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Bielefelder Lehrinnovationen für kollaborative Entwicklung digitaler Lehr-/Lernformate

Die Strategieentwicklung der Universität Bielefeld Studium und Lehre im digitalen Wandel setzt auf zukunftsweisende Lehr-/Lernszenarien und die Kompetenzentwicklung der Studierenden für eine digitale (Arbeits-)Welt. Mit den Selbstlernphasen greift die Universität ein für beide Bereiche zentrales Thema auf, das sich auch in den Online-Semestern als Herausforderung erwiesen hat und gleichzeitig weit über den aktuellen Kontext hinausweist. Die Innovationsidee besteht darin, das didaktisch in Lehrveranstaltungen eingebettete, eigenständige Selbstlernen der Studierenden gezielt zu stärken, indem insb. die kollaborative Bearbeitung realitätsnaher, berufs- bzw. praxisrelevanter Aufgabenstellungen genutzt wird, um umfassenden Kompetenzerwerb mit Fokus auf das spätere Berufshandeln und die Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen. Neben der Entwicklung digital angereicherter Lehr-/Lernszenarien, vernetzen sich Lehrende und Studierende in vier Communities of Practice, um innovative Konzepte zu entwickeln, zu erproben und so die Grundlage für eine curriculare Verankerung in der Breite zu schaffen. Als notwendige Basis soll die techn. Infrastruktur für digitale und hybride Lehre und die dafür nötige Unterstützung gezielt ausgebaut werden.

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Projekt 101684
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ansteckend verspielt

Noch um 1900 starb jedes dritte Kind vor dem 5. Lebensjahr an einer Infektion; aktuell undenkbar durch effektive Antibiotika. Jedoch werden viele Mikroorganismen zunehmend resistent, eine der "größten Gefahren für die globale Gesundheit" (WHO, 2019). Hauptgrund dafür ist die fehlerhafte Anwendung der Antibiotika. Eine effektiven Antibiose beruht auf Wissen aus Infektiologie, Mikrobiologie, Pharmakologie und Hygiene. Deren Lehre ist aber aktuell fragmentiert und ohne wesentlichen gegenseitigen Bezug, was zu unnötigen, falsch dosierten, oder sogar unwirksamen Antibiosen führt. Eine Reihe rationaler Therapieprinzipien ("Antibiotic Stewardship") verhindert diese Fehler, jedoch sind Ausbildung und Implementierung teuer und nicht skalierbar. Mit dem Projekt "ansteckend verspielt" entsteht nun die Möglichkeit, dieses Wissen viel mehr Menschen beizubringen. In einem Hybridansatz aus Onlinekurs und individuell durchführbaren Praktika erarbeiten sich die Teilnehmenden die Therapieprinzipien des Antibiotic Stewardship selbst. Zentraler Bestandteil ist eine eigens entwickelte Lernplattform, in der moderne Erkenntnisse der Wissensretention ("mnemonic media") verbunden werden mit Maßnahmen, die kontinuierliches Lernen über Monate motivieren ("gamification"). Nach Kursabschluss sind die Teilnehmenden in der Lage, selbstständig Infektionen erfolgreich zu behandeln. Nicht nur werden dadurch Patienten besser behandelt; der Entwicklung und Verbreitung von Resistenz wird entgegen gewirkt.

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Maßnahme 100573
Maßnahme

Studierendenzentrierte aktivierende Lernräume

Beim SCALE-UP Raum- und Lehrkonzept (Student-Centered Active Learning Environment for Upside Down Pedagogies) unterstützt die Raumgestaltung aktivierende und studierendenzentrierte Lehre (Beichner et al. 2007. DOI: 10.1119/RevPERv1.1.4). An der TH Rosenheim wurden zwei SCALE-UP Räume aufgebaut, in denen sich runde Tische für jeweils sechs bis max. acht Studierende befinden. Die Studierenden arbeiten in Teams von meist drei Studierenden. Die Lehrperson wird durch die räumliche Anordnung (es gibt kein vorne und hinten) fast „von selbst“ zum Lernbegleiter. Raumausstattung: Vier Beamerprojektionen in mehrere Raumrichtungen, Dokumentenkamera, Mini-Whiteboards, Click-Share, Abstimmungssysteme, Steckdosen über Bodentanks an den Tischen, physikalische „hands-on“-Experimente für die einzelnen Gruppentische. Passende Lernaktivitäten wurden entwickelt (Whiteboardaufgaben im Team, Peer Instruction, kollaborative Arbeitsblätter, …) und die Wirkung der Maßnahme untersucht.

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Publikation 100085

Mit Sprachlerncoaching Fremdsprachenlernende individuell fördern

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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