
EAT: Teaching 1-world-diet in 2 nations
Hintergrund: Im Lancet EAT Report formulierten Experten Empfehlungen für eine nachhaltige Ernährung, zum Wohl des Planeten und der Menschen. Hausarztpraxen sind entscheidende, aber unzureichend genutzte Stellen für die Dissemination dieser Informationen an Patient*innen. Projekt: Das internationale blended-learning Lehrprojekt EAT entwickelt und implementiert ein Curriculum für die gemeinsame Edukation von Medizinstudierenden und Lehrärzt*innen der Allgemeinmedizin der Universitäten Bonn und St. Andrews (Schottland). Studierende lernen die EAT-Ernährung gemeinsam in Theorie und Praxis kennen. Unter Anleitung von geschulten Hausärzten trainieren sie die Edukation von Hausarztpatient*innen. Didaktik: Das Projekt integriert zahlreiche innovative didaktische Methoden, z.B. digitale Kochsessions geleitet von Ökotrophologen, Erfahrungslernen in binationalen Kleingruppenteams, Strategien zur Patientenedukation. Vorarbeiten: Im Wahlfach Culinary Medicine mit digitalen Kochsessions, das von Studierenden als sehr gut evaluiert wurde, hat Bonn umfangreiche Vorerfahrungen gesammelt. Evaluation: Das EAT-Projekt wird wissenschaftlich von einem interprofessionellen Team von Dozierenden beider Universitäten mit einem Mixed-Methods-Ansatz evaluiert. Impact: Das Projekt ist als nachhaltiges Lehrprojekt angelegt, das national und international in Lehrsettings anderer Universitäten integriert werden kann.
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Critical and Creative Thinking!
Kritisches und kreatives Denken, das unter anderem Komponenten wie logisches Argumentieren, Bewusstsein für kognitive Verzerrungen, kompetenten Umgang mit Daten und Fakten sowie eigenständige Ideen- und Konzeptentwicklung umfasst, wird weithin als wichtige grundlegende Fähigkeit angesehen, die Studierenden neben den Fachgebieten des jeweiligen Studiums vermittelt werden soll. Vielfach werden jedoch noch traditionelle Lehr- und Lernmethoden wie z.B. standardisierte Vorlesungen und seminarartiger Unterricht eingesetzt, wodurch es häufig an Aktivierung, Individualisierung, optimaler Anknüpfung an vorhandenes Wissen und vor allem Auseinandersetzung mit realen Problemen fehlt und der Lernerfolg dadurch geringer als möglich ausfällt. In dem Projekt soll ein studierendenzentriertes Lehrkonzept entwickelt und im realen Lehrbetrieb erprobt werden, das sich durch ein neues Grundmodell (Inverted-Classroom bzw. Just-in-Time-Learning) und, darin eingebettet, zielgerichtete themenspezifische Impulse und Lernaktivitäten, die einen hohen Grad aktiver Beteiligung der Studierenden erfordern und teils außerhalb der Hochschule stattfinden, auszeichnet (vgl. Darstellung der einzelnen Maßnahmen). Die Durchführung in zwei aufeinanderfolgenden Semestern erlaubt die Verbesserung des Konzepts auf Basis gemeinsam mit den Studierenden gesammelter Erfahrungen. Das resultierende Lehrkonzept soll im Anschluss auf Lehrveranstaltungen mit ähnlichen Anforderungen übertragbar sein.
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Hochschulweiter Tag der digitalen Lehre
Die zentrale Herausforderung, die durch die Einführung des jährlichen Tags der digitalen Lehre angegangen wurde, ist, Lehrende möglichst aus allen Fakultäten über aktuelle Entwicklungen sowie Informations- und Beratungsangebote zu informieren, die sie zur Umsetzung hochwertiger digitaler und digital angereicherter Lehre an der Universität Augsburg nutzen können. Der Tag der digitalen Lehre richtet sich an die gesamte Hochschulöffentlichkeit und besteht aus unterschiedlichen Formaten (u.a. wissenschaftlicher Keynotevortrag, Informations- und Demonstrationsstände, interaktive Workshops, Verleihung von Preisen für digitale Lehre).
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Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Spannungen innerhalb von Hochschulver-bünden – eine Reflexion aus Perspektive der Verbundkoordination am Beispiel des Verbundprojektes Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ Umsetzen :: Competen-cies Connected (D2C2)
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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