
Interaktionsraum: Kunst
Klassenzimmer und Fachräume werden in den Bildungswissenschaften oft als statische Lernumgebungen konzeptualisiert, deren Beschaffenheit Unterricht vermeintlich determiniert. Das forschungsbasierte Lehrkonzept versteht Unterricht hingegen als Interaktion in räumlich-situativen built environments, die als kommunikative Ressource von den beteiligten Akteur/innen dynamisch genutzt werden und am Vollzug unterrichtlicher Interaktion beteiligt sind. Gerade im Kunstunterricht mit seinen selbstinitiierten Praxis- und Kooperationsphasen spielt die dynamische Raumnutzung in der Interaktion von Schüler/innen und Lehrkräften eine zentrale Rolle. Ziel des forschungsbasierten Lehrprojekts ist, gemeinsam mit Studierenden auf der Basis von Laborversuchen und teilnehmender Beobachtung im Schulalltag das Lehrkonzept einer auf das Unterrichten im Fach Kunst bezogenen De-Facto-Didaktik zu entwickeln, welche in der Lehrer/innenbildung der TU Dortmund verstetigt werden kann. Dabei geht es nicht um Optimierbarkeit oder Routinen, sondern darum, unterrichtliche Situationen als de facto komplexe raumbasierte Aushandlungsprozesse in den Blick zu nehmen. Lehramtsstudierenden wird bereits in der Bachelor-Phase ein Zugang eröffnet, um lehrer/innen- und schüler/innenbezogenes situatives Handeln im Kunstunterricht professionell zu verstehen.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Digital Teaching and Learning Lab
Das Vorhaben der Goethe-Universität Frankfurt erweitert erprobte Lehr-, Lern- und Prüfungsszenarien um digitale Instrumente und innovative Learning Designs. Kern des vorliegenden Antrags ist das Digital Teaching and Learning Lab (DigiTeLL) ein (virtueller) Kommunikations- und Kollaborationsraum, der Inkubator- und Akzelerator-Elemente zu einer dauerhaften Innovationsschleife verknüpft. Dabei geht es um High Teach, die lernendenzentrierte Verbesserung von Studium und Lehre: In sogenannten Partnerships dem Herzstück des DigiTeLL vernetzen sich Lehrende der Fachbereiche untereinander sowie mit zentralen Unterstützungsstrukturen, um innovative Entwicklungsprojekte in Lehrveranstaltungen umzusetzen. Bezogen auf die Inhaltsfelder Methoden und Vermittlung sowie Feedback und Aktivierung werden so kontinuierlich neue Konzepte entwickelt, erprobt und nach Evaluation der Ergebnisse in der Breite nutzbar gemacht. Die Querschnittsthemen Diversität und Barrierefreiheit sowie Constructive Alignment stellen sicher, dass die ausdifferenzierten Bedarfslagen der heterogenen Studierendenschaft berücksichtigt werden und die Erhöhung des Studienerfolgs als Ziel der Maßnahmen im Fokus steht.
Projekt anzeigen
Medientechnikausleihe
Die Medientechnikausleihe der HWTG erleichtert Lehrenden und Mitarbeitenden den Zugang zu moderner Ausstattung und unterstützt die Qualität von Lehre und Veranstaltungen. Die Herausforderung, die damit adressiert wird, liegt in der Bereitstellung von flexibel einsetzbarer Technik für unterschiedliche didaktische und organisatorische Anforderungen, ohne dass jede Person eigene Geräte anschafen muss. Die Herangehensweise besteht darin, eine breite Auswahl an Audio-, Video-, Licht- und Präsentationstechnik zentral verfügbar zu machen, die über ein Online-Formular gebucht werden kann. Die Ausgabe und Rückgabe erfolgt im Open Teaching Lab, wo die Geräte durch eine zuständige Person geprüft, gewartet und fachge-recht ausgegeben werden. Im Kontext des Open Learning Centers trägt die Maßnahme dazu bei, innovative Lehr- und Lernformate zu fördern, die technische Ausstattung für alle zugänglich zu machen und die Hochschule insgesamt als modernen Lern- und Arbeitsort zu stärken.
Maßnahme anzeigen
Konzept und Durchführung von ingenieurwissenschaftlichen Onlinepraktika mit feedbackbasiertem E-Assessment
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen