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Ein Forum schaffen: Vorschlag für eine gesellschaftsrelevante Hochschuldidaktik der Alten Sprachen
Im Projekt wird ein Konzept erprobt, das die Hochschullehre in den Alten Sprachen gesellschafts- und anschlussfähig machen soll, indem klassische Vermittlungsformen stärker an die Beteiligung von Studierenden gebunden werden. Die Studierenden, die häufig nur Hörer:innen sind, sollen größere Eigenverantwortlichkeit im Umgang mit den universitären Inhalten erhalten und als zentrale Mittler:innen zwischen Hochschule, Schule und Öffentlichkeit fungieren. Der Fokus wird auf Inhalte gelegt, die für zeitaktuelle Diskussionen wichtige Impulse geben können. Im Bereich der antiken Rhetorik wird die Lehre von der überzeugenden Argumentation thematisiert, die wichtige Erkenntnisse über die Funktionsweise von Fake News und alternativen Fakten bietet. Im Bereich der antiken Philosophie wird die Oikeiosis-Lehre aufbereitet, die den Umgang mit anders (und quer-)denkenden Bürgern einer menschlichen Gemeinschaft aus philosophischer, psychologischer und anthropologischer Sicht problematisiert. Die Vermittlung der theoretisch anspruchsvollen Inhalte erfolgt über ein gestuftes Verfahren, bei dem die Studierenden hohe Verantwortung für die inhaltliche und didaktische Aufbereitung der Themen übernehmen und für eine verständliche und moderne Form der Vermittlung sorgen. Sie erarbeiten Unterrichtsmaterial, das direkt in der Schule eingesetzt, von den Schüler:innen bewertet und schließlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
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Lehre-Virtuell: Wissen für digitale Hochschullehre
Lehre-Virtuell ist eine Webseite. Dies bietet Lehrenden und Studierenden eine zentra-le, ständig aktualisierte Wissensdatenbank mit Tutorials, Handreichungen und prakti-schen Beispielen zur digitalen Lehre. Das Angebot ermöglicht gezieltes Suchen, Fin-den und Teilen bewährter Materialien. Themenschwerpunkte sind digitale Didaktik, Technik-Tools und Best-Practice-Beispiele. Im Rahmen von DigiTeLL entstand auf der Lehre-Virtuell Seite die Kategorie Learning Designs.
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Spielend Lernen im digitalen Raum. Entwicklung eines Lernspiels in einer studiengangübergreifenden Grundlagenveranstaltung
Grundlagenveranstaltungen stellen Lehrende aufgrund der heterogenen Studierendenschaft regelmäßig vor Herausforderungen. Daher wurde in der Lehrveranstaltung „Grundlagen des externen Rechnungswesens" ein digitales Lernspiel entwickelt, um unterschiedliche Vorkenntnisse, Lernbedarfe und Lebensumstände der Studierenden besser zu berücksichtigen. Ziel ist es insbesondere, kognitive Aktivierung und individualisierte Unterstützung zu fördern. Das Spiel in Form eines digitalen Brettspiels integriert spielerisch buchhalterische Inhalte. Durch didaktische Reduktion erfolgt eine Konzentration auf das Wesentliche zur Erreichung der Lernziele, wobei die Komplexität von Level zu Level gesteigert wird.
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