
Offene Lehre - Teambasiertes TAP-System
Offene Lehre Teambasiertes TAP-System an der HMTMH etablieren Aufgrund der hohen Zeit- und Personalintensität von TAPs (3 Gesprächssequenzen siehe: HMTM Hannover: TAP (Teaching Analysis Poll) (hmtm-hannover.de) können sie an der HMTMH - trotz hoher Nachfrage - nur vereinzelt durchgeführt werden. Das Projekt zielt auf den Aufbau eines teambasierten von Lehrenden und Studierenden eigenverantwortlich organisierten TAP-Systems ab. Ein zu erarbeitendes Qualifizierungsprogramm für TAP-Moderator*innen soll es den Teammitgliedern ermöglichen, die jeweiligen Gesprächssequenzen verfahrenssicher und kommunikativ umsichtig durchzuführen. Das Projekt kann helfen, Lehrende sowie Studierende aus der Isolation des Einzelunterrichts heraus und miteinander ins Gespräch zu bringen, Lehre sichtbar zu machen, Ideen zu entwickeln, wie Lernen/Lernbegleitung aussehen kann. Im Idealfall gelingt für beide Seiten ein Perspektivwechsel, der das gegenseitige Verstehen fördert und Lern-/Lehrprozesse als grundsätzlich gestaltbar erfahren lässt. Dabei können international Studierende durch die Vorgehensweise im TAP, individuelle Ansprache in Kleingruppen, hervorragend integriert werden. In Kombination mit verschiedenen hochschulweiten Formaten könnte ein Kulturwandel an der Hochschule hin zu einer offene Lern-/Lehrkultur in Gang gesetzt werden, die durch dialogische und partizipative Routinen dauerhaft flexibel bleibt.
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In vielen Hochschulen sind Labore oft historisch gewachsen. So werden beispielsweise neue Laborausstattungen in bestehenden Aufbewahrungsschränken untergebracht und neue Laborversuche werden an gerade freiwerdenden Flächen aufgebaut. Eine systematische Analyse für die optimale Gestaltung erfolgt aus Kapazitätsgründen oft nicht. Dadurch entsteht eine Ineffizienz, welche meist einen Mehraufwand an Zeit, Geld und Material verursacht. In der Industrie ist daher schon seit vielen Jahren Lean Management ein fester Bestandteil im täglichen Arbeiten. Diese hat das Ziel, Verschwendung in vielfältiger Hinsicht zu minimieren und die Effizienz und Qualität der Produkte zu erhöhen. In der Hochschullandschaft fehlen zur Umsetzung der Lean-Prinzipien maßgeschneiderte Vorgehensweisen. An diesem Problem setzt das Projekt an. Das Ziel des Projektes ist es, einfache Vorgehensweisen und Werkzeuge zu entwickeln, welche Ressourcenverschwendung im Bereich der Lehrlabore reduzieren und somit eine Verbesserung der Arbeitsumgebung herbeiführen sollen. Die Lean-Methoden werden zunächst auf ein Labor angewandt und optimiert. Danach werden diese auf weitere Labore adaptiert und deren Akzeptanz und Wirkung untersucht. Die Studierenden spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie die Kunden in den Laboren sind und von einer höheren Qualität am meisten profitieren. Durch das aktive Einbinden der Studierenden sammeln sie wichtige Erfahrungen im ressourcenschonenden und kollaborativen Arbeiten.
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Ein Blick zurück nach vorne: Die Universität Marburg und ihr MarSkills Studienbereich
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