
PerspekTIERwechsel
Perspektivwechsel und transformatives Lernen sollen als Schlüsselkompetenzen in den raumplanerischen Studiengängen (Architektur Stadtplanung, Landschaftsplanung) der Universität Kassel etabliert werden. Planung ist anthropozentrisch; orientiert an Idealtypen bildet sie die Vielfalt der von ihr Betroffenen ungenügend ab und reflektiert die Bedürfnisse von freilebenden Tieren in der Stadt kaum. Wir werden innovative, auch spielerische Methoden erproben und selbst entwickeln, die es ermöglichen, Tierbedürfnisse und -perspektiven sowie die diversen Relationen von Menschen zu Tieren zu erforschen, Visionen für veränderte Mensch-Tier-Beziehungen, Kohabitationen und Beteiligungsansätze zu entwickeln, zu reflektieren und in experimentelle Transformationsprojekte zu überführen. Auf Basis der Erkenntnisse integrieren wir gemeinsam sowohl transformativ wirksame Methoden als auch das Thema urbane Tiere in der Planung dauerhaft in ASL. Der Fokus auf Stadttiere ist zugleich Methode und Inhalt: Die Diskrepanz, die beim notwendigerweise unvollkommenen Einfühlen in andere Lebensformen und (Sinnes-)Wahrnehmungen entsteht, eröffnet Momente für Reflexion. Das konsequenzverminderte Spiel ermöglicht experimentellen und freien Perspektivwechsel und Verhandlungen von Positionen anhand von Rollen. Inhaltlich ist der Diskurs über den Platz der Tiere zentral für die sozialökologische Transformation der Stadt: Für wen wird Stadt geplant und transformiert? Wer ist an Zielsetzungen beteiligt?
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Gemeinsam mit und über KI lehren und lernen
Das Projekt BAUwerk Gemeinsam mit und über Künstliche Intelligenz (KI) lehren und lernen transformiert die Hochschule München (HM) zur KI-kompetenten Hochschule. Es unterstützt den Aufbau, die Verankerung und Nutzung von KI-Infrastruktur und erweitert hochschulweit das Wissen über KI. Es treibt ein Umdenken durch und mit KI voran und aktiviert alle Akteurinnen und Akteure der HM zum Handeln mit KI. So werden Voraussetzungen geschaffen, dass alle Mitglieder der Hochschule verantwortlich und kompetent auf technologische Entwicklungen reagieren und diese im Sinne des lebenslangen Lernens innovativ gestalten. Untersucht wird, wie Didaktikmethoden wirksam eingesetzt werden können, um KI-Technologien und deren gesellschaftliche, wirtschaftliche und ethische Auswirkungen in heterogenen Studierendengruppen zu vermitteln sowie Lehrenden Souveränität im Umgang mit KI zu geben. Die Arbeitspakete berücksichtigen die unterschiedlichen Bedarfe aller Hochschulmitglieder und stellen sicher, dass alle ihre KI-Kompetenzen erweitern. Damit fördert das Projekt aktiv Diversität und Chancengerechtigkeit. Langfristig liefert das Projekt BAUwerk Good-Practice-Lösungen für interdisziplinäres Zusammenwirken von Fachdisziplinen im Umgang mit KI sowie Empfehlungen, wie KI nachhaltig entwickelt und eingesetzt werden kann, um soziale, ökologische und wirtschaftliche Verantwortung zu gewährleisten. Es werden Future Skills gefördert und Prüfungsformate an die KI-geprägte Lebenswelt angepasst.
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Einsatz digitaler Mathematikaufgaben
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FeeDi: Typunabhängiges Diagramm-Assessment durch deklarative Diagrammspezifikation
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