
Das E-Portfolio als Zwischenraum. Praktische Impulse zur Steigerung der Reflexionstiefe
Wenngleich der Einsatz von E-Portfolios an Hochschulen vielfältige Erwartungen hinsichtlich positiver Wirkeffekte weckt, so werden diese nicht unmittelbar eingelöst. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Förderung der Reflexionstiefe bei Lernenden. Welche konkreten Ansätze diese verbessern könnten, wurde im Rahmen eines Design Thinking-inspirierten Workshops gemeinsam mit E-Portfolio-Expert:innen und Hochschullehrenden bearbeitet. Die Ergebnisse des Workshops werden im vorliegenden Beitrag beschrieben sowie hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit diskutiert.
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Meine Geschichte für dich
Mit dem Projekt Meine Geschichte für dich wollen wir jungen Patient*innen und ihren Familien eine Stimme geben und sie ihre Geschichte selbst erzählen lassen. Während im Medizinstudium die somatischen Aspekte einer Krankheit im Vordergrund stehen, sollen die Studierenden hier erleben, wie sich die Erkrankung von Kindern auf ihre Lebensrealität und die der Familie in den unterschiedlichsten Bereichen auswirkt. Dies soll die zukünftigen Ärztinnen und Ärzte befähigen, eine ganzheitliche Betreuung und Begleitung der Familien gewährleisten zu können. Im Rahmen des Projekts sollen Studierende ausgestattet mit Videokameras die Patienten und ihre Familien zu ihrer Erkrankung und ihrem Alltag befragen. Dabei kommen die Studierenden zum Teil erstmals in direkten Kontakt mit schwer erkrankten Kindern und ihren Familien. Aus diesen Videosequenzen sollen sie dann kurze Filme erstellen. Die Studierenden werden in E-learning Einheiten auf die Erfahrung vorbereitet und reflektieren hinterher ihre Eindrücke in der Gruppe. Hier sprechen die Studierenden noch einmal gemeinsam über das persönliche Erlebnis und die Implikationen im Hinblick auf Patientenautonomie und Gestaltung der Arzt-Patienten-Beziehung. Das Projekt wird durch eine Evaluation wissenschaftlich begleitet und publiziert und kann somit als Best-Practice-Beispiel als Vorbild für andere Fakultäten dienen.
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Verbindliches digitales Abschlussarbeiten-Archiv
Die Abgabe der Abschlussarbeit bzw. ihrer Dokumentation ist für alle Absolvent*innen der HfG verpflichtend. Jedoch wurden bisher weder die Standards zur Abgabe noch die Aufbewahrung einheitlich geregelt. Die Maßnahme führte die verbindliche Abgabe über die Projektarchiv-Plattform ein. Künftig werden Abschlussarbeiten einheitlich langfristig archiviert und können nachgenutzt werden.
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Digitale Werkzeuge : Untersuchung zu Potenzial und Grenzen Stift-basierter Eingabegeräte
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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