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Verantwortungsvolle Wissenschaft in der Biomedizin

Our modular teaching concept is designed to provide (dental-) medical students with guidance towards the fundamentals of responsible scientific practice with its specific requirements in terms of reproducibility and transparency from the beginning of a research project to dissemination within the doctoral thesis process in a blended learning format. The students will gain modern research competencies from the research idea and research question through the research process to a good scientific paper. In addition to content- related topics, they will learn everything about formal requirements, getting practical tips and get to know problem-solving strategies. In addition to the teaching material, students will receive extensive additional literature, links and course offers to delve into topics of interest more intensively.

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Projekt 101639
Projekt

Implizite Vorurteile in der Medizin

Wissenschaftliche Befunde zeigen, dass implizite Vorurteile gegenüber Patient*innen, u.a. in Form von Stereotype und (geschlechtsbezogener) Diskriminierungen, die Qualität der medizinischen Behandlung negativ beeinflussen können – bis hin zu fehlerhaften Diagnosen oder mangelhaften Therapien. Ärzt*innen sehen sich ebenfalls Diskriminierungen von Patient*innen und Kolleg*innen ausgesetzt, die die Arbeitszufriedenheit negativ beeinflussen können. Trotz der Bedeutsamkeit dieser Faktoren wird der Umgang mit impliziten Vorurteilen und Diskriminierung in der medizinischen Lehre bisher kaum thematisiert. Ziel dieses Projektes ist es daher, den Studierenden im Rahmen eines longitudinalen Curriculums im klinischen Abschnitt eigene implizite Vorurteile bewusst zu machen und Verhaltensweisen zu fördern, um auf diskriminierendes Verhalten von Kolleg*innen und Patient*innen adäquat reagieren zu können. Dabei werden zwei didaktische Ansätze verfolgt: (1) Patient*innenfälle, die die Grundlage diverser Lehrformate mit Simulationspersonen bilden und u.a. als Videofälle vorliegen, sollen hinsichtlich der Sichtbarmachung gesellschaftlich vorhandener Diversität überarbeitet bzw. neu entwickelt werden; (2) basierend auf dem psychologischen Nudging-Konzept sollen kleinere, aber wiederkehrende Stimuli in die Simulationen integriert werden, um implizite Vorurteile wiederholt sichtbar zu machen und Formen und Ursachen zu thematisieren. Die Wirksamkeit der Maßnahmen soll fortlaufend evaluiert werden.

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Maßnahme 100502
Maßnahme

"Mensch was brauchst Du?" - ein Lernspiel

„Mensch, was brauchst du?“ ist ein Spiel zum Austausch über Lernbedürfnisse, das auf der Spielmechanik des bekannten Gesellschaftsspiels „Mensch ärgere dich nicht!“ basiert. Es regt Studierende durch Spielimpulse dazu an, ihre individuellen Lernbedürfnisse zu reflektieren, zu formulieren und anonymisiert für Lehrende sichtbar zu machen. Durch die strukturierte, spielerische Interaktion gehen die Studierenden ihren Lernbedürfnissen auf den Grund und erfahren zudem, wie unterschiedlich diese sein können. Gleichzeitig baut das Spiel aufgrund seines spielerischen Zugangs Barrieren ab, die Studierende durch Hierarchien im Hochschulsystem oft daran hindern, offen zu äußern, was sie als Einzelpersonen beim Lernen unterstützen würde. Lehrende ergeben sich daraus authentische, nachvollziehbare Einblicke in die Vielfalt der Lernbedarfe. Die Ergebnisse bieten konkrete Anknüpfungspunkte für einen dialogischen Austausch und unterstützen die Entwicklung von studierendenorientierten Lehre.

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Publikation 100089

Digitale Kulturen der Lehre entwickeln. Rahmenbedingungen, Konzepte und Werkzeuge

Die Digitalisierung sowie der damit einhergehende Wandel von Gesellschaft und Arbeitsleben verändern die Anforderungen an Hochschulen, Lehrende und Studierende. Dabei entsteht eine neue Kultur digitaler Lehre mit großen Chancen und Herausforderungen für alle Akteursgruppen. Die Beiträge des vorliegenden Open-Access-Sammelbandes beleuchten die Entstehung digitaler Kulturen in der Hochschullehre und stellen neue Konzepte, Gestaltungsmöglichkeiten sowie Evaluationsergebnisse digitaler Lehr-Lern-Wege vor. Vor diesem Hintergrund werden in den Ausführungen auch digitale Werkzeuge und deren Anwendung sowie Weiterentwicklung in den Blick genommen – sowohl für reine Online-Formate als auch für Mischformen aus digitalen und klassischen Lehransätzen.

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