
Future Science University
Mit der Future Science University setzt die Hochschule ein wegweisendes Projekt um, das Studierende umfassend auf die Anforderungen einer dynamischen und komplexen Zukunft vorbereitet. Ein neuer Studiengang vereint flexible, agile Studiengangsstrukturen mit einem innovativen didaktischen Konzept, das Future Skills und Praxisnähe in den Mittelpunkt stellt. Ein lernendenzentriertes Curriculum ermöglicht es den Studierenden, nicht nur Fachwissen, sondern auch Fähigkeiten wie interdisziplinäres Denken, Problemlösungsfähigkeiten und digitale Kompetenzen zu entwickeln. Durch vollständig projektorientierte Lehre, modulare Selbstlernphasen und praxisnahe Projekte lernen Studierende in einem flexiblen, durchlässigen System. Die Future Science University bietet Optionen für ein Teilzeitstudium, Orientierungssemester und flexible Übergänge, die den individuellen Bedürfnissen der Studierenden gerecht werden. Unterstützt durch innovative Lernumgebungen wie CoWorkingSpaces oder VR-Labore und Peer-to-Peer-Netzwerke fördert der Studiengang die persönliche und berufliche Entwicklung der Studierenden.Innerhalb des Projekts Future Science University wird nicht nur ein Studiengang entwickelt, sondern ein Modell für einen zukunftsorientierten, partizipativen Hochschulwandel, der den Herausforderungen der Gesellschaft begegnet und Persönlichkeiten ausbildet, die mutig, engagiert und offen die Gesellschaft von morgen prägen.
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Freiraum für Programmiersprachen
In der heutigen Zeit sind umfangreiche Computerkenntnisse für Ingenieure unerlässlich und Programmierkenntnisse werden zunehmend zu einer wichtigen Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere. Deshalb erlernen Studierende im Studiengang Bauingenieurwesen an der Hochschule Karlsruhe (HKA) das Programmieren in VBA. Allerdings gibt es auch andere Programmiersprachen, die für die Studierenden von Bedeutung sein können, aber jeweils nicht in gleichem Umfang gelehrt werden können. Das Ziel des Projekts besteht darin, den Studierenden zusätzliche digitale Selbstlernangebote zur Verfügung zu stellen, mit denen sie ausgehend von ihren Vorerfahrungen in VBA weitere Programmiersprachen erlernen können. Jeder Kurs soll eine strukturierte und umfassende Einführung in eine bestimmte Programmiersprache bieten und den Studierenden die Möglichkeit geben, ihre individuellen Lernziele durch selbstgesteuertes Lernen zu erreichen. Besonders wichtig ist dabei, dass die Kurse sinnvoll auf die VBA-Lehrveranstaltung abgestimmt werden, um die bereits erworbenen Kenntnisse der Studierenden systematisch zu berücksichtigen. Auf diese Weise kann ein effektiver lateraler Lerntransfer von VBA zu anderen Programmiersprachen stattfinden und das Erlernen neuer Sprachen erleichtert werden.
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Sprachlernberatung im schulischen Kontext
Sprachlernberatung ist ein Konzept der Erwachsenenbildung und wurde bisher nicht im schulischen Kon-text erprobt. Es ist notwendig, angehende Lehrkräfte gezielt auf Beratungsaufgaben vorzubereiten. Die Maßnahme umfasste die Konzeption, Pilotierung und Weiterentwicklung eines interdisziplinären Theorie-Praxis-Seminars zu diesem Thema. Die dafür entwickelte virtuelle Gesprächssimulation fand zusätzlich Einsatz in Lehrkräftefortbildungen sowie der Ausbildung schulischer Lerntutor:innen.
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Evaluation von Studium und Lehre ko-kreativ gestalten
Der Begriff Ko-Kreation ist trotz seiner bis in die 60er Jahre zurückgehenden Historie im Hochschulkontext noch relativ neu. Um aufzuzeigen, wo ko-kreative Ansätze in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre bereits Anwendung finden oder worin die Potentiale und Risiken liegen, versammelt die Publikation zentrale Beiträge einer Jahrestagung des Arbeitskreises Evaluation der HAW in NRW in 2024. Auf ihr wurden ko-kreative Projekte vorgestellt, die aktuelle Praxis in Evaluation und Qualitätsentwicklung reflektiert sowie neue Anwendungsbezüge aufgezeigt und gemeinsam mit Teilnehmenden aus den Bereichen Evaluation, QM und Hochschuldidaktik sowie Studierenden und Lehrenden diskutiert. Einleitend führen die Herausgeber:innen in Konzept, Herkunft, Trends und konkrete Praxisbeispiele für Ko-Kreation in Lehre, Curriculums- und Organisationsentwicklung ein und diskutieren Implikationen, Chancen und Herausforderungen für das Feld. In den folgenden 14 Beiträgen (begutachtet im Double-Blind-Peer-Review-Verfahren) werden ko-kreativ angelegte Evaluations- und Entwicklungsprojekte an Hochschulen sowie Praxisbeispiele, die partizipative bis ko-kreative Elemente in die Prozesse der Qualitäts- und Studiengangsentwicklung systematisch integrieren, vorgestellt und reflektiert, sowie das Feld der Lehrveranstaltungsevaluation teils anhand von Interviewstudien beleuchtet und mit Blick auf die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Instrumentariums diskutiert.
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