
Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Innovationsräumen. Herausforderungen am Beispiel hochschulischer Lehrentwicklungsprojekte
Interdisziplinäre Zusammenarbeit gilt als zentrale Herausforderung in vielen Forschungsprojekten und ist entsprechend breit diskutiert. Deutlich weniger Beachtung findet bislang die Kooperation in hochschulischen Lehrentwicklungsprojekten, die als Innovationsräume fungieren und auf strukturelle Veränderungen an Hochschulen abzielen. Dieser Beitrag untersucht solche Konstellationen anhand einer qualitativen Interviewstudie mit 20 Projektkoordinator:innen aus drittmittelfinanzierten Entwicklungsprojekten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich insbesondere für Hochschulentwicklungsprojekte zwei Besonderheiten ergeben, die auf die Interdisziplinarität der Projektgruppe und die strukturellen Einflüsse der Hochschule zurückzuführen sind. Abschließend sollen Handlungsempfehlungen aus einem diskursiven Workshop-Format für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in Projekten gegeben werden.
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Scientific New Working
SciNeW-ScietificNewWorking ist der Gamechanger für wissenschaftliches Arbeiten! SciNeW transformiert die bisherige Lehrpraxis und bietet Studierenden und Dozierenden eine erfrischende Alternative. SciNeW integriert eine moderne Lernumgebung, Gamification und KI-Tools in einer neuen wissenschaftlichen Arbeitsagenda, in der Studierende ihre eigene wissenschaftliche Reise (SciJourney) mitgestalten. Mithilfe eines nutzerzentrierten User-Experience-Ansatzes entwickeln Lehrende und Studierende gemeinsam eine dreistufige SciJourney, die wissenschaftliche Arbeitsweisen fundiert und inspirierend vermittelt. SciNeW bietet passenden Input für Studierende aller Lernstufen, von Anfängern bis Fortgeschrittenen.Das Projekt hat drei Hauptziele: die Attraktivität und Erlebbarkeit des wissenschaftlichen Arbeitens durch den gezielten Einsatz von Lern- und Motivationspsychologie sowie Gamification zu steigern, agile Lehrmethoden und -kanäle zu identifizieren, die den Lernerfolg fördern und eine wissenschaftliche Denkweise nachhaltig verankern, und schließlich die individuelle Anpassung der SciJourney an verschiedene Bedürfnisse.SciNeW orientiert sich an individuellen Zielsetzungen Studierender und ermöglicht es, ihren Studienerfolg durch wissenschaftliche Kompetenzen aktiv zu fördern. Das Projekt wird iterativ entwickelt und im realen Lernumfeld getestet, um langfristig als innovatives Lehrkonzept zur Förderung der Schlüsselkompetenz wissenschaftliches Arbeiten an Hochschulen etabliert zu werden.
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Transferkarten als ein Instrument zur Verankerung
Die Maßnahme „Transferkarten“ diente der systematischen Verankerung und Verstetigung digitaler Innovationen sowie der hochschulweiten Vernetzung von Lehrenden. Ziel war es, die im Projektverlauf entwickelten oder identifizierten digitalen Tools, didaktischen Konzepte und Lehr-Lernszenarien in ein prägnantes, leicht zugängliches Format zu überführen. In Kooperation mit dem Referat Lehre und Weiterbildung wurden didaktische Kriterien erarbeitet, die eine einfache, zielgerichtete und transparente Darstellung dieser Inhalte ermöglichen. Die Transferkarten machen digitale Lehr-Lernszenarien und Tools sichtbar, indem sie deren didaktische Zielsetzungen, Einsatzszenarien, Rahmenbedingungen, weiterführende Materialien und Links sowie zentrale Hinweise und Kontaktinformationen der beteiligten Lehrenden bündeln. Um die Transferkarten als dauerhaftes Instrument an der Hochschule zu etablieren und die im D³-Projekt entstandenen Inhalte langfristig nutzbar zu machen, wurden weitere Lehrende aktiv e
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