten Informieren, Planen, Entscheiden, Ausführen, Kontrollieren und Bewerten) lehreinheitsübergreifend zu erlernen. Hierbei können u.a. Fertigkeiten exploriert und gefestigt, Schlüsse aus praktisch erlebten Fehlern (ohne die sonst folgenden negativen Auswirkungen) gezogen und damit der eigene Lernerfolg nachhaltig verbessert werden. Durch das Projektvorhaben soll dem Risiko von Über- als auch Unterforderung und folgebedingter Motivationsverluste bei Studierenden entgegengewirkt werden.
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Projektmanagement eines 7-köpfigen Teams
Festlegen administrativer und logistischer Strukturen zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Inspiration ohne Tragwerk. KI-Einsatz im Architekturstudium
Eingebundene KI-Funktionen werden immer alltäglicher – auch in der Architektur. Wie lassen sich die damit einhergehenden Möglichkeiten und Grenzen im Architekturstudium praktisch erfahrbar machen, insbesondere während der Entwurfsphase? Erkenntnisse aus einem Tool-Testjahr an der Hochschule Koblenz. Ein Bürogebäude oder das Familienhaus – designt von künstlicher Intelligenz? In dieser Vorstellung steckt eine realistische Zukunftsvision. KI-basierte Funktionen finden sich längst nicht mehr nur in isolierten Tools. Mehr und mehr werden sie in vielen Bereichen selbstverständlicher Teil von Software, welche das Arbeitsleben prägt. Das gilt auch für die Architektur, in der inzwischen zahlreiche Tools mit KI-Funktionen und -Erweiterungen werben. Manche Software preist sich dabei gar als Allzwecklösung an, in der die Architekt:innen nur mehr an ein paar Schiebern drehen müssen, um die Wünsche der Bauherren zu erfüllen.
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