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Interprofessionelle Strukturen im Gesundheitswesen

Das Projekt - VISION - Vernetzte Interprofessionelle Strukturen und Innovative Organisation für ein modernes Nachhaltiges Gesundheitswesen“ zielt darauf ab, moderne, innovative und effiziente Studieninhalte, -formate und -strukturen in den fünf primärqualifizierenden Bachelorstudiengängen Pflege, Ergotherapie, Physiotherapie, Hebammenwissenschaft/Midwifery und Rettungswesen und Notfallversorgung im Fachbereich Gesundheit und Pflege der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu implementieren, die den dynamischen Rahmenbedingungen in Studium und Berufspraxis im Gesundheitswesen gerecht werden. Im Fokus stehen (1) die Etablierung eines ganzheitlichen interprofessionellen Lehrkonzepts zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gesundheitsberufen, (2) die systematische Integration simulationsbasierter Trainingsszenarien im SkillsLab inklusive der unterstützenden Digitalisierung von Lernprozessen, (3) die Entwicklung modularer Prüfungsbausteine für SkillsLab-Prüfungen, (4) die inhaltliche und organisatorische Neugestaltung der Praxisbegleitung von Studierenden, (5) die Einführung eines neuen Masterstudiengangs zur Erweiterung der akademischen Qualifizierungswege und (6) die Qualifizierung und Bindung akademischen Lehrpersonals. Durch die geplanten Maßnahmen leistet das Projekt einen entscheidenden Beitrag zur strukturellen Weiterentwicklung des Fachbereichs Gesundheit und Pflege sowie zur Disziplinenentwicklung der Gesundheitsberufe.

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Projekt 101122
Projekt

Q_M_itgestalten. Vom studentischen Lernen zur Partizipation

Seit der Systemakkreditierung 2012 veranstaltet die Universität Potsdam ein Schulungsseminar, mit dem Studierende auf die Rolle als studentisches Mitglied der hochschulinternen Akkreditierungskommission vorbereitet werden. Allerdings werden die sich bietenden Potenziale zur Förderung von Kompetenzen im Bereich des Qualitätsmanagements (QM) bislang nicht ausgeschöpft. Ziel des Projekts „Q_M_itgestalten“ ist es, das bestehende Seminar zu evaluieren und umfassend neu zu konzipieren, um theoretische Kenntnisse sowie praxisnahe Kompetenzen des QM zu vermitteln, dessen Relevanz sich schließlich in immer mehr Berufsfeldern zeigt. Somit soll ganzheitliches QM am Beispiel von Lehre und Studium erlebbar werden. Die Studierendenschaft soll zielgruppenorientiert in ihrer gesamten Vielfalt adressiert und attrahiert und auf diese Weise für studentische Partizipation gewonnen werden. Hiermit soll die studentische Beteiligung an hochschulischen Entwicklungsprozessen angeregt werden, indem klassische Verhinderungsfaktoren wie mangelndes Wissen, fehlende Sichtbarkeit von Nutzen und Einflussmöglichkeiten abgebaut werden. Mit der Durchführung findet eine formative Evaluation des Seminars statt. Die reflektierten Erfahrungen aus der Umsetzung des Seminars werden zudem für die Fach-Community aufbereitet. Mit dem Ergebnistransfer aus dem Projekt „Q_M_itgestalten“ wird das bisher nur geringe Wissen über Möglichkeiten der Förderung studentischer Partizipation im Bereich Lehre und Studium erweitert.

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