
Wissenschaftliches Schreiben für Germanistikstudierende: Schreiben lehren und lernen mit Schreibtrainings im digitalen Raum
Das Projekt WisGe verfolgt das Ziel, einen Grundlagenkurs zum wissenschaftlichen Schreiben für Germanistik-Studierende der Universität Freiburg als hybride Veranstaltung mit einer wöchentlichen, einstündigen Präsenzveranstaltung und digitalen Anteilen zu konzipieren und ein nachhaltiges, modernes und didaktisch ausgereiftes Unterrichtskonzept inkl. passender Materialien zu entwickeln. Den Studierenden soll nicht nur die Möglichkeit geboten werden, Grundlagenwissen zum wissenschaftlichen Arbeitsprozess und Schreiben zu erlangen, sondern ihre Schreibkompetenz durch eigene, angeleitete Textproduktion nachhaltig zu verbessern, um davon für ihre gesamte universitäre Ausbildung und darüber hinaus zu profitieren. Hier bedarf es digitaler Anwendungen, deren Entwicklung und Nutzbarmachung in diesem Projekt eine zentrale Rolle spielen. Dazu gehören Selbstlern- und Vertiefungsangebote ebenso wie eine interaktive Schreibplattform.
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Dojo zur Vorbereitung auf Wiederholungsprüfungen
Viele Erstsemester haben Schwierigkeiten, sich selbst zu organisieren, was zu hohen Durchfallerquoten bei den wichtigen Grundlagenprüfungen des ersten Semesters und damit zu Studienabbrüchen, Schwierigkeiten in darauf aufbauenden Fächern und Studienverzögerungen führt [3][4][10]. Besonders die selbständige Vorbereitung auf Wiederholungsprüfungen in der vorlesungsfreien Zeit, in der oft Anstöße und Kommunikationsmöglichkeiten in der Hochschule fehlen, ist eine Herausforderung. Im Projekt soll eine strukturierte, digital unterstützte Prüfungsvorbereitung für Erstsemester in technischen Fächern entwickelt und evaluiert werden, die insbesondere auch Prüfungswiederholern helfen soll, sich auf ihre Prüfung selbständig in der vorlesungsfreien Zeit vorzubereiten. Dabei sollen interaktive Lernmaterialien, Vorschläge und Tips zur Prüfungsvorbereitung, Möglichkeiten zur persönlichen Kommunikation mit Lehrpersonen und zum Einholen von Feedback sowie motivierende unterhaltsame und spielerische Elemente über den Zeitraum der Prüfungsvorbereitung über die vorhandene eLearning-Umgebung angeboten werden [20] [22]. Die Studierenden werden dabei über Nachrichten regelmäßig über die Angebote informiert und zur Bearbeitung motiviert. Dabei werden die neueste Erkenntnisse aus der Bildung- und Motivationsforschung [1][2][5][6][7][8][14][15] [17][21][22] sowie aus Learning Analytics im Projekt [13] einbezogen
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Open Science: Digitaler, systematischer Lehransatz
Obwohl Open Science fachlich zunehmend als Standard gilt, ist es im Psychologiestudium noch nicht systematisch verankert. Eine projektbegleitende Umfrage an drei sächsischen Universitäten zeigte großes studentisches Interesse bei gleichzeitig erheblichem Informationsbedarf. Das entwickelte Lehrkonzept integriert Open Science auf drei Ebenen: curricular durch studentische Vorträge im Modul „Wissenschaftliches Arbeiten“ und Präregistrierungs-Workshops für Abschlussarbeiten, extracurricular durch einen Journal Club und einen studentischen Instagram-Account. Begleitend durch diverse Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Workshops und Konferenzen. Die Kernidee besteht in der Verknüpfung von studentischen und dozierenden geleiteten Formaten mit digitaler Wissenschaftskommunikation zu einem studienbegleitenden Gesamtkonzept. Der partizipative Ansatz macht Studierende zu Open Science Multiplikatoren. Das Konzept ist auf andere Fachbereiche übertragbar.
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Pollen oder Grashüpfer? Digitale Bestimmung von Wildbienen und Wespen in Nisthilfen für mehr Artenvielfalt im Biologieunterricht
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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