
Digitale Werkstofflabore in Lehrveranstaltungen und als E-Prüfungsformat
Das transdisziplinäre Projekt aus den Bereichen Werkstofftechnik und Hochschuldidaktik hat zum Ziel, digitale Werkstofflabore für werkstofftechnische Grundlagenlehrveranstaltungen mit hohen Teilnehmendenzahlen zu entwickeln, zu integrieren und bereitzustellen, um die Lehre kompetenz- und praxisorientiert zu gestalten. Dadurch werden authentische Wissenschafts- und Arbeitssituationen geschaffen. Um diese Gestaltung auch in der Prüfung konsequent umzusetzen, werden erstmalig digitale Labore auch in digitalen Prüfungen implementiert. Durch die Integration in ein digitales Prüfungssystem lässt sich u.a. der Wunsch der Studierenden nach mehr Praxisbezug auch ökonomisch in digitalen Prüfungen realisieren und eröffnet durch digitale Labore neue und praxisnahe Gestaltungsmöglichkeiten (u. a. kompetenzorientiertes und authentisches Prüfen), die einen Transfer zwischen Theorie, Methodik und Praxis ermöglichen. In diesem Zuge wird die Lehre studierendenzentriert ausgestaltet, indem Studierende sich aktiv am Projekt beteiligen und in Form eines Studiengremiums oder der Mitentwicklung an digitalen Laboren einbringen. Mittels diverser Evaluationsmethoden werden Bedarfe aller Veranstaltungsteilnehmenden ermittelt. Die Projektentwicklungen werden über eine Homepage veröffentlicht und Studierenden, Lehrenden und weiteren Interessierten auch über geplante Publikationen, Barcamps und Workshops vorgestellt. Letztere dienen auch als Netzwerk-, Austausch- und Diskussionsplattform.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Digital.Pulse-Studierende für Hausarztmedizin 4.0
Digital.Pulse qualifiziert Studierende im PJ-Tertial Allgemeinmedizin (letztes Studienjahr) zu Digital Care (Digital-gestützte Versorgung). Das neue Curriculum integriert Ansätze des Nationalen Lernzielkatalogs Medizin, des Mustercurriculums Medizinische Informatik der Bundesärztekammer, des Problem-based Learning, der Adult Learning-Theorie und der themenbezogenen Lehrforschung. Ein Scoping-Review zeigt internationale Best Practices für ein Digital Health Curriculum. Digital.Pulse konzipiert, implementiert und evaluiert ein 4-monatiges Blended learning-Programm für PJ-Studierende: 1) Die Lerninhalte adressieren Digital Health theoretisch und praktisch. 2) Durch 10 problembasierte Lernszenarien entsteht eine Lernspirale, die u.a. Inhalte der Medizininformatik, Klinischen Entscheidungsfindung und Patientenzentrierung integriert. 3) Der Lernraum Hausarztpraxis ermöglicht die patientenzentrierte Anwendung. 4) Der Lernerfolg im Hinblick auf Wissen, Fähigkeiten, Einstellung und Verhalten wird wissenschaftlich nach einem mixed-methods-Ansatz (Fragebögen, Interviews) evaluiert. 5) Eine digitale Lernplattform unterstützt Gruppenarbeiten, asynchrones und individualisiertes Lernen sowie die Dissemination. 6) Alle Lehrmaterialien werden partizipativ mit Studierenden entwickelt. 7) Das Curriculum wird mit 15 PJ-Studierenden implementiert. 8) Ein internationales Advisory Board unterstützt die Konzeptentwicklung und Dissemination im deutsch- und englischsprachigen Raum.
Projekt anzeigen
Selbstmanagementtraining PROFI
Das präventive Selbstmanagementtraining PROFI richtet sich an Lehramtsstudierende. Ziel ist es, Prokrastination bei der selbstregulierten Kompetenzentwicklung zu reduzieren und Intentionen zum Studienabbruch vorzubeugen. Um dies zu erreichen, werden Selbstreflexion und persönliche Zielsetzungen gefördert.
Maßnahme anzeigen
Aufbau eines mehrstufigen e-Assessments unter Verwendung der Bildungsplattform OPAL/ONYX für leistungsgerechte Vorbereitung von Laborpraktika
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen