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Physik in Bielefeld - Vom Labor auf die Bühne

Im Physikstudium sollen Lehramts- und Fachstudierende sowohl theoretisches Wissen als auch experimentelle Kompetenzen erwerben. Letzteres kommt jedoch aus Sicht der Studierenden selbst sowie aus Sicht der Fachdidaktik häufig zu kurz. Zudem bemängeln die Studierenden das noch stets traditionelle (Selbst-)Bild des Faches, was sich u.a. in einer geringen Diversität unter Dozierenden sowie den insgesamt niedrigen Zahlen an Studienanfänger:innen manifestiert. Das Projekt ‚Physik in Bielefeld – Vom Labor auf die Bühne‘ (PiBonStage) adressiert diese Herausforderungen indem ein Seminarkonzept für Lehramts- und Fachstudierende der Physik entwickelt wird, welches die Entwicklung experimenteller Kompetenzen explizit fördert und gleichzeitig ein modernes Bild der Physik durch proaktive Wissenschaftskommunikation vermittelt. Im Sinne des Design-Based Learning konzipieren und bauen die Teilnehmer:innen unter Begleitung von Expert:innen aus Experimentalphysik, Physikdidaktik und Wissenschaftskommunikation eigenständig (Mitmach-)Experimente und stellen diese zu einer Physikshow für Schulen aus der Region zusammen. Neben dem Erwerb praktischer Fähigkeiten im Bereich des Experimentierens und in der zielgruppengerechten Wissenschaftskommunikation, tragen die Studierenden damit selbst als Role-Models und Multiplikator:innen zum Abbau von tradierten Vorstellungen über das Fach bei.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Lisa Stinken-RösnerProjektleiter:in
Nils KunischProjektmitarbeiter:in

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Implementierung der Biogaserzeugung und Gärrestverwendung in die Lehre.

Im Rahmen des Kooperationsprojektes mit Prof. Hartmut Krause (Lehrstuhl für Gas- und Wärmetechnische Anlagen) der TU Bergakademie Freiberg wird die Beschaffung einer Biogas-Batchanlage und deren Integration in die Lehre an der HTW Dresden umgesetzt. Mit der Batchanlage ist es möglich, mehrere unterschiedliche Ausgangssubstrate im Labormaßstab gleichzeitig zu vergären und sowohl die Ausbeute als auch die Qualität des Biogases zu erfassen. Neben den theoretischen Grundlagen können die Studierenden somit sehr praktisch ausgerichtete Übungen durchführen und die Ergebnisse unmittelbar überprüfen und reflektieren. Darüber hinaus werden unterschiedliche Gärreste in Gefäß- und Feldversuchen auf den Versuchsflächen der HTWD hinsichtlich ihrer Eigenschaften und Eignung als organische Düngemittel geprüft. Mit der Erzeugung von Biogas aus organischen Reststoffen einerseits und der Verwendung der Gärreste als Düngemittel andererseits können im Projekt und darüber hinaus zwei wesentliche Elemente aus der landwirtschaftlichen Praxis didaktisch aktivierend und motivierend in die Lehre eingebunden werden. Das Projekt läuft bis 31. März 2026 und beinhaltet neben der Beschaffung von Labor- und Messgeräten auch die Erstellung von Lehr- und Begleitmaterialien sowie Lehrkonzepten zur Einbindung der Technik und des Themas in die Lehre. Das Projekt ist vor dem Kontext des Beitrages der Biogaserzeugung zur Versorgung mit Energie aus Reststoffen und nachwachsenden Rohstoffen zu sehen.

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Hybride handlungsorientierte Lernräume zur Stärkung sozial-emotionaler Lernprozesse in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften [1]

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