
Inklusive Präsenz - Mittendrin statt nur dabei
Inklusive Präsenz - Mittendrin statt nur dabeiWährend der Pandemie wurden viele hochschulische Lehrangebote von Präsenz auf digitale Formate umgestellt, wodurch sich Barrieren für beeinträchtigte Studierende im Hinblick auf Inklusion und Chancengleichheit maßgeblich reduzierten. Die Rückkehr zum tradierten Lehrbetrieb wird von vielen Betroffenen als ein erneuter Ausschluss wahrgenommen. Selbst bei synchron hybriden Lehrveranstaltungen wirken sich mangelnde technische Voraussetzungen, medienpädagogische Kompetenzen der Lehrenden und langwierige formale Prozesse nachteilig aus. Über stationäre Videokonferenzsysteme sind Studierende faktisch anwesend jedoch sozial exkludiert; sie werden weder von den Studierenden noch von den Lehrenden bewusst wahrgenommen.Mit dem Projekt wird durch die Nutzung eines Telepräsenzroboters im Studium inklusiven Präsenz realisiert. Durch die Mobilität des Roboters werden die Studierende ein hohes Maß an Autonomie erleben und können in Lehrveranstaltungen sowie am sozialen Leben der Universität aktiv teilnehmen. Sie sind durch den Roboter physisch präsent, werden bewusst wahrgenommen und können mit allen Beteiligten interagieren. Sie sind mittendrin statt nur dabei.Diese Effekte sowie die Bedeutung von sozialer Inklusion im Hinblick auf die Lernmotivation und Lernerfolg bei Studierenden mit Beeinträchtigungen werden in der geplanten Studie untersucht, Gelingensbedingungen eruiert und die Umsetzung im hochschulischen Kontext nachhaltig verankert.
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DaF2L: DaF lehren DaF lernen
Im Projekt kooperieren die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Hochschule Darmstadt (h_da) im Rahmen der Studiengänge für Deutsch als Fremdsprache (BA/MA, LMU) und des studienbegleitenden Deutschangebots für internationale Studierende (h_da / European University of Technology EUt+). Ziel ist eine kohärente inhaltliche Profilierung der Studierenden der LMU in Richtung e-Lehre, der Ausbau und die Sicherung eines nachhaltigen, professionellen Deutschlernangebots zur kompetenzorientierten sprachlichen Begleitung und Integration internationaler Studierender in das Fachstudium an der h_da, sowie die Vernetzung von Studierenden der LMU (Fachbereich DaF) und der h_da (Fachbereich Media) zur Entwicklung, Erprobung und Evaluation digitaler Lerninhalte. Zu diesem Zweck werden digitale Lernmodule der Deutsch-Uni Online (DUO) und eine umfassende praxisorientierte Ausbildung zum*r DUO-Sprachkurstutor*in in die Lehre der LMU und das Sprachlernangebot an der h_da integriert. Durch die Aufwertung und Bündelung bereits existierender Module wird die Implementierung in vorhandene Strukturen gewährleistet, inhaltliche Kohärenz über das gesamte Studium hinweg hergestellt, Wissenschaft und Anwendung nachhaltig verknüpft und der Austausch im Rahmen der Digitalisierung mit dem Ziel einer effizienteren und verbesserten Praxisumsetzung in Studium und Lehre über Hochschulen hinweg professionalisiert.
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Erstellung eines „Handbuchs digitale Prüfungen“
Das Vorgehen zur Erstellung und Durchführung digitaler Prüfungen wird in einem "Handbuch digitale Prüfungen" unter Berücksichtigung von organisatorischen, technischen, didaktischen und rechtlichen Fragen dokumentiert. Damit soll über das Projekt hinaus auf nachhaltige Weise digitale Prüfungskompetenz an der Hochschule aufgebaut werden. Ein kontinuierlicher Austausch mit interessierten Lehrenden an der gesamten Hochschule wird aktiv angeregt. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Modular Metal Nodes for Timber Space Frames
This research explores a new approach toward sustainable timber construction by utilizing leftover timber for space frame structures, and, as such, introducing digitally designed and fabricated modular metal nodes as connectors. With timber construction on the rise in Europe, the potential for future timber shortages looms, necessitating a more effective and efficient use of available wood resources, and, ultimately, characterizing systemic building processes that capitalize on leftover timber. In this light, one important key is to develop modular connectors that are suitable to non-standard material systems and are architecturally lean. Hence, these elements must be geometrically generic while allowing an optimal architectural and structural performance. Of particular concern is therefore the design, development and fabrication of metal node connectors optimized for round timber elements, with two variants explored: one involving individualized topology optimized nodes produced via “lost foam casting”, and another utilizing the same fabrication technique but with a modular approach to allow for efficient assembly, mechanical adaption and serial production. The paper discusses ,research parameters, the iterative design and fabrication process, and presents an 1:1 architectural prototype. Overall, it highlights the potential of using leftover timber in digital design and building construction, reshaping sustainable timber practices and architecture’s constructive repertoire.
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