
Dein Weg: Lernhindernisse überwinden
Im Bereich der Technikwissenschaften gibt es verschiedene Lernhindernisse für Studierende, die dem Studienerfolg entgegenstehen. Dieser Antrag zielt darauf ab, eine neue Lehrarchitektur zu schaffen, die diese Hindernisse konsequent identifiziert und abbaut: (1) Das Studium gilt vor allem wegen der Grundlagen als schwierig. Oft hadern Studierende genau wegen dieser Veranstaltungen mit ihrem Studium oder brechen es sogar ab. Daher werden die Inhalte der Grundlagenfächer konsequent mit denen der Kernfächer verwoben, so dass Studierende das Grundlagenwissen unmittelbar in den fachlichen Anwendungskontext bringen können. (2) Diese Abkehr von der disziplinorientierten Tradition wird flankiert von einer durchgehenden Verankerung von Projektmodulen über den gesamten Studienverlauf, damit die Studierenden von Beginn an disziplinübergreifend arbeiten und relevante Zukunftskompetenzen erwerben. (3) Hierzu ist es notwendig, die zeitliche Struktur von Lehrveranstaltungen besser an den Lernbedarfen der Studierenden auszurichten und Alternativen zu den historisch gewachsenen Strukturen mit hoher Fragmentierung und wöchentlichen Stundenplänen umzusetzen. (4) Im Bereich der Leistungsüberprüfung werden integrierende Formate und Aufgabenstellungen neu konzipiert, in denen Studierende vom ersten Semester an Wissenstransfer erleben und erproben. Bei allen Handlungssträngen wirken Studierende gestaltend mit, um deren Erfahrungen unmittelbar auf die neuen Curricula zurückzukoppeln.
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Lehr- und Lernassistenzsystem für Studienerfolg
Mit dem übergeordneten Ziel der Erhöhung des Studienerfolgs soll aus Sicht der Verbundhochschulen der sich stetig verändernden Bildungslandschaft mit zwei maßgeblichen Shifts begegnet werden: Empowerment von Studierenden durch KI-unterstützte persönliche Ansprache, individuelle Reflexionsanlässe, regelmäßiges qualitatives Feedback zur Kompetenzentwicklung und zum Lernprozess sowie fortlaufende Motivation; Weiterentwicklung der Coaching-Rolle von Lehrenden hin zu einem akademischen Mentoring, das durch die Tool-Unterstützung eine wesentlich stärkere Interaktion mit Studierenden und individuelle Begleitung studentischen Lernens auch in Selbstlernphasen umfasst. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Integration eines KI-gestützten Lehr- und Lernassistenzsystems (lernKI). Es reflektiert die Notwendigkeit, Lehre in einer zunehmend KI-geprägten Welt zu transformieren, und berücksichtigt die sich verändernden Lerngewohnheiten der Studierenden. Die Ergänzung des Lehr-Lernprozesses um eine proaktive, digitale Coachingfunktion bedeutet einen strukturellen Wandel: Die Beziehung der Lehrenden und Studierenden wird ergänzt um eine beidseitig unterstützende, technisch simulierte Entität ("Third Educator"), die ein komplementäres Lehr-Lern-Szenario schafft. Damit gehen nachhaltige strukturelle und personenbezogene Haltungsänderungen einher, die einen tiefgreifenden Wandel bedeuten, dessen Initiierung und Begleitung essenzieller Bestandteil des Vorhabens ist.
Projekt anzeigen
Produktion von authentischen Gesprächsvideos für die Lehre im Psychologie-/ Psychotherapiestudium
Im Rahmen des Projekts wurden Videos von psychotherapeutischen Gesprächen erstellt. Gesprächspartner waren je ein Schauspielpatient und ein realer Psychotherapeut. Damit möglichst authentische, praxisnahe Gesprächssituationen entstehen, erhielten die Schauspielpatienten kein vorgefertigtes Skript, sondern wurden zu einem Rollencharakter instruiert und agierten spontan in der Situation. Zudem wurde beim Dreh darauf geachtet, Hinweise auf das Drehsetting gering zu halten.
Maßnahme anzeigen
Planungs- und Entscheidungshilfe zum Einsatz von E-Portfolios in der Lehre [1]
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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