
Uni-Haus Freiburg - ein Co-Creation-Lernlabor
Auf den Höhen des Schauinslands, 15 km von Freiburg entfernt, liegt das im typischen Schwarzwaldstil gebaute Seminar- und Tagungshaus der Universität. Es ist seit 2020 verwaist und droht, vergessen zu werden. Zur Wiederbelebung müssen neue organisatorische und infrastrukturelle Nutzungskonzepte entwickelt werden. Im Projekt wird das Haus daher zum interdisziplinären Lehr-Lern-Labor für Studierende dreier Wissenschaftsbereiche. In parallelen und miteinander verzahnten Lehrveranstaltungen, die zum Teil auch im Haus selbst stattfinden sollen, werden sie erste Ideen und Vorschläge für eine zukünftige nachhaltige Nutzung erarbeiten: Aus wirtschaftlich-pädagogischer Perspektive, aus technisch-ökologischer Perspektive sowie aus historisch-kultureller Perspektive durch die Aufbereitung der Geschichte und Gegenwart des Hauses. Eine übergeordnete Klammer des Projekts ist die Schulung der Studierenden in interdisziplinären Co-Creation-Methoden sowie agilen und transferorientierten Lernformen. Am Projektbeginn steht eine Bedarfserhebung mit Vertreter*innen der Anspruchsgruppen der Universität. Diese Erhebung wird zum Aufgabenheft für die Entwicklung der Konzepte in den Schwerpunktseminaren. Die Zwischenergebnisse werden regelmäßig dokumentiert und die Ergebnisse im Projektverlauf in diversen medialen Formaten der (universitären) Öffentlichkeit vorgestellt. Sie sollen der Universität zur Planung der Wiederbelebung des Hauses dienen.
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Interprofessionelle Lehre in Allgemein- und Zahnmedizin
Das Projekt umfasst die Entwicklung, Etablierung und Evaluation eines neuen interprofessionellen Lehrformats für Studierende der Zahn- und Humanmedizin der Universität Leipzig auf Basis des regulären Pflichtcurriculums (Blockpraktikum Allgemeinmedizin, Integrierter Behandlungskurs Zahnmedizin). Dies erfolgt in Zusammenarbeit des Instituts für Allgemeinmedizin und des Funktionsbereichs Interdisziplinäre Zahnerhaltung und Versorgungsforschung der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie. Hintergrund ist, dass obwohl zahlreiche Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und chronischen Erkrankungen bestehen (z.B. Parodontitis-Diabetes/kardiovaskuläre Erkrankungen) und Haus- und Zahnärzt:innen in der Prävention die gleichen Risikofaktoren adressieren, im Praxisalltag kaum Kooperation stattfindet. Eigene Vorarbeiten zeigen, dass insbesondere auf hausärztlicher Seite oft fehlendes Wissen zu einem Mangel an Kooperationsbereitschaft beiträgt. Ziel des neuen Lehrangebots ist daher die Förderung gegenseitigen Verständnisses und zukünftiger Zusammenarbeit durch praxisorientierte interprofessionelle Lehre (inkl. Arbeit mit echten Patient:innen), die im Studium bisher nicht stattfindet. Das Lehrformat soll partizipativ mit Studierenden und Ärzt:innen beider Fachrichtungen entwickelt werden, um Praxisrelevanz und Attraktivität der Lehrinhalte, Lernziele und Lehrmaterialien sowie deren zielgruppengerechte didaktische Aufarbeitung zu gewährleisten.
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Digitales Praxismodul - Internationalisierung@Home
Im Rahmen des Moduls „International Research Network & English C1“ im Internationalern Studiengang Technische und Angewandte Biologie (B. Sc.; ISTAB) an der Hochschule Bremen bringen wir internationale Wissenschaftler:innen online in den Englischunterricht. So kombinieren wir Englischlernen mit Internationalisierung@Home und fördern praxisnahe, interkulturelle Kommunikation. Dies bereitet Studierende gezielt auf ihr späteres Auslandspraxissemester vor.
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