Projekt Bühne
DEDICATE
Projekt
Zur Suche

DEveloping DIgital Concepts for individual inclined learning And just in time TEaching

Eine zentrale Herausforderung des Medizinstudiums ist die Einbindung des Unterrichts am Krankenbett (UaK) in den laufenden Klinikbetrieb. Für diese Unterrichtsform (476 Stunden pro Studierende in Kleingruppen) müssen sowohl die Patient:innen als auch die Ärzt:innen aus den klinischen Behandlungspfaden herausgenommen werden. An der MHH wurde prototypisch eine mobile Applikation (UAPP) entwickelt, die es erstmalig Ärzt:innen ermöglicht, spontan den UaK an 365 Tagen im Jahr anbieten zu können. Der Einsatz des Prototyps zeigt eine hohe Akzeptanz bei Ärzt:innen und Studierenden. Das Potential der UAPP, den UaK als die zentrale Säule der medizinischen Ausbildung mit digitalen Methoden effektiv und flexibel in das Curriculum zu integrieren und im laufenden Klinikbetrieb zu optimieren, stellt eine wichtige Innovation für ein zukunftsfähiges Medizinstudium dar. Ziel des Projektes ist die Übernahme und Weiterentwicklung der UAPP in den Regelbetrieb, die Einbindung in die Präsenzlehre sowie die Integration von digitalen Lehrangeboten und arbeitsplatzbasierten Prüfungen. Dazu sind medizindidaktische sowie technische Weiterentwicklungen erforderlich. Kooperationen sollen den Transfer auf andere Universitätskliniken ermöglichen und sichern.

Auf einen Blick

Kontakt

Projekt Kontakt
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101458
Projekt

DualHoch3: Innovative Ansätze im Dualen Studium

Das Verbundprojekt DualHoch3 entwickelt innovative Modelle und Best Practice-Ansätze für bestehende und neue duale Studienangebote der Zukunft. Ziel ist, die Schnittstelle Theorie/Praxis zwischen Hochschule und Unternehmen in den Blick zu nehmen, den Transfer dort zu optimieren, informell und non-formal erworbene Kompetenzen der Studierenden sichtbar zu machen, den nationalen Austausch von besonderen Studienangeboten und deren Anrechnung als hochschulische Leistung zu ermöglichen und die Praxisphase im Hinblick auf Wissenschaftlichkeit und passender Praxisnähe nachhaltig zu verbessern. Dabei werden bewusst neue Wege für die breite Bildungslandschaft erprobt. Im Zentrum von DualHoch3 stehen drei Akteursgruppen: Studierende, Hochschulen (mit internen/externen Lehrenden) und Unternehmen. Die Ergebnisse werden in einem aufzubauenden Transfer-Netzwerk von interessierten Hochschulen und Unternehmen disseminiert. Das Projekt schafft Synergien, die das Studium eines qualitativ hochwertigen dualen Studienangebots auf ein neues Level anheben. DualHoch3 ist ein Bundesland-übergreifender Zusammenschluss unterschiedlicher Hochschularten (Duale Hochschule Baden-Württemberg, Duale Hochschule Sachsen, Hochschule Bielefeld, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe). Der Projektverbund ist multi-perspektivisch besetzt und wird vom Verband Duales Hochschulstudium Deutschland e.V. sowie dem ILIAS open source e-Learning e.V. unterstützt. Viele Unternehmen haben ihr Beteiligungsinteresse bekundet.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100300
Maßnahme

Hochschulweiter Tag der digitalen Lehre

Die zentrale Herausforderung, die durch die Einführung des jährlichen Tags der digitalen Lehre angegangen wurde, ist, Lehrende möglichst aus allen Fakultäten über aktuelle Entwicklungen sowie Informations- und Beratungsangebote zu informieren, die sie zur Umsetzung hochwertiger digitaler und digital angereicherter Lehre an der Universität Augsburg nutzen können. Der Tag der digitalen Lehre richtet sich an die gesamte Hochschulöffentlichkeit und besteht aus unterschiedlichen Formaten (u.a. wissenschaftlicher Keynotevortrag, Informations- und Demonstrationsstände, interaktive Workshops, Verleihung von Preisen für digitale Lehre).

Maßnahme anzeigen
Publikation 100662

Inspiration ohne Tragwerk. KI-Einsatz im Architekturstudium

Eingebundene KI-Funktionen werden immer alltäglicher – auch in der Architektur. Wie lassen sich die damit einhergehenden Möglichkeiten und Grenzen im Architekturstudium praktisch erfahrbar machen, insbesondere während der Entwurfsphase? Erkenntnisse aus einem Tool-Testjahr an der Hochschule Koblenz. Ein Bürogebäude oder das Familienhaus – designt von künstlicher Intelligenz? In dieser Vorstellung steckt eine realistische Zukunftsvision. KI-basierte Funktionen finden sich längst nicht mehr nur in isolierten Tools. Mehr und mehr werden sie in vielen Bereichen selbstverständlicher Teil von Software, welche das Arbeitsleben prägt. Das gilt auch für die Architektur, in der inzwischen zahlreiche Tools mit KI-Funktionen und -Erweiterungen werben. Manche Software preist sich dabei gar als Allzwecklösung an, in der die Architekt:innen nur mehr an ein paar Schiebern drehen müssen, um die Wünsche der Bauherren zu erfüllen.

Publikation anzeigen